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TuS Strempt tut Gutes

Nach kölscher Mallorca-Party überreichen stellvertretend für die TuS Strempt, Rudi Kaiser, Lucas Jannes und Tobias Milz insgesamt 3.600 Euro Spende persönlich an drei Ortsbürgermeister und „Satzvey hilft Satzvey“

Mechernich-Strempt – Manchmal hat es auch etwas Gutes, wenn man – wie die TuS Strempt – eine Veranstaltung verschieben muss. Die Fußballer hatten eigentlich zum 90-jährigen Bestehen 2020 eine kölsche Mallorca-Party geplant und mussten sie aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie zweimal verlegen. Jetzt konnte das Event endlich stattfinden und somit nach der Hochwasserkatastrophe.

Bei der Spendenübergabe, v.l.: Bernd Wienand, Lukas Jannes, Anton Schröder, Tobias Milz, Rolf Jaeck, Rudi Kaiser und Frank Chelmowski. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Als wir gesehen haben, was um uns herum passiert ist, war sofort klar: Wir spenden unseren Erlös!“ Vor allem „schnell“ und „unbürokratisch“ war den Verantwortlichen und kölsche Mallorca-Party-Planern rund um Rudi Kaiser, Lukas Jannes und Tobias Milz wichtig. Da die Party ein voller Erfolg war, konnte eine stattliche Summe verbucht werden.

Bedacht wurden kurzerhand stellvertretend drei Ortsbürgermeister und zwar von Breitenbenden, Firmenich-Obergartzem und Kommern sowie der Verein „Satzvey hilft Satzvey“. Je Empfänger waren es 900 Euro, die die Verantwortlichen des TUS Strempt jetzt von Hand zu Hand in der Bürgerhalle Kommern überreichen konnten.

Verbunden gefühlt

Ausgewählt wurden die vier Orte mit Bedacht, weil sie stark betroffen sind, aber auch, weil man sich auf vielfältigste Weise mit ihnen besonders verbunden fühlt. Weil man dort lange wohnte, geboren oder groß geworden ist. Mit dem VfL Kommern habe man sich zudem schon tolle Fußballspiele auf dem Platz geliefert.

Breitenbendens Ortsbürgermeister Bernd Wienand gab ein großes Dankeschön zurück. „Das ist nicht selbstverständlich, dass ein Verein sich auf die Fahne schreibt, so großzügig anderen Orten zu helfen“, sagte er und fügte hinzu: „Jeder Euro hilft in der Tat. In der Tat haben manche Menschen alles verloren.“

„Herzlichen Dank, dass sie an die Ortschaften gedacht haben“, sagte Anton Schröder, Ortsbürgermeister von Obergartzem im Namen des Doppelortes Firmenich-Obergartzem. Das Geld werde speziell an jemanden gehen, der nach 2016 bereits zum zweiten Mal stark vom Hochwasser betroffen ist. Die Familie wohne aktuell in einem Wohnwagen, so Schröder.

135 schwer Geschädigte gebe es in Kommern, manche davon wohnten immer noch in einer Garage, betonte Ortsbürgermeister Rolf Jaeck. Betroffen seien auch viele Familien mit Kindern. Daher sei man froh für diese Unterstützung seitens der Strempter: „Danke, dass ihr damit besonders an all die denkt, die hart getroffen worden sind.“

In Satzvey seien rund 80 Prozent der Häuser von dem Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen und noch immer seien die Presslufthammer überall zu hören, berichtete Frank Chelmowski von „Satzvey hilft Satzvey“: „Es tut weh zu sehen, wie das heute aussieht. Aber es tut gut zu sehen, wer alles an einen denkt“, der dankbar ist für so viel Selbstlosigkeit. „Ihr hättet es ja auch für euren eigenen Verein gut verwenden können.“

Für Rudi Kaiser war es die Abschiedsveranstaltung als langjähriger Abteilungsleiter Fußball. Mit Blick auf die Spendenübergabe und in die Zukunft sagt er: „Ich hoffe, es hilft.“

pp/Agentur ProfiPress

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