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Rainer Heuduk fehlt

Initiator, Kopf, Herz und Motor der Mechernicher (Lahmeyer)-Mittwochs-Wandergruppe verstarb im Alter von 72 Jahren

Mechernich – Rainer Heuduk wandert nicht mehr. Er war Initiator, Kopf Herz und Motor der Mittwochsgruppe, die regelmäßig gemeinsam unterwegs war. Der Mechernicher starb im Alter von 72 Jahren. „Er wird fehlen“, sagt Ortsbürgermeister und Wanderfreund Robert Ohlerth.

Der Verstorbene hatte die Lahmeyer Wandergruppe 2009 ins Leben gerufen. Waren zunächst ausschließlich ehemalige Lahmeyer-Mitarbeiter die den Kern bildeten, kamen später auch „Auswärtige“, Bekannte oder Freunde hinzu.

Rainer Heuduk starb im Alter von 72 Jahren. Foto: Robert Olerth/pp/Agentur ProfiPress

„Fit durch Kurzarbeit“, lautete zunächst das Credo der Wandertruppe. Er steckte angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Arbeitgebers nicht auf, sondern animierte sogar Kollegen und Vorgesetzte, die gewonnenen Stunden für die Gesundheit zu nutzen und sich an frischer Luft in Feld und Flur gemeinsam zu bewegen. „Eigentlich hätte er von den Krankenkassen einen Orden bekommen müssen“, so Ohlerth.

Wie kein Zweiter

Die Routen führten durch das Mechernicher Stadtgebiet. „Bei Wind und Wetter. Allen voran Rainer, der uns die Richtung wies. Er kannte die Feldwege wie kein zweiter“, erinnert sich Robert Ohlerth gern an die Zeit der Wanderstunden. Kilometer für Kilometer wurde zurückgelegt.

„Er hat die Leute ans Laufen gebracht. Ihm war wichtig, dass sie nicht alleine zu Hause sitzen – in der Kurzarbeit, aber auch später. Viele haben dadurch erst das Hobby entdeckt und es war ein Höhepunkt der Woche, auf das sich alle immer wieder aufs Neue gefreut haben.“ Insgesamt war Rainer Heuduk mehr als 40 Jahre bei den Lahmeyer Werke bzw. der darauffolgenden Deutschen Mechatronics beschäftigt.

„Es war vor allem seine menschliche Größe, die ihn auszeichnete“, sagt Robert Ohlerth. Obwohl er sich aufopfernd um seine pflegebedürftigen Eltern kümmerte, war er auch immer für alle anderen da und stellte sich selbst hinten an.

Rainer Heuduk hat nie gefehlt. Los ging es immer um Punkt 9 Uhr am Bergbaumuseum, unterwegs gab es traditionell immer ein „Käffchen“. Der Ortsbürgermeister: „Wir werden alles dafür tun, die Mittwochsgruppe in seinem Sinne fortzuführen.“

pp/Agentur ProfiPress

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