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Mir hann möm Wödder Jlöck!

Mechernicher „Zoch“ begeisterte über 1000 Jecken – Wetter spielte mit – Bestens gelauntes Dreigestirn, kunterbunte Fußgruppen, kreative Wagen und viel „Kamelle“

Mechernich – „Mir hann möm Wödder Jlöck! Et jeht loss – der Zoch kütt!!!“ schmetterte Marcel Hembach, der stellvertretende Vorsitzende des Festausschusses Mechernicher Karneval (FMK) den über 1000 Jecken entgegen, die sich in den Mechernicher Straßen knubbelten. Wer das nicht verstanden hatte, konnte auch auf dem am von Lückerather Theo Schoddel gelenkten „Leit-Trecker“ befestigten Schild lesen: „De Zoch kütt!“ Begleitet von unzähligen „Kamelle“ und „Alaaf“-Rufen schlängelte sich der kunterbunte Lindwurm bei zwar grauem aber trockenem und sturmfreien Wetter vorbei am ausgelassen feiernden närrischen Volk.

Begleitet von unzähligen „Kamelle“ und „Alaaf“-Rufen schlängelte sich der kunterbunte Lindwurm wie hier am Rathaus vorbei am ausgelassen feiernden närrischen Volk. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Begleitet von unzähligen „Kamelle“ und „Alaaf“-Rufen schlängelte sich der kunterbunte Lindwurm wie hier am Rathaus vorbei am ausgelassen feiernden närrischen Volk. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Mit seinen auch diesmal wieder 34 Gruppen halte der Mechernicher „Zoch“ seit Jahren das Niveau, freuten sich die Zugleiter Kevin Hembach und Dirk Gemünd, „ebenso wie unsere Sitzungen“, ergänzte der Eifel-Dekan und aktive Karnevalist Erik Pühringer mit Gruß auch „nach oben“ – also zum Dreigestirn. Hoch auf dem Prunkwagen grüßten Prinz Michael II. (Sander), Bauer Reinhard (Kijewski) sowie Jungfrau Margret (Eich) in trauter Dreisamkeit und schmissen Strüßjer, Schokolädschen und Kamelle was das Zeug hielt. Reichlich „beworfen“ – nicht zuletzt auch mit guter Stimmung – wurden die Jecken auch vom Wagen der Mechernicher „Bleifööss“ aus.

Als 69 Fliegenpilze verkleidet tanzten und rollten die „Glücksbinger“ der Communio in Christo (Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige) durch die Straßen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Als 69 Fliegenpilze verkleidet tanzten und rollten die „Glücksbringer“ der Communio in Christo (Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige) durch die Straßen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Es ist einfach toll, dass in jedem Jahr so viele Leute dabei sind“, freute sich die Communio-Heimleiterin Ulrike Müller. Gemeint war damit nicht nur das Mechernicher Fastelovends-Spektakel im Allgemeinen, sondern auch die Gruppe der Communio im Speziellen. Sage und schreibe 69 als Fliegenpilze verkleidete „Glücksbringer“ (Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige) tanzten und rollten durch die Straßen. Ebenfalls als beachtliche Gruppe gackerten die „Klüngelsbröder“ mit ihrem Präsidenten Carlo Flaschentreher als jecke Hühner im Zoch. Darunter auch Wolfgang Weilerswist, der verriet: „Ich wollte auch ein paar rohe Eier schmeißen – man weiß ja nie, wer am Straßenrand steht – aber das durfte ich nicht…“. Sprachs, lachte und flatterte davon.

Seit Jahren nehmen die „Blaumänn“ mit ihren kreativen Mottowagen die Lokalpolitik – allen voran den ersten Bürger der Stadt – aufs Korn. Diesmal war Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als Torwart auf eben dem Rasenplatz zu sehen, den – so die Blaumänn – sich die Bevölkerung seit langem im Eifelstadion wünsche. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Seit Jahren nehmen die „Blaumänn“ mit ihren kreativen Mottowagen die Lokalpolitik – allen voran den ersten Bürger der Stadt – aufs Korn. Diesmal war Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als Torwart auf eben dem Rasenplatz zu sehen, den – so die Blaumänn – sich die Bevölkerung seit langem im Eifelstadion wünsche. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Film ab“ lautete das Motto der entzückenden Caritas-Gruppe „Rut un Wieß“, die sich als „Popcorn“ verkleidet hatte. Spätestens seit ihrer fröhlichen Präsentation ist klar: Popcorn muss glücklich machen. Gleichzeitig scheint dafür auch der Schalk im Nacken ein gutes Rezept zu sein, denn davon haben die ebenso sympathischen wie gut gelaunten „Blaumänn“ um Dieter Deuker eine gute Portion. Seit Jahren nehmen sie mit ihren kreativen Mottowagen die Lokalpolitik – allen voran den ersten Bürger der Stadt – aufs Korn. Diesmal war Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick als Torwart auf eben dem Rasenplatz zu sehen, den – so die Blaumänn – sich die Bevölkerung seit Langem im Eifelstadion wünsche. Für die Blaumänn stellt es sich, wie immer mit einem Augenzwinkern, so dar: „Unsere Nr. 1 hält alles (auf)!?“ Nicht aufzuhalten allerdings war die bunte Zirkustruppe, als die FMK-Tanzgarde dabei war, Verstärkung gab’s von den FMK-Clowns. „Begleitet“ wurden sie natürlich auch in diesem Jahr vom Komiteewagen des FMK und der Prinzengarde.

Viel jecke Unterstützung hatten die Mechernicher Karnevalisten wieder aus Roggendorf, wo die wunderschön anzusehenden „echten Fründe“ als Zirkus“ Roggencalli“ unterwegs waren und sich schließlich dem Mechernicher „Zoch“ anschlossen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Viel jecke Unterstützung hatten die Mechernicher Karnevalisten wieder aus Roggendorf, wo die wunderschön anzusehenden „echten Fründe“ als Zirkus“ Roggencalli“ unterwegs waren und sich schließlich dem Mechernicher „Zoch“ anschlossen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Viel jecke Unterstützung hatten die Mechernicher Karnevalisten wieder aus Roggendorf, wo die wunderschön anzusehenden „echten Fründe“ um Tobias Frings und Thorsten Nöten als Zirkus“ Roggencalli“ unterwegs waren und sich schließlich dem Mechernicher „Zoch“ anschlossen. Ebenso unter anderem die witzigen „Minions“-Figuren um Jörn Hück und Thomas Filz, die fleißig Bananen verteilten, und die „Chinesen“ um Anja Stalzus. Letztere hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: Statt süßem Wurfmaterial brachten sie Kinderbücher unters Volk.

„Film ab“ lautete das Motto der entzückenden Caritas-Gruppe „Rut un Wieß“, die sich als „Popcorn“ verkleidet hatte. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Film ab“ lautete das Motto der entzückenden Caritas-Gruppe „Rut un Wieß“, die sich als „Popcorn“ verkleidet hatte. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Auch die Roggendorfer „Vogelscheuchen“ um Fred Kloster waren ohne „Kamelle“ nach Mechernich gekommen: Sie machten ihrem Namen alle Ehre uns warfen mit reichlich Stroh um sich. So schüttelte sich auch manche ein Gast auf der Ehrentribüne, auf der auch Bürgermeister Dr. Schick den Narrenzug verfolgte, anschließend lachend die Halme ab. Nicht fehlen durften natürlich auch das Kommerner Prinzenpaar der KG Greesberger, Nicole I. und Thomas I. (Bank) nebst Gefolge Auch Karnevalisten aus Bleibuir, Eicks, Harzheim und Strempt bereicherten den Zug.

Die witzigen „Minions“-Figuren aus Roggendorf verteilten fleißig Bananen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die witzigen „Minions“-Figuren aus Roggendorf verteilten fleißig Bananen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Für die Sicherheit – und ebenfalls gute Laune – sorgten die Mechernicher Feuerwehr und das Mechernicher Jugendrotkreuz sowie der Rotkreuz-Bereitschaftsdienst des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.

Als bunte Zirkustruppe war die FMK-Tanzgarde dabei, hier hopsen Alina (rechts) und Laura um die Wette. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Als bunte Zirkustruppe war die FMK-Tanzgarde dabei, hier hopsen Alina (rechts) und Laura um die Wette. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Bleibt dem diesjährigen Motto „Överall nur Jubiläe, datt öss janz schön bunk. Trotz Mini Sessiönsche lööf oße Zoch höck rungk. Och 2016 komme mir ohne Verspätung ahn. Datt schaff noch nett ens die deutsche Bundesbahn!“ nur eines hinzuzufügen: Mir freue os opp 2017!

„Hier steppt der Bär“ lautete das Motto dieser Gruppe „wilder Tiere“ (Anwohner) in der Friedrich-Wilhelm-Straße, die sich den eigenen Käfig gebaut hatten. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Hier steppt der Bär“ lautete das Motto dieser Gruppe „wilder Tiere“ (Anwohner) in der Friedrich-Wilhelm-Straße, die sich den eigenen Käfig gebaut hatten. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Für den guten Zweck  verkaufte die Mechernicher Kolping-Gruppe, hier Heinz Schmitz (rechts) und Edi Schuld, Getränke und Gebäck: Der Erlös kam der Flüchtlingshilfe zugute. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Für den guten Zweck verkaufte die Mechernicher Kolping-Gruppe, hier Heinz Schmitz (rechts) und Edi Schuld, Getränke und Gebäck: Der Erlös kam der Flüchtlingshilfe zugute. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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