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Großer Aufmarsch der Tollitäten

Rat und Verwaltung hatten die Karnevalsgesellschaften zum Empfang eingeladen – Prinzen, Prinzessinen, Bauern und Jungfrauen auf der Bühne – Der Bürgermeister hatte schwer an seiner Ordenslast zu tragen – Werbung für Blutspendetermine

Mechernich – Rat und Verwaltung der Stadt Mechernich hatten die närrische Prominenz aus dem Stadtgebiet zum Empfang gerufen – und alle kamen. Die Aula der St.-Barbaraschule war fest in Narrenhand: Alle fünf Prinzenpaare und Dreigestirne aus dem Stadtgebiet hatten sich eingefunden, um sich der Verwaltungsspitze und den Mitgliedern des Stadtrates vorzustellen. Für fast fünf Stunden glich die Aula einem Tollhaus, das Freibier floss in Strömen.

Eingangs des Empfanges durch Rat und Verwaltung schunkelten alle Tollitäten mit Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Moderator Björn Wassong (rechts). Foto: Reiner ZülI/pp/Agentur ProfiPress

Eingangs des Empfanges durch Rat und Verwaltung schunkelten alle Tollitäten mit Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und Moderator Björn Wassong (rechts). Foto: Reiner ZülI/pp/Agentur ProfiPress

Mitten im närrischen Getümmel war auch Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick, der am Ende der Veranstaltung schwer an der Ordenslast zu tragen hatte, die ihm die Prinzen, Prinzessinnen, Bauern und Jungfrauen um den Hals gehängt hatten. Das gleiche angenehme Schicksal ertrug auch Björn Wassong, der den Abend moderierte und dafür ebenfalls mit Orden dekoriert wurde.

Das Mechernicher Dreigestirn verteilte Orden an die Repräsentanten der Stadt Mechernich. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Das Mechernicher Dreigestirn verteilte Orden an die Repräsentanten der Stadt Mechernich. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Ausgestattet mit roter Fliege, begrüßte Bürgermeister Dr. Schick die bunte Narrenschar mit einem ersten Alaaf. Dann schritt Moderator Björn Wassong zur Tat: Als Rumpelstilzchen („Ach wie gut das niemand weiß…“) verkleidet hielt er einen humorvollen Rückblick auf das gelungene Mechernicher Stadtjubiläum sowie über die lange Tradition der Tollitäten-Empfänge durch Rat und Verwaltung der Stadt. Nach und nach ließ Wassong die einzelnen Gesellschaften mit ihren Tollitäten aufmarschieren. Die Bigband der Mechernicher Prinzengarde lieferte die passende Musik dazu, wobei vor allem Stefan Simons als neuer Sänger überzeugte.

Das erste Alaaf des Abends wurde von Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick höchstpersönlich angestimmt. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

Das erste Alaaf des Abends wurde von Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick höchstpersönlich angestimmt. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

Im Laufe des Abends zeigten sich die Mechernicher Narren spendabel: Insgesamt 295 Euro konnten für die Mechernich-Stiftung gesammelt werden. „Feiern und dabei die Bedürftigen und sozial Schwachen nicht vergessen, ist doch eine tolle Sache“, freute sich Ralf Classen, Kämmerer der Stadt Mechernich und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung.

Als erstes Dreigestirn erklomm das Tollitäten-Trio der Kernstadt die Bühne, voran die Standarten der drei Vereine, die das Dreigestirn stellen und allesamt in dieser Session ein närrischen Jubiläum feiern: Der Festausschuss besteht seit 55 Jahren, die Prinzengarde seit 44 und die Bleifööss seit 22 Jahren. Mit großem Gefolge marschierten Prinz Michael III. (Sander) vom Festausschuss, Bauer Reinhard (Kisewski) von den Bleiföss und Jungfrau Margret (Eich) von der Prinzengarde in den Saal ein. Fast eine Stunde lang dauerte die Vorstellung der Tollitäten, die auch ihre Juniorengarde zum Tanzen mitgebracht hatte.

Die Damengarde aus Vussem tanzte zu einem Medley ehemaliger Prinzenlieder.  Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Damengarde aus Vussem tanzte zu einem Medley ehemaliger Prinzenlieder. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Auf der Bühne warb das Dreigestirn zusammen mit DRK-Helfern, die mit ihrem Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker von ihrer Weihnachtsfeier in ihrer nahegelegenen Unterkunft einen Abstecher zum Prinzenempfang gemacht hatten, für die bevorstehenden Prinzenblutspenden am 10. Dezember in Mechernich und am 6. Januar in Kommern. Der furiose Auftritt des Dreigestirns lässt erwarten, dass die Mechernicher Narren in dieser Session viel Spaß mit ihren Tollitäten haben werden.

Moderator Björn Wassong agierte als "Rumpelstilzchen" und trug eine lustige Lobeshymne auf das tolle Stadtjubilläum vor. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

Moderator Björn Wassong agierte als “Rumpelstilzchen” und trug eine lustige Lobeshymne auf das tolle Stadtjubilläum vor. Foto: Hermann-Josef Schlimper/pp/Agentur ProfiPress

Dem Mechernich Dreigestirn auf der Bühne folgte das Prinzenpaar der Kommerner „Greesberger“ mit Tanzpaar, Aktivengarde und ihrem Vorsitzenden Beppo Wassong an der Spitze. Prinz Thomas I. (Bank) und Prinzessin Nicole I. hatten sich im Oktober montagsabends anlässlich des Kommerner Kirmesabschlusses für die Übernahme ihrer Tollitätenämter entschieden und waren erst vor 14 Tagen proklamiert worden. Trotz der Kürze der Zeit haben sie noch ein eigenes Sessionslied produziert, das sie zum Besten gaben. „Mir ston zesamme“ riefen sie als Motto aus.

Mit seinem närrischen Gefolge war das Prinzenpaar Michael I. (Isop) und Melanie I. (Kreuser) aus Holzheim zum Stadtempfang gekommen. Die beiden sind das erste Prinzenpaar nach einer achtjährigen Pause. Das Motto der Karnevalsfreunde in diesem Jahr lautet „Levve on levve losse“. An Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick appellierten die Holzheimer Narren, sich bei den nächsten Steuererhöhungs-Debatten an dieses Motto zu erinnern.

Die Standarten der drei Jubiläumsvereine, die das Dreigestirn in Mechernich stellen, beim Einzug der Kernstadt-Tollitäten zum Prinzenempfang. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Standarten der drei Jubiläumsvereine, die das Dreigestirn in Mechernich stellen, beim Einzug der Kernstadt-Tollitäten zum Prinzenempfang. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Gerade hatten die Holzheimer Karnevalisten die Bühne verlassen, da marschierte der Karnevalsverein Vussem mit Prinzenpaar, Gefolge und zwei Tanzgarden ein. „Met Spaß on Humor, fiere me en Vussem en dessem Johr“ verkündeten Prinz Peter I. (Empt) und Prinzessin Marika I. als Sessionsmotto. Die Tanzgarde präsentierte ihren Tanz, mit dem sie den Gardewettstreit der Vereine aus dem Altkreis Schleiden gewonnen hatte. Eine weitere Garde tanzte zu einem Medley ehemaliger Tollitäten-Sessionslieder.

Getreu der Devise „Dat Beste zum Schluss“ erklomm das Damendreigestirn der Eiserfeyer KF „Feytaler Jecken“ die Bühne. Prinzessin Maria I. (Reiher), Bauer Helga (Klatt) und Jungfrau Brigitte (Männel) hatten ebenfalls eine Garde und ein großes Gefolge mitgebracht. Mit ihrem aktuellen Motto „Spaß an der Freud, mit der Hilfsgruppe vereint“ wiesen die Feytaler Jecken darauf hin, dass sie in dieser Session die Erlöse aller Veranstaltungen an die Hilfsgruppe Eifel spenden. Zum großen Finale bat das Damendreigestirn noch mal alle Tollitäten und Stadtrepräsentanten zum Schunkeln auf die Bühne.

pp/Agentur ProfiPress

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