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Gastgeberrolle beendet

Zeit- und teilweise am Mechernicher Gymnasium Am Turmhof und in der Gesamtschule untergebrachtes Berufskolleg Eifel kehrt 111 Tage nach der Flutkatastrophe nach Kall zurück

Mechernich/Kall – „Die Gänge des Berufskollegs Eifel in Kall sind vom Schlamm befreit, die Räume inzwischen entkernt und aufwändig getrocknet und der Außenbereich wieder begehbar“, schreibt Kreispressereferent Wolfgang Andres dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

111 Tage nach der Flut seien die übergangsweise an Mechernicher Schulen untergebrachten Schüler in drei der vier Etagen der Kaller Berufsschule zurückgekehrt. Der Umzug vom städtischen Mechernicher Gymnasium Am Turmhof und der Gesamtschule sei am Allerseelentag erfolgt, so Andres.

Das Schulzentrum Mechernich, in dem jetzt übergangsweise von der Flutkatastrophe „vertriebene“ Schüler des Berufskollegs Eifel aus Kall untergebracht waren. Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Wasser der durch Kall fließenden Urft hatte sich am 14. Juli von der Turnhalle den Weg ins Gebäude gebahnt, Fußböden angehoben und Wände eingedrückt. Auch in den Schulhof wurden metertiefe Krater gerissen. Schlamm und Wasser waren zudem in die Lehrküchen, die Verwaltung, die Aula und den Keller eingedrungen und hatten das gesamte Archiv der Schule vernichtet.

Solidarität „überwältigend“

„Die Zerstörung war erschreckend“, sagte Schulleiter Holger Mohr, der wie auch die stellvertretende Schulleiterin Eva Samrotzki sein Büro in Kall wiedereingerichtet hat, nun provisorisch im Lehrhotelzimmer des Bildungsgangs der Hotelfachleute der Schule. Die Hausmeister hatten unmittelbar nach der Flut-Katastrophe das Gebäude gesichert, so dass schnell mit den Abriss- und Trocknungsarbeiten begonnen werden konnte.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer hatten noch in den Ferien geholfen, Bücher zu bergen und das Lehrerzimmer zu räumen. Gleichzeitig wurde ein Netzwerk von 15 Ausweichstandorten organisiert. „Die Solidarität und Hilfsbereitschaft anderer Schulen, von Unternehmen und Vereinen war überwältigend“, so Mohr. Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass auch die Klassen zügig wieder nach Kall kommen können, die noch an anderen Standorten unterrichtet werden.

pp/Agentur ProfiPress

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