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Der Energiemix der Zukunft

Projektkurs der Gesamtschule legt Fokus auf Wasserstofftechnologien – Schülerinnen und Schüler können das Fach Technik in der gymnasialen Oberstufe belegen – Kooperationen mit außerschulischen Partnern und Teil des Netzwerks ANTalive – Tag der offenen Tür in Mechernich am Samstag, 4. Dezember, von 9.30 bis 13 Uhr

Mechernich – Die klimabedingte Energiewende und der damit einhergehende Ausstieg aus dem Braunkohleabbau und der Braunkohleverstromung stellen das Rheinische Revier, zu dem auch der Kreis Euskirchen zählt, vor zahlreiche Herausforderungen. So gilt es nicht nur neue, nachhaltigere Energieversorgungskonzepte zu entwickeln, sondern auch die Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu sichern. „Natürlich haben auch wir als Schule uns in den letzten Jahren vermehrt die Frage gestellt, was wir tun können, um den Strukturwandel aktiv mitzugestalten. Schließlich ist dieser Wandel auch eine große Chance für die Region und bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine Perspektive in zahlreichen neuen Berufsfeldern“, so Dagmar Wertenbruch, Schulleiterin der Gesamtschule der Stadt Mechernich.

Technische Bildung

Um ihre Schülerinnen und Schüler „fit für den Arbeitsmarkt“ der Zukunft zu machen, setzt die Gesamtschule bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2015 auf technische Bildung. Wertenbruch: „Als eine der wenigen Schulen der Region bietet die Gesamtschule ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Fach Technik in der gymnasialen Oberstufe bis hin zum Abitur zu belegen.“ Dazu kooperiere die Schule mit zahlreichen außerschulischen Partnern, wie beispielsweise der Firma Deutsche Mechatronics GmbH sowie den Universitäten Bonn und der RWTH Aachen. Außerdem ist die Gesamtschule Mitglied im Netzwerk ANTalive (Angewandte Naturwissenschaften und Technik erleben), eines von 50 Zentren der Initiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi), die Schüler für Naturwissenschaften begeistern möchte.

In Workshops erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick, wie die Energiewirtschaft der Zukunft klimaneutral gestaltet werden könnte. Foto: Bastian Smets/Gesamtschule/pp/Agentur ProfiPress

Nun rief ANTalive zum Start des Schuljahres 2021/22 das Projekt „Rheinisches Revier- Jugend gestaltet den Strukturwandel“ ins Leben, an dem sich auch ein Projektkurs der Qualifikationsphase I (Jahrgang 12) der Gesamtschule beteiligen wird. Den Fokus ihres Projektes möchten die insgesamt 17 Eleven der Gesamtschule dabei auf das Oberthema „Wirtschaft und Energiewende“, vor allem aber auf Wasserstofftechnologien, legen.

Zielsetzung des Projektes wird sein, gemeinsam zu erarbeiten, wie ein zukunftsfähiger Energiemix aussehen könnte. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Energie sowie den Kreis Euskirchen finanziell gefördert und auf fachlicher Seite von Experten aus Unternehmen und Hochschulen unterstützt und begleitet. An der Schule wird das Projekt durch die Techniklehrer Bastian Smets und Patrick Wloka betreut, die beide einen Masterabschluss im Fach Maschinenbau der renommierten RWTH Aachen haben.

„GoEnergie“

Als Einstimmung auf den Projektkurs nahmen die Schüler in der Woche vor den Herbstferien an dem Projekt GoEnergie teil, das durch die Stiftung Energieinformatik in Kooperation mit ANTalive organisiert wurde. „Dabei erhielten sie eine Schulwoche lang Einblicke in die Forschung und Arbeitswelt der Themen Energiewende und Energieerzeugung. So besuchten sie unter anderem an zwei Tagen den Energie-Campus der Fachhochschule Aachen in Jülich, wo ihnen in Vorträgen und Workshops die Rolle von Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Wirtschaft im Energiesystem nähergebracht wurde. Besonders spannend dürfte für die Jugendlichen der anschließende Besuch bei der Regionetz GmbH und den Stadtwerken Jülich gewesen sein, wo sie Einblick in die komplexen Abläufe der regionalen Strom- und Gasnetze erhalten konnten“, so Wertenbruch.

Da der Betrieb solcher Energiesysteme nur mittels modernster Software möglich ist, erhielt die Schülergruppe durch zwei Softwareentwickler der Soptim AG und der Kisters AG noch eine Einführung in die Aufgabenbereiche der Energieinformatik. So konnten die Jugendlichen beispielsweise Eindrücke von der Gewinnung und Analyse von Stromerzeugungsdaten einer Photovoltaikanlage sammeln.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektgruppe. Foto: Bastian Smets/Gesamtschule/pp/Agentur ProfiPress

Die Woche kam gut an: „Das Beste an dem Projekt war für mich, dass hier perfekt gezeigt wurde, wie Wissenschaft und Praxis in der Wirtschaft miteinander verknüpft werden. Auch habe ich zahlreiche neue berufliche Perspektiven für mich entdecken können, besonders das Feld der Energieinformatik kannte ich vorher nicht“ – so eine Schülerin des Projektkurses.

Tag der offenen Tür

Für Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bietet die Gesamtschule der Stadt Mechernich am Samstag, 4. Dezember, von 9.30 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Tür an. Weitere Informationen auf https://www.gesamtschule-mechernich.de

pp/Agentur ProfiPress

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