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Zustiftung in Millionenhöhe

Mechernicher Ehepaar bedenkt die Mechernich-Stiftung in seinem Testament mit einem hohen Betrag – „Auf diese wunderbare Bürgerstiftung für Bürger in der Nachbarschaft aufmerksam machen und in der ganzen Bevölkerung um weitere Unterstützung bitten“ – Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Von Herzen jedem Spender und Zustifter dankbar – jeder Euro zählt!“  

Mechernich – Hilfe für ihre Nachbarn in der Stadt Mechernich, denen es nicht so gut geht, Dankbarkeit für eigenen wirtschaftlichen Erfolg sowie eine christliche und soziale Einstellung sind die Beweggründe eines Ehepaares aus dem Stadtgebiet, das die Mechernich-Stiftung in seinem Testament mit einer Zustiftung in Millionenhöhe bedacht hat.

Dem Ehepaar, das vor Jahrzehnten aus Düsseldorf in die Eifel zog und nicht genannt werden will, ist die Mechernicher Bürgerstiftung ein Herzensanliegen. „Seit ich davon erfahren habe, werde ich nicht müde, für diese segensreiche Stiftung zu werben, die ohne Verwaltungsaufwand unschuldig in Not geratene Menschen und Familien unterstützt, die mitten unter uns leben“, sagt der Ehemann.

Voller Dankbarkeit für Spenden und Zustiftungen und symbolisch Hand in Hand mit allen Bürgern im Stadtgebiet, denen, die geben, und denen, die Unterstützung brauchen, zeigt sich der Vorstand der Mechernich-Stiftung mit (von rechts) Ralf Claßen, Rita Gerdemann, Dr. Michael Stöhr, Maria Jentgen, Inge Eich und Volker Zart. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Das kinderlose Paar hat den Mechernicher Kämmerer Ralf Claßen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist, nachdrücklich darum gebeten, als sein Testamentsvollstrecker einzutreten. Das kinderlose Paar will insgesamt ein hohes einstelliges Millionenvermögen vererben, von dem auch Tierschutzorganisationen und die Kinderkrebshilfe partizipieren sollen.

Nach heutigem Stand zwei Millionen

Immobilien sollen später in die Hände von Freunden übergehen, Nichten und Neffen, die ihrerseits wirtschaftlich hinlänglich abgesichert sind, zeigten sich an dem umfangreichen Grundbesitz im Stadtgebiet Mechernich anscheinend nicht interessiert. Der Vermögensanteil, der der Mechernich-Stiftung zugedacht ist, beträgt nach heutigem Stand zwei Millionen Euro.

„Das ist der größte Einzelbetrag, der der Bürgerstiftung jemals zugedacht worden ist“, berichtet Ralf Claßen, der das derzeitige Stiftungsvermögen mit rund einer halben Million Euro angibt. Die Mechernich-Stiftung war vor 15 Jahren von den Eheleuten Inge und Walter Eich ins Leben gerufen worden. Erster Vorsitzender war der damalige Mechernicher Beigeordnete Christian Baans.

Die Mechernich-Stiftung unterstützt Familien und Einzelpersonen im Stadtgebiet, die sich in materiellen Notlagen befinden, aber auch Institutionen und Organisationen, die in humanitären Anliegen Hilfe brauchen. Bislang wurden weit über 100.000 Euro an Unterstützung ausgeschüttet.

Auch Immobilien gespendet

Es gab seit Anbeginn zahlreiche Spenden und auch einige Zustiftungen, zuletzt 2017 50.000 Euro eines anderen Mechernicher Ehepaares. Im späteren Frühjahr 2019 sind 15.000 Euro einer Einzelperson als Zustiftung zu erwarten. Auch Immobilien sind bereits der Mechernich-Stiftung überschrieben worden, weitere seien zu erwarten, so Ralf Claßen.

Aber ob es sich um hohe oder niedrige Beträge handele, die für die Bürgerstiftung Mechernich zur Verfügung gestellt werden, so Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen: „Wir sind jedem einzelnen von Herzen dankbar, wenn er in Not geratene Mitbürger unterstützt. Jeder Euro zählt!“ Zumal aus dem Stiftungsvermögen lediglich Zinsen und Erlöse ausgeschüttet werden dürfen. Das Stiftungskapital einschließlich Zustiftungen bleibt unangetastet. 

Claßen ist dem damals im aktiven Berufsleben weltweit tätigen Ingenieur und seiner Frau, einer Zahntechnikerin, nicht nur für die Millionenzustiftung dankbar, sondern auch für ihren Schritt, die Zustiftung öffentlich bekannt zu machen.

Es gehe nicht darum anzuzeigen, wie viel Geld die Stiftung nun auf einen Schlag schon habe, sondern das System der übertragenen direkten Nachbarschaftshilfe in einer Kommune weiter zu fördern und mit unterschiedlich hohen in der Bevölkerung verfügbaren Beträgen zu unterstützen.

Der Ingenieur und potenzielle Erblasser: „Wir wollen mit unserem Erbe und dessen Bekanntgabe vor allem die Werbetrommel rühren, Public Relations machen, auf diese wunderbare Mechernich-Stiftung hinweisen – und sie allen empfehlen!“ Das täten sie auch privat im Bekanntenkreis: „Wenn einer nicht weiß, für wen er beim Geburtstag sammeln soll, wir beraten gerne in Richtung Mechernich-Stiftung.“

pp/Agentur ProfiPress

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