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Zum zwölften Mal ein Sommermärchen

Am Sonntag, 17. Juni, von 11 bis 16 Uhr, laden Rotes Kreuz, Kreis Euskirchen, Kreissportbund und Lebenshilfe zum „Tag der Begegnung“ vor dem Rotkreuz-Zentrum ein – Kreisfamilientag erstmals angegliedert – Veranstaltungsfläche verdoppelt sich

Euskirchen – Es wird der größte Tag der Begegnung, den es bisher gab: Die zwölfte Auflage der beliebten Veranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung, die am Sonntag, 17. Juni, von 11 bis 16 Uhr über die Bühne gehen wird, findet diesmal nicht nur im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum und der Wiese davor statt, sondern auf dem gesamten Areal zwischen Rotem Kreuz und dem Kreishaus.

Denn der Kreis beteiligt sich diesmal nicht nur wie sonst mit einigen Aktionen des Kreissportbundes, sondern gleich mit einem Familientag an der Veranstaltung. „Doppelt so groß“ werde der Tag der Begegnung dadurch, wie Landrat Günter Rosenke während einer Pressekonferenz im Rotkreuz-Zentrum mitteilte.

Bezugnehmend auf das Datum und die Historie der Veranstaltung sprach Rosenke vom „Tag der Einheit im Kreis“ (der 17. Juni war bis zur Wiedervereinigung 1990 Tag der deutschen Einheit) und vom „Sommermärchen im Kreis Euskirchen“ (der Tag der Begegnung ging aus der passend zur Fußball-WM 2006 stattfindenden Fußball-WM für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen hervor).

Auch diesmal spielt die Fußball-Weltmeisterschaft eine Rolle: Der Tag der Begegnung endet wegen des um 17 Uhr beginnenden ersten Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko diesmal schon um 16 Uhr. An Attraktionen mangelt es aber nicht.

Stellten den Tag der Begegnung und den Kreisfamilientag vor: (v.l.) Rolf Klöcker (Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Euskirchen), Erdmann Bierdel (Kreisjugendamt), Bernd Milz (Lebenshilfe Kreisvereinigung Euskirchen) und Landrat Günter Rosenke. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ohne Hemmungen aufeinander zugehen

Und auch das Ziel ist immer noch das gleiche, wie in den vergangenen elf Ausgaben. „Es geht darum, eine Vielzahl von Menschen mit oder ohne Handicap zusammenbekommen und dass sie ohne Hemmungen aufeinander zugehen, unabhängig von Kultur oder Behinderung“, meinte Rotkreuz-Geschäftsführer Rolf Klöcker, der ergänzte: „Wer zum Tag der Begegnung kommt, weiß, was Inklusion bedeutet.“

Das Rote Kreuz selbst beteiligt sich unter anderem mit einer Hüpfburg, mit Kistenklettern und einem Mitmach- und Forscherangebot. Die Feuerwehr wird auf dem Rotkreuz-Gelände ihre Drehleiter aufbauen, um 15 Uhr präsentiert sich die Rettungshundestaffel und die Familienbildung bietet Entspannungsübungen für die ganze Familie an.

Rosenke nannte während der Pressekonferenz noch einen weiteren Slogan: „Sport, Spiel und Spaß“, frei nach der Fernsehsendung „Sport, Spiel und Spannung“ aus seiner Kindheit. Der Tag der Begegnung sei nicht nur ein Angebot für behinderte Menschen, sondern habe zum Ziel, dass die Besucher miteinander ins Gespräch kommen. Durch den hinzugekommenen Kreisfamilientag werde ein noch größerer Personenkreis angesprochen.

Und der darf sich auch auf Attraktionen des Kreissportbundes freuen, dessen Programm Rosenke direkt mitvorstellte. Bewegungsspiele werden ebenso angeboten wie das allseits beliebte Türmebauen mit „Karlo Klötzchen“ und natürlich der Riesenkicker. Alle Schulen und Einrichtungen, die Menschen mit Behinderung betreuen und unterrichten, wurden angeschrieben. Zwölf Mannschaften werden um den WM-Pokal spielen.

Einen fröhlichen Tag zusammen erleben

Beim Kreisfamilientag präsentieren sich viele Einrichtungen und Institutionen, darunter das Kobiz oder das Jugendamt, bei denen die Familie im Mittelpunkt steht. Angeboten werden Steinmalen, internationale Spieler und weitere familiengerechte Aktionen. „Familien, Kinder und behinderte Menschen sollen zusammen einen fröhlichen Tag erleben“, meinte Jugendamtschef Erdmann Bierdel.

Ebenfalls mit im Boot ist natürlich die Lebenshilfe im Kreis Euskirchen, die mit 35 Leuten am Tag der Begegnung teilnimmt. Geschäftsführer Bernd Milz betonte, dass der Tag der Begegnung nicht nur für die Besucher wichtig ist, sondern auch für die Beteiligten. „Hinter den Kulissen kommen viele Behörden und Institutionen zusammen“, macht Milz deutlich. Denn eines ist für ihn auch klar: Am Ziel angekommen ist die Inklusionsarbeit noch lange nicht. „Menschen mit Behinderung sollten uneingeschränkt Zugang zu allen Lebensbereichen erhalten. Bis das so ist, gibt es noch viel zu tun.“

Weil sich die durch den Tag der Begegnung genutzte Fläche wegen des Kreisfamilientags stark vergrößert hat, könnte es zu Parkplatzmangel auf dem Gelände des Kreishauses kommen. Landrat Rosenke empfiehlt deshalb, auch den Parkplatz am Friedhof sowie den Charleviller Platz zu nutzen. „Viele Kirmesbesucher parken ja immer bei uns, dann geht das auch andersrum“, sagte er.

pp/Agentur ProfiPress

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