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Zukunftsfähige Unternehmenskultur

Stadt Mechernich wurde in Berlin vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet – Staatssekretärin Leonie Gebers lobte das Engagement der Geehrten – Mitarbeiter und Verwaltungsleitung stellen sich dem Wandel der Arbeitswelt gemeinsam

Berlin/Mechernich – Die Mechernicher Stadtverwaltung kann stolz sein. Sie ist für ihre zukunftsfähige Unternehmenskultur vom Bundesministerium ausgezeichnet worden. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Silvia Jambor, zum Zeitpunkt des Audits noch Teamleiterin Personal, Organisation und EDV, heute inzwischen Teamleiterin Ordnungsamt und Bürgerservice, nahmen die Auszeichnung in Berlin entgegen.

Die Mechernicher haben erfolgreich das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) absolviert. In Berlin erhielten insgesamt 20 Unternehmen, Verwaltungen und Verbände das dazugehörige Zertifikat.

Die Stadtverwaltung Mechernich hat erfolgreich das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ absolviert und wurde dafür in Berlin vom Bundesministerium ausgezeichnet. Den Preis überreichte Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, an Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Silvia Jambor, die das Audit vor Ort betreut. Foto: Marco Urban/pp/Agentur ProfiPress

Schlüssel für erfolgreiche Arbeitgeber

Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, lobte das Engagement der Geehrten und machte deutlich: „Attraktive Arbeitsbedingungen sowie eine moderne Unternehmenskultur und Personalpolitik sind mehr denn je heute ein Schlüssel für erfolgreiche Arbeitgeber.“ In Zeiten des technologischen und demografischen Wandels seien sie ein wichtiger Motor für die Innovationskraft von Verwaltungen, Unternehmen und Verbänden sowie für die Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland.

Insbesondere die Digitalisierung werde völlig neue Anforderungen an Arbeitsorganisation und Führung stellen. Deshalb sei es gut, wenn sich Arbeitgeber wie die Stadtverwaltung Mechernich gemeinsam mit ihren Beschäftigten aufmachen, um ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufzustellen und den Wandel der Arbeitswelt erfolgreich zu bewältigen.

Lutz Stratmann, Geschäftsführer der Demografieagentur, die das INQA-Audit in der Praxis umsetzt, betonte, mit der Auszeichnung ‚Zukunftsfähige Unternehmenskultur‘ stelle man solche Organisationen heraus, die erfolgreich die Chancen ergreifen und sich für Veränderungsprozesse entschieden haben.

Mitarbeiter und Verwaltungsleitung wurden befragt

Der Prozess der Auditierung, den die Stadtverwaltung angestoßen hatte, begann mit einer schriftlichen Befragung der Mitarbeiter und der Verwaltungsleitung. Dabei wurden erste Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Unternehmenskultur identifiziert.

In einer eigens eingerichteten Projektgruppe, in der Beschäftigte und Führungskräfte aus den Fachbereichen gleichermaßen vertreten waren, erarbeitete die Verwaltung einen konkreten Entwicklungsplan.

Insgesamt erhielten bundesweit 20 Unternehmen, Verwaltungen und Verbände die Auszeichnung. Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, lobte das Engagement der Geehrten und machte deutlich: „Attraktive Arbeitsbedingungen sowie eine moderne Unternehmenskultur und Personalpolitik sind mehr denn je heute ein Schlüssel für erfolgreiche Arbeitgeber.“ Foto: Marco Urban/pp/Agentur ProfiPress

Konkrete Maßnahmen wurden umgesetzt

Gemeinschaftlich wurden schließlich Maßnahmen in den Sparten Führung, Chancengleichheit, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz umgesetzt. Die Stadt Mechernich konnte dabei gute Resultate vorweisen.

Jambor stellte zufrieden fest: „Die Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter war bei uns das Schwerpunktthema. Wir haben dazu verstärkt Schulungen und Informationsveranstaltungen durchgeführt. In Sachen Chancengleichheit und Diversity waren wir schon immer gut unterwegs. Hier haben wir uns eigentlich nur die Bestätigung abgeholt, dass wir alles richtig gemacht haben.“

In der Ausbildung junger Menschen hat die Stadt Mechernich das Audit-Ziel sogar übertroffen und 2017 drei statt der geplanten zwei Auszubildenden eingestellt. Für 2019 sind zwei weitere neue Ausbildungsverhältnisse vorgesehen.

Gelebte Inklusion

Auch auf dem Gebiet der Inklusion ist Mechernich fortschrittlich unterwegs. Als wichtiges Element für die Inklusion in der Arbeitswelt gelten sogenannte betriebsintegrierte Arbeitsplätze, die Menschen mit Behinderung den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt öffnen. Davon gibt es bei der Stadt Mechernich bereits zwei. „Fünf sollen es werden“, so Jambor. Die Betreuung dieser Mitarbeiter obliegt den Nordeifelwerkstätten, die mit der Stadt Mechernich eng zusammenarbeiten.

Das dazugehörige Audit wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. (ddn) entwickelt und wird nun von der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH als Träger umgesetzt. Das Audit bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer partnerschaftlich an einen Tisch und wird als einziges Programm dieser Art gemeinsam von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. www.inqa-audit.de.

pp/Agentur ProfiPress

 

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