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Zukunft für Vereine und Dörfer

Workshop „Zukunft der Vereine“ für LEADER-Region Eifel im Bürgerhaus Kommern – Gemeinsam Ideen entwickeln – Vernetzung wichtig – Dorfwerkstätte für individuelle Arbeit

Mit ihrer Arbeit wollen Frank Fritze (v.l.), Sabine Conrad, Prof. Christoph Hebel, Kirsten Kröger und Achim Blindert Dörfern und Vereinen Hilfestellung leisten. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress

Eifel/Mechernich-Kommern – Die Liste der Probleme, mit denen Vereine heute zu kämpfen haben, ist lang. Vorstände können oft nicht mehr vollständig besetzt werden, es kommen kaum neue Mitglieder hinzu, Probenräume und Sportanlagen können nur schwer unterhalten werden. Da sind auch die Vereine in der Eifel keine Ausnahme. „Die Vereine sind die Säule für das ehrenamtliche Engagement in den Dörfern“, sagt Achim Blindert, Leiter des Geschäftsbereichs Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall des Kreises Euskirchen.

Die Probleme der Vereine haben Konsequenzen für die Dörfer der Eifel. So zögen beispielsweise junge Menschen, die als Übungsleiter aktiv sind, nach der Schule oftmals weg. „Diese Übungsleiter zieht man sich zwar von Kindesbeinen an in den Vereinen heran. Doch mit Beginn des Studiums oder der Arbeit sind die nicht mehr verfügbar“, so Blindert. Außerdem ließe die Verbundenheit der Mitglieder mit den Vereinen nach. „Die Menschen wollen zwar die Angebote wahrnehmen, aber frei sein“, sagt er. „Es gibt zwar noch kein Patentrezept gegen diese Probleme, aber in den Vereinen gibt es schon gute Ideen“, ist seine Erfahrung.

Derartige Ideen sollen am Freitag, 15. März, ab 14.30 Uhr in der Kommerner Bürgerhalle ausgetauscht und entwickelt werden. Dort sind alle interessierten Verantwortlichen in Vereinen der LEADER-Region Eifel dazu eingeladen, sich im Workshop „Zukunft der Vereine“ auszutauschen. Zur LEADER-Region zählen aus dem Kreis Euskirchen die Städte und Gemeinden Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Mechernich, Nettersheim und Schleiden. Hinzu kommen die Städte und Gemeinden im Kreis Düren sowie in der Städteregion Aachen.

Zu Beginn des Workshops werden Richard Wolf von der IG Schmidtheim, Johannes Ley vom Gartenbau- und Verschönerungsverein Kommern, Micha Rosenkranz vom Volksmusikerbund NRW – Kreisverband Düren und Ulla Corzelius vom Sportverein DJK Houverath als Vertreter von starken Vereinen Impuls-Referate geben. Anschließend werden in Gruppen Ideen entwickelt, die den Teilnehmern Anregungen geben sollen, wie ihr Verein erfolgreich in die Zukunft starten kann. „Der zentrale Begriff ist der der Kooperation“, so Professor Christoph Hebel. Er ist am Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr an der RWTH Aachen tätig und betreibt mit seinem Kollegen Professor Dirk Vallée die Gesellschaft für Regional-, Stadt-, Umwelt- und Verkehrsplanung „p:4“. Das Büro hat die fachliche Begleitung des Projekts übernommen. Der Workshop sei eine gute Möglichkeit zur Vernetzung. Der Workshop „Zukunft der Vereine“ ist Bestandteil des LEADER-Projekts „Aktive Dörfer stärken“.

Im Laufe des Jahres werden fünf weitere Workshops zu den Themen „Jugendfreundliche Dorfentwicklung“, „Leerstandsmanagement“, „Dorfverträgliche touristische und gewerbliche Entwicklung“, „Baukultur“ und „Grün in und um das Dorf“ angeboten. Die Workshops finden teils im Kreis Euskirchen, teils im Kreis Düren, teils in der Städteregion Aachen statt.

Zudem werden im Rahmen des Projekts sogenannte „Dorfwerkstätten“ angeboten. Dort wird auf die individuellen Probleme einzelner Dörfer eingegangen. „Acht davon soll es im Kreis Euskirchen geben“, berichtet Kirsten Kröger, die mit ihrer Kollegin Sabine Conrad im Kreis Euskirchen für das Projekt zuständig ist. Vor kurzem habe bereits eine sehr erfolgreiche Werkstatt im Bad Münstereifeler Höhengebiet stattgefunden, wo sich sieben Dörfer zum Verein „Dörfergemeinschaft am Thürne“ zusammengeschlossen haben. „Es ist dabei nicht so, dass man sich mal trifft, geht wieder auseinander und sagt, gut, dass wir mal drüber gesprochen haben“, erklärt Professor Hebel. In den Werkstätten entwickeln die Teilnehmer Ideen und verteilen Aufgaben. Die Ergebnisse werden in einer Broschüre dokumentiert. Interessenten können sich für den Workshop „Zukunft der Vereine am Freitag, 15. März, noch bei Sabine Conrad unter Tel. 0 22 51/15 964 anmelden. Auch Dörfer und Dorfgemeinschaften, die Interesse an einer Dorfwerkstatt haben, können sich bei ihr melden.

pp/Agentur ProfiPress
 
 

 

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