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Zu Fuß nach Wanaka

Die VR-Bank Nordeifel hat im Rahmen eines Gesundheitsprojekts 18.000 Kilometer zurückgelegt – Spendensumme kommt der Lebenshilfe HPZ zugute

Schleiden – 9282 Kilometer waren nicht genug: Diesmal hat die VR-Bank Nordeifel die Distanz für ihren Spendenlauf fast verdoppelt. Statt virtuell nach Hongkong, wie beim ersten Lauf im vergangenen Jahr, ging es diesmal nach Neuseeland, genauer gesagt nach Wanaka. Und natürlich hatten Organisatorin Andrea Farwerk vom betrieblichen Gesundheitsmanagement und Vorstandsvorsitzender Mark Heiter auch wieder den guten Zweck im Hinterkopf. In diesem Jahr wurde die Lebenshilfe HPZ mit einer erlaufenen Spendensumme von 2000 Euro bedacht.

Im Beratungszentrum der Lebenshilfe HPZ in Schleiden, direkt unterhalb der sechs Apartments für das Ambulant Betreute Wohnen, überreichte Mark Heiter einen symbolischen Scheck an Vera Immekeppel, Prokuristin und Verwaltungsleiterin der Lebenshilfe HPZ. Das Geld komme Kindern und Jugendlichen zugute, die in den Wohneinrichtungen der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich und Schmidtheim leben. Diese erhalten ein geringes monatliches Taschengeld, das große Sprünge nicht erlaubt.

Vera Immekeppel (2.v.l.) von der Lebenshilfe HPZ nahm den Scheck vom VR-Bank-Nordeifel-Vorstandsvorsitzenden Mark Heiter entgegen. Links Michaela Hölz von der Lebenshilfe HPZ, rechts Andrea Farwerk. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Wir wollen diesen Kindern ein Stück Normalität ermöglichen“, erklärte sie Mark Heiter und Andrea Farwerk. Dazu gehören unter anderem auch Ausflüge, etwa ins Phantasialand in Brühl, zu Sea Life nach Königswinter, „aktuell würden die Bewohner aus Schmidtheim gerne das Dschungelbuch-Musical besuchen“, sagte Immekeppel, die sich noch einmal bedankte mit den Worten „Mit Ihrer Zeit schenken Sie unseren Kindern eine gute Zeit!“

Am Nachmittag wurde der Scheck den Kindern bei der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich überreicht. Die Freude war riesig. Foto: Michaela Hölz/Lebenshilfe HPZ/pp/Agentur ProfiPress

Für Mark Heiter ist diese Unterstützung eine Selbstverständlichkeit. „Es ist uns ein Bedürfnis, denjenigen zu helfen, die auf Hilfe anderer angewiesen sind“, sagte er. Rund die Hälfte der 140 Mitarbeiter der VR-Bank Nordeifel hatten sich an dem Gesundheitsprojekt beteiligt und mit Schrittzählern, Fitness-Uhren oder Smartphone bewaffnet die 18.000 Kilometer zurückgelegt. Vom Start im Juli war diese Distanz nach vier Monaten zurückgelegt. Pro Kilometer spendete die VR-Bank Nordeifel zehn Cent. Die Summe von 1800 Euro wurde dann auf 2000 Euro aufgerundet.

Warum als Ziel ausgerechnet Wanaka gewählt wurde, beantwortete Andrea Farwerk: „Dort wohnt eine Bekannte von mir.“ Mark Heiter, der selbst am Projekt teilgenommen hatte, ergänzte lachend: „Jetzt sind wir zwar in Wanaka angekommen. Aber gehen wir auch wieder zu Fuß zurück?“

pp/Agentur ProfiPress

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