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„Zehn, neun, acht … – und los“

Die Gemeinschaftsgrundschule Satzvey macht mit bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ und setzt damit ein Zeichen für den nicht nur in Corona-Zeiten wertvollen Schulsport – Bewegung hält auch die Kleinsten körperlich und geistig fit – Gemeinsam Sport machen hat außerdem eine soziale Komponente – Sieger sind sie alle

Mechernich-Satzvey – „Zehn, neun, acht, sieben, sechs, …“, zählen die Zweitklässler den Countdown – motiviert bis unter die Haarspitzen – bis zum Start runter. Und: Los geht‘s! Querfeldein führt die Strecke die Schüler durch den Wald, über Wiesen, Stock und Stein, durch eine kleine Siedlung und heimwärts zu ihrer Satzveyer Gemeinschaftsgrundschule. Es ist ein abwechslungsreicher, kleiner aber feiner Crosslauf.

Motiviert bis in die Haarspitzen sind die Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschule Satzvey vor dem Start zum Crosslauf anlässlich „Jugend trainiert für Olympia“. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, lautet das große Motto des Tages. Die Deutsche Schulsportstiftung als Träger des Wettbewerbs hat zusammen mit den Kultusministerien der Länder und den beteiligten Sportverbänden zu einem bundesweiten Aktionstag am Montag, 30. September, aufgerufen.

Sport und Spiel im Schulalltag

„Dieser hat das Ziel, die Bedeutung von Bewegung, Sport und Spiel im schulischen Alltag herauszustellen und zu zeigen, wie dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist“, erklärt Schulleiterin Alexandra Offermann. Die Teilnehmerzahlen seien bundesweit so hoch wie noch nie.

Die Gemeinschaftsgrundschule Satzvey beteiligt sich am Wettbewerb der Deutschen Schulsportstiftung. Bundesweit machen 235.000 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Sport, wie Schulleiterin Alexander Offermann und Mit-Organisator, Lehrer Wolfgang Petrek, informieren. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Laut Stiftung machen 235.000 Schülerinnen und Schüler an diesem Tag gleichzeitig Sport. „Das ist einmalig. Nie zuvor in der 51-jährigen Geschichte des Wettbewerbs haben sich an einem einzigen Tag so viele junge Menschen im Zeichen von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics sportlich betätigt“, so Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung, die „Jugend trainiert“ ausrichtet. Gerade in Corona-Zeiten sei das ein starkes Zeichen.

„Dass so viele mitmachen, finden unsere Schüler toll. Sie sind mächtig stolz und ich bin sicher, das hat sie nochmal zusätzlich motiviert“, berichtet Wolfgang Petrek, Satzveyer Lehrer und Mit-Organisator der Sportveranstaltung vor Ort.

Die Kinder dürfen auf dem rund 1000-Meter-langen Rundkurs laufen, so weit die Füße tragen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Länge des Satzveyer Rundkurs schätzt er auf rund 1.000 Meter. Eine konkrete Vorgabe und ein gestecktes Ziel gibt es nicht. Die Kinder dürfen einfach Laufen soweit die Füße tragen. Wie bei den Profis ziert eine Startnummer ihr T-Shirt. Das gehöre zur Ausstattung und werde von der Stiftung bereitgestellt, so Petrek.

Da es sich mit den ersten und zweiten Klassen um die Jüngsten der Schule handelt, haben sich engagierte Mamas und Papas bereit erklärt, an der Wegstrecke, besonders an neuralgischen Punkten und Kreuzungen, Orientierungshilfe zu geben. So ist es ein Leichtes für die jungen Sportskanonen keine Zeit zu verlieren und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Damit die wegweisenden Erwachsenen weithin gut sichtbar sind, haben sie Warnwesten übergezogen.

Diese Eltern fungieren am Vormittag als Streckenposten, um die Kinder auf den richtigen Weg zu bringen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Jedoch sitzen auch die dritten und vierten Klassen in Satzvey nicht untätig herum, sondern meistern stattdessen die Herausforderungen der Bundesjugendspiele – nacheinander und in kleinen Gruppen auf dem Sportplatz. Ob Crosslauf, ob Bundesjugendspiele: in jedem Fall hält am Ende jeder Teilnehmer eine Urkunde in den Händen. Doch Sieger sind sie letztlich alle.  

Denn der wahre Gewinn passiert im Hintergrund, berichtet Offermann: „Bewegung ist immer gut und hält nicht nur körperlich fit, sondern auch geistig fit. Das gemeinsame Sport machen, statt allein jeder für sich im Garten, ist ein soziales Lernen.“ Die GGS Satzvey sei mit Schulhof, Wald und Wiesen, glücklicherweise früh in der Lage gewesen, den Schulsport ihren Schützlingen anbieten zu können.

pp/Agentur ProfiPress

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