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Zahlreiche Projekte vorgestellt

Die Quartiersmanagerin Jennifer Conzen und Dipl.-Ing. Andreas Göttgens zeigten interessierten Bürgern, wie sich der Kaller Ortskern in den nächsten Jahren verändern wird

Kall – Der Ortskern von Kall wird sich in den kommenden Jahren sehr verändern. Besonders die Bahnhofstraße und das Bahnhofsumfeld werden ein neues Gesicht erhalten. Weil bei der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts (InHK), das die Kaller Politik Ende 2016 verabschiedet hat, zahlreiche Städtebauprojekte ineinandergreifen, kann man leicht den Überblick verlieren.

Deshalb stellten die Quartiersmanagerin Jennifer Conzen und der Ingenieur Andreas Göttgens im Quartiersbüro den aktuellen Stand und die geplanten Maßnahmen vor. Gleichzeitig hat Jennifer Conzen immer ein offenes Ohr für Ideen der Bürger. Erreichbar ist sie im Planungsbüro PE Becker GmbH unter 02441/9990-46. Die Veranstaltung im Quartiersbüro war sehr gut besucht, mehr als 20 Kaller hörten aufmerksam den Ausführungen Göttgens‘ zu.

Die Quartiersmanagerin Jennifer Conzen und Dipl.- Ing. Andreas Göttgens stellten mehr als 20 interessierten Bürgern die umfangreichen Projekte vor, die den Ortskern in den kommenden Jahren verschönern sollen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Er widmete sich zuerst zwei laufenden Projekten. Durch die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes wird nicht nur das Bahnhofsgebäude offen sichtbar. Der Platz soll auch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Denkbar sei etwa eine Verlagerung des Wochenmarktes. Der Zugang zum Bahnhofsgebäude erfolgt über eine Treppe, die in der Mitte ein Podest erhalten wird. Von der Rathausseite aus ist auch ein barrierefreier Zugang über eine Rampe oder eine Hubeinrichtung möglich.

Mitten auf dem Platz wird eine Fontäne sprudeln, über eine Rinne ist sie mit einem Stück Römerkanal verbunden, das sich unter dem Podest befindet. Am Straßenrand befindet sich eine Bushaltestelle mit einer zu allen Seiten offenen Unterstellmöglichkeit. Eingeweiht werden soll der neue Bahnhofsplatz nach derzeitiger Planung bei der Herbstschau, die in diesem Jahr am 27. September stattfinden wird. Rechts und links ist eine Bebauung als Begrenzung erwünscht, etwa kombinierte Wohn-Gewerbe-Häuser.

In dieser Collage sind die Planungen für die Bahnhofstraße noch einmal zusammengefasst. Foto: RaumPlan Aachen/pp/Agentur ProfiPress

Ebenfalls in Bau befindet sich momentan die neue Urftbrücke, durch die eine Verbindung von Bahnhofstraße und der Straße Am Hallenbad geschaffen wird. Derzeit wird diese Brücke errichtet, im Anschluss folgt der Bypass, um direkt von der Hindenburgstraße rechts zum Hallenbad abzubiegen. Die bisherige Brücke wird nach Fertigstellung der Urftbrücke abgerissen und leicht versetzt neu errichtet, geplant ist das derzeit für 2021. Der Kreisverkehr bleibt am bisherigen Platz bestehen, wird aber größer (26 Meter Durchmesser).

Während der „Versetzung“ der alten Brücke werden Fußgänger über den Bypass von Bahnhofstraße auf die Hindenburgstraße geleitet. Der Verkehr wird in dieser Zeit teils als Einbahnstraße über die neue Urftbrücke geleitet. Während der Bauphase besteht die Option, um die Situation am Kreisverkehr zu entlasten, im Bedarfsfall einen „Abfluss“ des Verkehrs über den Rewe-Parkplatz in Richtung Bahnhof zu schaffen.

Bahnhofstraße wird grüner

Im Anschluss sprach Andreas Göttgens auch geplante Projekte an. Die Bahnhofstraße selbst soll in drei Abschnitten saniert werden. Vom Rewe-Kreisel bis zum Bahnhof, vom Bahnhof bis zum Rathaus und vom Rathaus bis zum VR-Bank-Kreisel. Die Bahnhofstraße wird Bäume auf beiden Straßenseiten erhalten. Es wird längs der Fahrbahn Parkmöglichkeiten geben. Der Gehweg wird breiter als bisher. Hohe Bordsteine fallen weg.

Eines der Ziele der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes: den Bahnhof wieder sichtbarer machen. Wie man während der Bauarbeiten sieht, dürfte das gelingen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Rathausplatz wird auch einen Platz-Charakter erhalten, besonders in Verbindung mit der Bahnhofstraße auf gleicher Ebene. Der Brunnen soll bleiben, aber der Platz soll mehr begrünt werden. Auch das Rathaus soll im Rahmen einer energetischen Sanierung unter anderem in Teilen eine neue Fassade erhalten.

Für das Bahnhofsumfeld gibt es momentan noch keine konkrete Planung der Deutschen Bahn. Laut Göttgens‘ Kenntnisstand könnte es aber einen Ausbau auf drei oder vier Gleise geben. Geplant seien auch eine Anhebung der Bahnsteige, ein barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen und einen Zugang von der Unterführung zu den Gleisen. Außerdem müsse die Stellwerkstechnik erneuert werden. „Das wird eine umfangreiche Aktion“, so Göttgens. Im sonstigen Umfeld seien Solar-Carports und eine Mobilitätsstation für E-Bikes denkbar oder ein Car-Sharing-Konzept.

Die Bauarbeiten für die neue Urftbrücke, die die Bahnhofstraße mit dem Gebiet am Hallenbad verbindet, sind in vollem Gange. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ein weiterer Baustein ist der geplante Urftauenpark, ein entsprechender Architektenwettbewerb ist angelaufen. So soll der Bereich von der Anbindung der Straße „Am Hallenbad“ über den Kirmesplatz bis zur Fläche hinter der Industrieanlage als Park genutzt werden. Dadurch fielen aber die Parkplätze auf dem Kirmesplatz weg. Von den Bürgern wurde angeregt, auf dem Gelände gegenüber den Milz-Hallen, zumindest solange dort keine andere Nutzung erfolgt, Parkflächen einzurichten. Nach wie vor schwebt eine Anbindung des Bereichs an die Trierer Straße im Raum.

Zum Schluss wurden noch die Sanierungen der Aachener Straße und der Hindenburgstraße angesprochen. Letztere wird laut Andreas Göttgens aber wohl erst im Jahr 2024/25 erneuert.

Weitere Veranstaltungen im Quartiersbüro (Bahnhofstraße 42) finden am Donnerstag, 7. Mai, (Thema: Gebäudesanierungen – Maßnahmen, Förderung, Finanzierung) sowie am Donnerstag, 4. Juni, (Thema: Neue Mobilität in Kall – Projekte, Ideen, Wünsche) jeweils um 18.30 Uhr statt.

pp/Agentur ProfiPress

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