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„Woher kommst Du?“

MdB Markus Herbrand (FDP) besuchte die Lebenshilfe HPZ und war beeindruckt von der Einrichtung und der Arbeit der Menschen

Bürvenich – Christopher und Nick freuten sich riesig über den Besucher, der zu Ihnen ins Förderzentrum der Lebenshilfe HPZ gekommen ist. „Woher kommst Du?“, fragten sie freundlich. MdB Markus Herbrand gab den beiden Jugendlichen bereitwillig Auskunft.

Der Politiker aus Berlin, der gebürtig aus Schleiden stammt, war zu Gast in der Bürvenicher Einrichtung. Er wolle Einblick bekommen in die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung im Kreis Euskirchen, begründete er seinen Besuch.

Nick (l.) und Christopher (3.v.l.), zwei Bewohner der Lebenshilfe HPZ, zeigten dem Besucher Markus Herbrand (MdB, 2.v.l.) ihr „Reich“ mit Zimmer, Küche und Aufenthaltsraum. Mit dabei: Detlef Krings (2.v.r.) und Christian Pfaff. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Prokuristin Vera Immekeppel stellte die Einrichtung und deren vielfältige Bereiche und Einsatzgebiete vor, gemeinsam mit Christian Pfaff (pädagogischer Bereichsleiter), Volker Eßer (Leiter Autismus-Ambulanz) und Michaela Hölz (Kommunikation). Auch Detlef Krings (FDP Zülpich) war mit von der Partie.

Erfolgreiche Entwicklung

Immekeppel berichtete den Besuchern von der erfolgreichen Entwicklung der 1971 gegründeten Bürvenicher Lebenshilfe „Gestern, Heute und Morgen“, als auch von dem täglichen Anspruch auf die wechselnden und wachsenden Bedürfnisse immer eine passende Antwort und Betreuung zu haben.

Die Lebenshilfe HPZ ist breit aufgestellt und kümmert sich um Menschen vom Kind bis zum Senior, vom kurzfristigen Wohnen bis hin zur dauerhaften Betreuung, kann Immekeppel eine beeindruckende Leistungspalette aufzeigen. Das Unternehmen ist stetig gewachsen und zählt heute 13 Standorte und knapp 300 Mitarbeiter.

Markus Herbrand (MdB, 2.v.r.) vor dem Förderzentrum der Lebenshilfe HPZ in Bürvenich im Gespräch mit Vera Immekeppel, Volker Eßer und Christian Pfaff (alle drei Lebenshilfe HPZ) sowie Detlef Krings (FDP Zülpich). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Markus Herbrand ließ sich Zeit, fragte nach, besichtigte auch die Räumlichkeiten und war angetan. Unter anderem schaute er sich die Inhouse-Schule, eine Außenstelle der Hans-Verbeek-Schule, die Autismus-Ambulanz und die hauseigene Küche genauer an. Vorbei kam er bei dem Rundgang auch an der Wohnstätte der Lebenshilfe HPZ, die zurzeit aufwendig umgebaut wird.  

Riesiges und ruhiges Gelände

Auch Christopher und Nick, zwei Bewohner, gewährten ihm Einblick in ihr „Reich“ mit Zimmern, Küche und Wohnzimmer. Der Weg auf die Terrasse führte den Politiker ins Freie. Dort konnte er ein großes Wiesenstück, auf dem sich immer wieder auch hauseigene Wildtiere tummeln, entdecken. 56.000 Quadratmeter umfasst das Gelände der Bürvenicher Lebenshilfe insgesamt, ruhig und nah am Waldrand gelegen.

„Diese naturbelassene und reizarme Umgebung ist ein Riesen-Pluspunkt der Bürvenicher Lebenshilfe“, so Pfaff. Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene mit Behinderungen kommen dort zur Ruhe und können der Reizüberflutung, unter der vor allem Menschen mit geistiger Behinderung im Alltag sonst oft leiden, entfliehen. Und auch Austoben ist möglich.

Diskutiert wurde auch über neue Herausforderungen in Bezug auf das Bundesteilhabegesetz, das 2016 beschlossen wurde und sukzessive umgesetzt werden soll. Das Gesetz soll die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken. Betreuer müssen deshalb deutlich mehr Amtsgänge übernehmen, wie Pfaff erläuterte: „In der Sache ist das Gesetz sicherlich richtig. Aber es bedeutet in der Praxis für alle Beteiligten, insbesondere auch Verwandte und Betreuer, einen riesigen Verwaltungsaufwand. Das Thema treibt alle um, nicht nur im Kreis, sondern auch bundesweit.“ Doch es wäre nicht die Lebenshilfe, wenn sie für Herausforderungen aus der Politik und Gesellschaft in der Praxis nicht auch gute Antworten parat hätte.

Markus Herbrand ist begeistert: „Das ist ein beeindruckender Einblick gewesen in die Arbeit, die hier geleistet wird für Menschen mit Behinderung. Da müssen wir uns natürlich drum kümmern. Und ich glaube, die sind hier bestens aufgehoben.“

pp/Agentur ProfiPress

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