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Wochenmarkt ist sehr beliebt

Jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr bieten die Marktbeschicker vor dem Kaller Rathaus frische regionale Produkte an – Kunden goutieren das üppige Angebot und die freundliche Atmosphäre

Kall – Frische Waren aus der Region, eine sehr gute und freundliche Beratung und eine beinahe familiäre Atmosphäre – das alles zeichnet den Wochenmarkt in Kall aus. Jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr finden die Kunden auf dem Rathausvorplatz Obst und Gemüse, Backwaren, Geflügel und Honig.

„Wir leben seit zehn Jahren in der Eifel und waren zu Beginn auf der Suche nach Artikeln aus der heimischen Wirtschaft“, berichtet Heinz Fränzel aus Nettersheim, der, wenn es ihm möglich ist, jeden Freitag mit seiner Frau Ingeborg nach Kall kommt und dienstags in Marmagen den Markt besucht. Sie sind besonders am Obst und Gemüse des Lückenhofs aus Bornheim interessiert. Die Fränzels wissen, dass sie die Waren auch im Supermarkt erhalten. Für das Ehepaar spielt aber der soziale Charakter des Marktes eine große Rolle. Man tauscht sich aus, kann nachfragen, wird beraten.

Ingeborg und Heinz Fränzel (v.l.) aus Nettersheim kaufen wenn möglich jeden Freitag auf dem Kaller Wochenmarkt ein. Sie schätzen unter anderem das Angebot des Lückenhofs aus Bornheim. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das ist auch eine Sache, die Hans-Peter Zimmermann, Betreiber des Lückenhofs, weiß. Sein Sortiment auf dem Kaller Wochenmarkt beinhaltet etwa 90 bis 100 Produkte. Bei der Marktgründung vor rund 30 Jahren war das noch anders, Zimmermanns Vater brachte etwa 25 unterschiedliche Artikel mit nach Kall. Das Credo von Hans-Peter Zimmermann: Die Waren sollten so saisonal und frisch sein, wie es möglich ist. „Keiner unserer Äpfel ist weiter weg als aus Wachtberg“, verrät er.

Wie Zimmermann berichtet ist das Wissen über die Verwendung einiger regionaler Artikel verloren gegangen. Doch da wirken er und seine Mitarbeiterinnen beratend, geben Zubereitungstipps und was am besten dazu schmeckt. „Manchmal hat auch ein Kunde seinen Einkaufszettel vergessen, weil aber, was seine Frau kochen will und wir können ihm helfen“, plaudert Zimmermann aus dem Nähkästchen. Mit der Resonanz auf dem Kaller Wochenmarkt ist er sehr zufrieden.

Brunhilde Zander aus Sötenich ist von Anfang an mit ihrem Honig beim Wochenmarkt dabei. Und zum Abschluss jedes Markttages kauft sie sich am Marktwagen der Bäckerei Jenniches bei Adelheid Pützer ein Teilchen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das gilt auch für die anderen Aussteller. „Wir sind jede Woche hier und seit sieben Jahren dabei“, sagt Edeltraud Mertens vom Geflügelhof Walter aus Sistig. In ihrem Wagen gibt es alles, was das Geflügel so hergibt: von Eiern bis zum Hahnenbeinchen. Jeden Freitag begrüßt sie viele Stammkunden, die die gute Eifeler Qualität zu schätzen wissen. „Aber es kommen auch immer neue Kunden, die hier vorbeifahren oder –laufen und sich dann etwas holen.“ Eine Stammkundin ist Regina Heinen. „Man hat hier einfach ein gutes Gefühl, sein Geflügel und seine Eier hier zu kaufen“, sagt sie. Und das nicht nur, weil man weiß, woher die Ware kommt, sondern auch, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen.

Von Anfang an beim Wochenmarkt dabei ist Brunhilde Zander, die Honig aus eigener Herstellung verkauft. „Der Markt hat sich sehr gut entwickelt“, erinnert sie sich. Ein wenig kleiner als zu Beginn, als er unweit der Kirche platziert war. Aber Zander ist sehr zufrieden, auch weil man sich auf dem Markt so gut um die Kunden kümmern kann.

Regina Heinen ist Stammkunden von Edeltraud Mertens, die im Wagen des Geflügelhofes Walter aus Sistig die Waren verkauft. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Das findet auch Adelheid Pützer im Verkaufswagen der Bäckerei Jenniches aus Rescheid, nachdem sie geduldig eine Kunden über die Unterschiede einzelner Brotsorten aufgeklärt hat. Sie hat die Beobachtung gemacht, dass heute auch vermehrt jüngere Leute die Vorteile eines Wochenmarktes nutzen. „Das war früher anders“, sagt sie. Auch bei den Waren der Bäckerei Jenniches gilt: Alles ist selbstgemacht. Es kommt sogar zu Synergien, wie Brunhilde Zander berichtet. Denn zum Ende des Wochenmarktes nimmt sie sich immer ein Obstplunderteilchen mit. Das hat Adelheid Pützer ihr dann immer schon beiseitegelegt.

pp/Agentur ProfiPress

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