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Willi Kremer ist tot

Früherer Voißeler Dorfgemeinschaftsvorsitzender und Ortsvorsteher sowie Stadtverbandsvorsitzender der Wählervereinigung UWV erlag am Sonntag einem Tumorleiden

Mechernich – Der frühere UWV-Stadtverbandsvorsitzende, Voißeler Dorfgemeinschaftsvorsitzende und Ortsvorsteher Willi Kremer ist tot. Er starb am Sonntagnachmittag im Beisein seiner Frau Bärbel und der Familie auf der Palliativstation eines Remagener Krankenhauses.

Willi Kremer war Jahrgang 1940 und hinterlässt Ehefrau Bärbel, mit der er 56 Jahre verheiratet war, seine Söhne Felix und Anno, zwei Enkel und zwei Urenkel.

Willi Kremer (links) wurde im Frühjahr 2010 neuer UWV-Stadtverbandsvorsitzender von Mechernich. Der Posten war nach dem Tod von Winfried Simons (rechts) vakant geworden. Willi Kremer, der auch Dorfgemeinschaftsvorsitzender und Ortsvorsteher von Voißel war, zog mit seiner Frau Bärbel, die sich ebenfalls im Dorf und in der Kommunalpolitik engagierte, 2018 aus der alten Schule in Voißel in eine altersgerechte Wohnung in Remagen. Im dortigen Krankenhaus Maria Stern starb Willi Kremer am Sonntagnachmittag im Kreis seiner Lieben. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Willi Kremer engagierte sich im Naturschutz, insbesondere in der Streuobstwiesen-Initiative „Föno“. Er und seine Frau Bärbel erwarben 1974 die alte Schule von Voißel, dem Geburtsort seiner Mutter Katharina Kremer, geborene Heinen, wo auch Willi oft die Ferien im Kreis seiner Vettern und Cousinen verbrachte.

Willi Kremer arbeitete als Chemotechniker für Bayer in Dormagen. Die letzten drei Jahrzehnte seiner beruflichen Tätigkeit war er Leiter der Molekülspektroskopie in der Zentralen Forschung der Bayer AG. Ehefrau Bärbel war Kindergärtnerin in Köln Ossendorf. Beide kannten sich aus der katholischen Jugendarbeit in St. Barbara Köln-Ehrenfeld. Auch Bärbel Kremer engagierte sich kommunalpolitisch, beerbte ihren Mann als Voißeler Ortsvorsteherin und zog für die Unabhängigen in den Stadtrat Mechernich.

„Tolerantes Völkchen“

„1988 bin ich mit meiner Frau Barbara von Köln in die Eifel, genauer: in das kleine idyllische 230-Seelendorf Voißel gezogen, das im äußersten Südwesten der Stadt Mechernich am Rande des Nationalparks Eifel liegt“, so Kremer nach seiner Wahl zum UWV-Stadtverbandsvorsitzenden 2010 im Medieninterview.

Bisher habe man den Umzug nicht bereut und fühle sich dort immer noch „sauwohl“. „In der Eifel hat der Kölner tiefe Wurzeln geschlagen. 1989 und 1994 wurde er von den Voißelern in geheimer Wahl zum Ortsvorsteher gewählt“, heißt es im damaligen Bericht der Agentur ProfiPress: „In dieser Zeit und auch in den Jahren danach habe ich erleben dürfen, dass die Bürger von Voißel in Toleranz und aktivem Einsatz einmal gesteckte Ziele auch erreichen: Ziele, die das Leben und das menschliche Miteinander im Dorfe prägen und wertvoll gestalten.“

Willi Kremer (r.) und der frühere Mechernicher Stadtverwaltungsmitarbeiter, UWV-Mann und Fotograf Günter Conrads 2012 in einer Ausstellung mit 32 großformatigen historischen Aufnahmen vom Bleiberg im Mechernicher Rathaus. Sie wurde von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick eröffnet – und die Eheleute Anneliese und Günter Conrads schenkten gleich zur Vernissage die „Fotoschätze“ Stadtarchivarin Beate Meier. Foto: Archiv Agentur ProfiPress

1999 wurde er Mitglied der UWV. Die sprichwörtliche und auch selbst erlebte Bürgernähe der Wählervereinigung habe ihn überzeugt. „Ich habe kein Ratsmandat und das ist gut so, denn die UWV hat kreative und bürgernah agierende Vertreter im Rat, darunter auch Sachkundige Bürger“, sagte Kremer damals.

Er selbst verstehe seine Aufgabe als UWV-Stadtverbandschef sowie der sieben Vorstandmitglieder als „Bindeglied zwischen der Basis und der Kernfraktion sowie den Sachkundigen Bürgern“. Er erwarte einen „toleranten und inspirativen Dialog zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger“.

2018 zogen Bärbel und Willi Kremer von Voißel nach Remagen in eine altersgerechte Wohnung. Bereits ein Jahr zuvor war Willi Kremer an einem Tumor erkrankt. Die Krankheit galt als zurückgedrängt beziehungsweise geheilt, ehe sie sich im November vergangenen Jahres zurückmeldete.

pp/Agentur ProfiPress

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