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Wie Integration gelingen kann

Fachtag „Kompetenz Integration“ auf Vogelsang am Samstag, 23. Juni, 9.45 bis 16.45 Uhr – Rund 3.000 Geflüchtete leben im Kreis Euskirchen

Kreis Euskirchen/Vogelsang – Die große „Flüchtlingswelle“ der Jahre 2015 und 2016 ist abgeebbt. Mittlerweile kommen deutlich weniger Geflüchtete nach Deutschland und damit auch in den Kreis Euskirchen. Tatsache ist aber auch: Rund 3000 Geflüchtete leben aktuell im Kreis. Nach der „Willkommenskultur“ rückt deshalb mehr und mehr die „Integrationskultur“ in den Vordergrund. Dazu findet nun auf Vogelsang ein großer Fachtag unter dem Titel „Kompetenz Integration“ statt.

Die Fachtagung am Samstag, 23. Juni, 9.45 bis 16.45 Uhr, auf Vogelsang bietet die Möglichkeit, dieses Thema aus vielen verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Abseits der Diskussion über Kopfbedeckungen und welche Religion zu Deutschland gehört soll eine Diskussion auf Augenhöhe geführt werden: Was verstehen wir eigentlich unter Integration und wie kann sie aussehen?

3.000 Geflüchtete im Kreis Euskirchen

„Ich bin stolz, dass wir diesen Fachtag gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern organisiert haben“, freute sich Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrats.  Angesichts von rund 3.000 Geflüchteten im Kreis spiele das Thema Integration eine zunehmend größere Rolle. „Gemeinsam mit unseren Partnern stellen wir uns die Frage, wie wir Integration gestalten und wie wir sie optimieren können.“

Im Euskirchener Kreishaus stellten Veranstalter, Organisatoren und Workshopleiter gemeinsam das Programm des Fachtages „Kompetenz Integration“ vor. Foto: Wolfgang Andres/Kreisverwaltung/pp/Agentur ProfiPress

Impulsreferat von NRW-Staatssekretärin Serap Güler

Gespannt ist man beim Veranstalter auch, was Serap Güler den Teilnehmern als „Input“ mitgibt. Die NRW-Staatssekretärin für Integration wird zu Beginn ein Impulsreferat halten und dabei sicherlich die Haltung der Landesregierung zum Integrationskonzept erläutern. Anschließend steht sie auch für eine Diskussionsrunde zur Verfügung. „Das dürfte interessant und lebhaft werden“, vermutet Manfred Poth. „Denn Frau Güler kennt sich im Thema sehr gut aus. Sie weiß, wovon sie spricht.“

Arbeitsphasen mit sieben Workshops

Nach diesem Aufschlag folgen zwei Arbeitsphasen mit insgesamt sieben Workshops (siehe Kasten), bevor die Tagesveranstaltung mit einem interreligiösen Friedensgebet beendet wird. Die Zielgruppe der Fachtagung sind Ehren- und Hauptamtler, Geflüchtete (so sie denn die deutsche Sprache einigermaßen beherrschen) und allgemein am Thema Interessierte. „Wir rechnen mit 80 bis 120 Teilnehmern“, so Roland Kuhlen vom KoBIZ (Kommunales Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen). Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird bis zum 11. Juni gebeten.

„Das ist ein starkes Programm mit hervorragenden Workshop-Leitern“, so Manfred Poth abschließend. Für ihn ist die Fachtagung auch eine klare Botschaft in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion rund um die Flüchtlingsthematik.

Rund 3.000 Geflüchtete leben derzeit im Kreis Euskirchen. Davon sind gut 1.000 anerkannt, 800 genießen subsidiären Schutz (v.a. Bürgerkriegsflüchtlinge), knapp 800 sind noch im Asylverfahren, und rund 400 Geflüchtete sind geduldet.

Weitere Informationen unter www.kreis-euskirchen.de

Anmeldung: online unter www.kreis-euskirchen.de, E-Mail: roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de, Tel. 02251 / 15-538

 

Workshop-Übersicht:

  • Freya Elvert (Akademie Vogelsang IP): Alltagsrassismus in Bildern und Sprache
  • Boris Brandhoff (DRK): Was heißt Integration?
  • Yinka Kehinde (Interkulturelle Trainerin): Brücken schlagen und mit kulturellen Missverständnissen umgehen
  • Peter Müller-Gewiss/Carsten Düppengießer/Alexander Neubauer (Caritas): Nach den Willkommenscafés. Willkommenskultur war gestern – Integration ist heute
  • Tareq Alaows (Migrantenselbstorganisation): Teilhabe und Partizipation von geflüchteten Menschen
  • Barbara Fischer (DRK) und Andreas Funke (Bistum Aachen): Helfen und helfen lassen
  • Mitarbeitende der Rotkreuz-Akademie: Escape-Games „Distopia“ und „Ikhan“ im Rotkreuz-Fluchthaus

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

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