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„Wie bei der »Firma Josef & Sohn«“

Joseffest bei der Communio in Christo am Namenstag der Gründerin Mutter Marie Therese mit Heiliger Messe, Filmvortrag und Bericht aus Rom

Mechernich – Eine Predigt über den „schweigsamen, aber verlässlichen Heiligen Josef“, Filmaufnahmen einer Predigt Mutter Marie Thereses über die Nächsten- und Feindesliebe und ein Bericht über das Interessententreffen der Communio in Christo in Rom standen im Mittelpunkt des jüngsten Quartalstreffens der Communio-Familie am 19. März, dem Festtag des Heiligen Josefs, des Namenstags der Gründerin Mutter Marie Therese. Über 50 Mitglieder und Anhänger waren der Einladung ins Mechernich Mutterhaus gefolgt.

In seiner Predigt skizzierte Pater Rudolf Ammann Josef und seinen Ziehsohn als „Männer vom Bau“, auch der „Zimmermann Jesus“ sei vermutlich bis zu seinem 30. Lebensjahr ein unauffälliger Handwerker in Nazareth und Umgebung gewesen – still, fleißig und zuverlässig wie sein Vater und Lehrmeister. Bevor er den Beruf wechselte, Wanderprediger wurde und nach Kapharnaum zog. Ammann: „Nach heutigen Verhältnis im Handwerk hätte es bis dahin in Nazareth die »Firma Josef & Sohn« gegeben.“

Über die „Firma Josef & Sohn“ und das Vaterbild aus dem Gleichnis des Verlorenen Sohnes predigte Pater Rudolf Ammann (Mitte) beim Josefsfest der Communio in Christo, von rechts die indischen Priester Mathiew George Charthakuzhiyil und Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior, von links Pfarrer Hubertus Rath aus Bad Driburg und Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Josef stand Pate für den barmherzigen Vater“

Der Schönstatt-Pater und Berater von Generalsuperior Karl-Heinz Haus bezeichnete den Namenspatron der als Josefine Theresia Linssen geborenen Gründerin Mutter Marie Therese als „Mann des Glaubens und der unbändigen Liebe“. Ammann: „Im Gleichnis vom barmherzigen Vater und seinen beiden verlorenen Söhnen stand Jesus das Vaterbild Pate, das er bei seinem Stiefvater gesehen und erlebt hat.“

Unbändige Liebe zu Gott, den sie in mystischer Begegnung erfahren hat, sprach aus den beim Josefsfest gezeigten Filmaufnahmen einer Predigt der Gründerin Mutter Marie Therese. Darin wurde nachvollziehbar, woher die Gründerin der Gemeinschaft und des Sozialwerks mit Pflegeinrichtungen in Mechernich und Blankenheim die Kraft und die Zuversicht nahm, auch die Menschen zu lieben, die schwer krank und behindert sind.

Father Mathew George Charthakuzhiyil, von Kardinal Cleemis zur Communio delegierter indischer Priester, und Tilj Puthenveetil, der Privatsekretär von Generalsuperior Karl-Heinz Haus (von rechts), berichteten von einem Treffen von Geistlichen, Studenten und anderen Communio-Interessenten in Rom. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Von dieser Liebe waren nicht einmal diejenigen ausgeschlossen, das zeigten die Filmaufnahmen Edo Dijkstras aus den achtziger Jahren, die Mutter Marie Therese damals in Mechernich und beim Bistum sowie in der lokalen und bundesweiten Presse auf übelste Weise mitgespielt hatten.

Father Mathew George Charthakuzhiyil, von Kardinal Cleemis zur Communio delegierter indischer Priester, und Tilj Puthenveetil, der Privatsekretär von Generalsuperior Karl-Heinz Haus, berichteten von einem Treffen von Geistlichen, Studenten und anderen Communio-Interessenten 2017 in Rom. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von Alexandre Awi Mello, einem Schönstatt-Priester wie Pater Ammann und Vertrauten von Papst Franziskus, der die Jugendsynode im Vatikan vorbereitet.

Schwester Mariet, hier mit Schwester Tessina (von links), ist eine von sechs indischen Ordensschwestern, die mit im Mechernicher Konvent der Communio in Christo leben und wirken. Sie feierte am Josefsfest ihren 35. Geburtstag. Die im Wohnbereich III der Langzeitpflege für Schwerstpflegebedürftige tätige Schwester bekam mehrere Ständchen gesungen, was der aufgeweckten, stets fröhlichen und hilfsbereiten Inderin sichtlich zu viel Aufhebens um ihre Person war. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Arbeit wichtiger als Anerkennung“

Er habe gesagt, nicht die hochoffizielle kirchliche Anerkennung der Communio sei im Augenblick das Wichtigste, sondern die Arbeit, die Orden und Sozialwerk der Communio an Menschen leisten. Schönstatt und die Communio hätten viele Gemeinsamkeiten. Man habe Pater Mello nach Mechernich ins Mutterhaus der Communio eingeladen, so Father Mathiew vor einem interessierten Publikum.

Der Gottesdienst zu Beginn des Communio-Treffen am Josefsfest hatte Pater Ammann gemeinsam mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus, dessen Stellvertreter Father Jaison Thazhathil, Father Mathiew George Charthakuzhiyil und Pfarrer Hubertus Rath aus Bad Driburg zelebriert.

Ein Predigt über den „schweigsamen, aber verlässlichen Heiligen Josef“, Filmaufnahmen einer Predigt Mutter Marie Thereses über die Nächsten- und Feindesliebe und ein Bericht über das Interessententreffen der Communio in Christo in Rom standen im Mittelpunkt des jüngsten Quartalstreffens der Communio-Familie am 19. März, dem Festtag des Heiligen Josefs, des Namenstags der Gründerin Mutter Marie Therese. Über 50 Mitglieder und Anhänger waren der Einladung ins Mechernich Mutterhaus gefolgt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Letzterer begleitete gemeinsam mit Diakon Manfred Lohmann und seiner Frau das wegen seiner Dritte-Welt-Sammlungen in Bad Driburg und Umgebung bestens bekannte Ehepaar Editha und Friedhelm Hengst nach Mechernich. Der Äthiopien-Projektbetreiber Hengst legte vor Generalsuperior Karl-Heinz Haus das Gelübde der Nächstenliebe ab und wurde Mitglied der Communio in Christo.

Schwester Mariet, eine von sechs indischen Ordensschwestern, die mit im Mechernicher Konvent der Communio in Christo leben und wirken, feierte am Josefsfest ihren 35. Geburtstag. Die im Wohnbereich III der Langzeitpflege für Schwerstpflegebedürftige tätige Schwester bekam mehrere Ständchen gesungen, was der aufgeweckten, stets fröhlichen und hilfsbereiten Inderin sichtlich zu viel Aufhebens um ihre Person war.

pp/Agentur ProfiPress

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