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Wettstreit der Dichter

Vierter Poetry Slam in Vogelsang im Rahmen der Lit.Eifel – Auch Schleidens Ex-Bürgermeister Ralf Hergarten ist wieder mit dabei – Slam-Workshop für Kinder und Jugendliche

Im Kulturkino auf Vogelsang findet der vierte „Vogelslam“ im Rahmen der Lit.Eifel am Samstag, 19. Oktober, ab 19 Uhr statt. Foto: Vogelsang ip

Vogelsang – Wer sich den meisten Applaus erdichtet, gewinnt! So lautet die Devise beim vierten Poetry Slam, der in diesem Jahr im Rahmen des neuen Eifeler Literaturfestivals Lit.Eifel stattfindet. Wo  einst Parolen und Zensur herrschten, treten am Samstag, 19. Oktober, ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) Dichter gegeneinander an, um sich in freier Kunst zu messen: im Kulturkino von vogelsang ip, weshalb der moderne Dichterwettstreit auch den Namen „VogelSlam“ trägt.

Unter dem Leitbild „Poesie statt Parolen“ hatte Lukas Lüder, 2010 im Freiwilligen Jahr in vogelsang ip, mit der Einführung des VogelSlam seinen eigenen Beitrag zum Wandel der NS-Ordensburg zu einem kulturellen und politischen Bildungszentrum geleistet. Die Nationalsozialisten erbauten und nutzten den Gebäudekomplex am Hang über dem Urftsee als NS-Ordensburg Vogelsang. Sie schulten hier zunächst ihre hauptamtlichen Parteifunktionäre der NSDAP.

Zu erleben sind bekannte Gesichter und neue Talente. Mit dabei ist auch Vorjahressieger und Improvisationsgenie Sascha Matesic alias „Sushi da Slamfish“, der seinen Titel verteidigen will. Er blickt auf weit über 1000 Auftritte zurück, vom „Kommödchen“ in Düsseldorf über den WDR-Poetry-Slam bis hin zur Wuppertaler Schwebebahn im Rahmen von „1Live ein Tag in Wuppertal“.

Weitere bekannte Gesichter, die mit ihren selbstgeschriebenen Texten antreten, sind Jens Krüger, Lokalmatador und Schleidens Ex-Bürgermeister Ralf Hergarten sowie Lasse Samström. Letzterer heißt eigentlich Albrecht Lahme. Der Künstlername stammt aus seiner Zeit als Sänger der  Fun Punk-Band „Amoklaufende Frittenbuden“. Der Bonner gilt als „Erfinder der Schüttelprosa“. „Gedichte gehören gehört und nicht gelesen. Und der Lyriker gehört auf die Bühne“, lautet sein Credo. Er slammte sich im Rahmen der Weltmeisterschaft 2004 in Rotterdam bis in die zweite Runde und prägt als Slam-Urgestein bereits seit 1997 die Szene.

Die neuen Talente sind Kaddi Cutz, Michael Heide und Daniel Keßel.  Für ihre Auftritte reisen die Slammer unter anderem aus Köln, Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und Dresden durch das ganze Land. So verschieden die Poeten, so vielfältig ihre Texte: Hier explodieren die Gefühle, dort sind die Verse nachdenklich.

„Die Slammer werden beim Vogelslam wieder ein bunt gefächertes Spektrum abdecken“, versichert Slam-Master Lukas Lüder, der wie in den Vorjahren die Moderation übernimmt. Lüder verspricht: „Die Slam-Gäste erwartet ein feuriges Gemisch aus genialen und feinen Textkompositionen! Sie hören Texte, die zum Weinen, Lachen oder zum Nachdenken anregen.“

Der Poetry Slam beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt inklusive  Parken kostet fünf Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei KölnTicket und den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse im Kulturkino vogelsang ip.

Eine Woche später, am Sonntag, 27. Oktober, von 11 bis 17 Uhr, bieten die Lit.Eifel-Macher in Zusammenarbeit mit „Kulturrucksack NRW“ und vogelsang ip jungen Nachwuchs-Slammern im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit, beim „Kidslam“-Workshop zu slammen, was das Zeug hält. Außerderm erhalten die jungen Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen der Poetry Slam-Kunst. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung bis 18. Oktober erforderlich unter buchung@vogelsang-ip.de oder bei Jennifer Hilgers, Tel. 0 24 44/91 579-191, jennifer.hilgers@vogelsang-ip.de. Der Eintritt ist frei.

pp/Agentur ProfiPress

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