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Weltgeschichte aus Frauensicht

Lit.Eifel-Lesung: Feridun Zaimoglu liest am Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr, im Burgenmuseum Nideggen (Kirchgasse 10) aus seinem Roman „Die Geschichte der Frau“

Nideggen – Er ist mehrfach preisgekrönter Schriftsteller, bildender Künstler und hält sich auch in politischen Debatten nicht zurück. Feridun Zaimoglu ist ein Autor mit vielen Facetten – und als solcher zum zweiten Mal bei der Lit.Eifel zu Gast. Am Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr, liest er im Burgenmuseum Nideggen (Kirchgasse 10), aus seinem Roman „Die Geschichte der Frau“.

Zaimoglus aktueller Roman schreibt die Weltgeschichte neu – und zwar aus weiblicher Perspektive. Der Autor lässt zehn außerordentliche Frauen zur Sprache kommen – vom Zeitalter der Heroen bis in die Gegenwart. Es sind Menschen, deren Sicht auf die Dinge nicht überliefert wurde. Weil Männer die Wahrheit tilgten und die Lüge zur Sage verdichteten.

Feridun Zaimoglu liest am Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr, bei der Lit.Eifel-Lesung im Burgenmuseum Nideggen aus seinem Roman „Die Geschichte der Frau“. Foto: Horst Galuschka/dpa

Zu Wort kommen Zippora (die Frau des Propheten Moses), Antigone (Streiterin gegen Gewaltherrschaft), Judith (Jüngerin Jesu und Frau des Verräters Judas), Brunhild (Kriegerkönigin aus der Nibelungensage), Prista Frühbottin (eine der Hexerei angeklagte Hebamme der Lutherzeit), Lore Lay (eine von romantischen Dichtern zur Muse gemachte Wäscherin), Lisette Bielstein (eine Revolutionärin von 1848), Hildrun Tilmanns (eine Trümmerfrau), Leyla (türkische Immigrantin der ersten Generation) und Valerie Solanas (Feministin, bekannt durch ihren Mordversuch an Andy Warhol). Der Verlag „Kiepenheuer&Witsch“ schreibt: „Diesen Frauen war es vorbehalten, schweigend unsichtbar zu bleiben oder dekorativ im Bild zu stehen. Doch nun sprechen sie – klar und laut, wie eine abgefeuerte Kugel.“

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel und schreibt für Die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die Zeit und die FAZ. 2016 erhielt er die Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein. Zaimoglu ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimmelshausen-Preis (2007) und dem Jakob-Wassermann-Preis (2010). Mit „Die Geschichte der Frau“ war Feridun Zaimoglu für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Mit dem Kieler Autor hat die Lit.Eifel einen Wiederholungstäter verpflichtet: Im Oktober 2016 las Zaimoglu im Eupener Jünglingshaus aus seinem Buch „Siebentürmeviertel“ und stand seinem Publikum in einer anschließenden Diskussion noch ausgiebig Rede und Antwort. Journalistin Claudia Hoffmann schrieb damals im Nachgang über seine „sanft-raunende, Wort für Wort wohl akzentuierende, vielseitige Stimme“, die einen „mitreißenden Sog“ entwickelt habe.

Der Eintritt zur Lit.Eifel-Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Tickets gibt es unter anderem online bei Ticket Regional. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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