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Wehmütiger Abschied vom Pfarrheim

Das Begegnungscafé findet ab Februar im Haus der Begegnung statt – Flüchtlingshilfe Kall bedankt sich herzlich bei Pfarrer Hajo Hellwig

Kall – Wehmut und Vorfreude zugleich überkam das Team des Begegnungscafés der Flüchtlingshilfe Kall. Wehmut, weil das Begegnungscafé kurz vor Weihnachten nach dreieinhalb Jahren den Abschied aus dem Pfarrheim St. Nikolaus in Kall bedeutete. Vorfreude, weil es die beliebte Veranstaltung weiterhin geben wird, dann aber im Haus der Begegnung – zum ersten Mal übrigens am Donnerstag, 21. Februar, von 16 bis 18 Uhr.

Abschied nehmen vom Pfarrheim hieß es für das Team des Begegnungscafés der Flüchtlingshilfe Kall, das besonders Pfarrer Hajo Hellwig dankte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Alice Gempfer, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Kall, bedankte sich ausdrücklich bei Pfarrer Hajo Hellwig, dass er „sein“ Pfarrheim vor dreieinhalb Jahren für das Begegnungscafé zur Verfügung stellte. Der gab diesen Dank an den Kirchenvorstand weiter, der letztendlich dafür votiert hatte, dass das Pfarrheim genutzt werden durfte. Ein kleines Präsent übergab die „Nikoläusin“ Jihan Al Omar.

Hellwig erinnert sich daran, wie Dorothea Muysers und Hartmut Kieven, die Initiatoren des Begegnungscafés, zu ihm kamen und ihm von ihren Plänen berichteten, ein Café zu veranstalteten, bei dem die alteingesessenen Kaller ihre neuen Nachbarn, also die Geflüchteten, kennenlernen. Da das Pfarrheim durch diverse Chöre, die Kolpingsfamilie, die Matthias-Bruderschaft und weitere Vereine und Organisationen ausgelastet ist, war der Freitagmorgen laut Hellwig als einzige Möglichkeit für das Begegnungscafé übrig.

Ein kleines Präsent vom Nikolaus: Jihan Al Omar übergibt Pfarrer Hajo Hellwig eine kleine Aufmerksamkeit als Dank dafür, dass die Flüchtlingshilfe das Pfarrheim dreieinhalb Jahre nutzen durfte. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Hellwig erinnert sich, wie die Veranstaltung „sehr schnell sehr groß“ geworden sei. Und er erinnert sich daran, wie viele liebe Menschen das Begegnungscafé von Anfang an unterstützt hätten. Damit im Keller des Pfarrheims die Internationale Sprechstunde stattfinden konnte, musste sogar Geld investiert werden, um einen Notausgang zu schaffen. „Der Kirchenvorstand stand stets hinter dem Projekt“, resümiert Hellwig und meinte: „Wenn Sie doch mal Engpässe im Haus der Begegnung haben, unsere Tür steht immer offen.“

Zu den Unterstützern gehört auch das Begegnungscafé-Team mit Waltraud Tümmler, Marianne Berners, Maria Schmitz, Gertrud Schütten, Annemie Söns und Helga Weckmann, die jedes Mal wie die fleißigen Bienen umherschwimmen und die Besucher mit Kaffee und Tee versorgen, die Tische decken – und dabei selbst kaum zum Frühstücken kommen. Sie alle sind gespannt, wie es ab Februar im Haus der Begegnung wird und auch sie überkommt der Wehmut, denn nach dreieinhalb Jahren kennen sie die Küche im Pfarrheim in- und auswendig.

Im Januar wird das Begegnungscafé pausieren. Am Nachmittag des Eröffnungstages, also am Freitag, 1. Februar, wird es ihm Rahmen des Tages der offenen Tür, ebenfalls ein Café geben. Das erste richtige Begegnungscafé findet dann immer am dritten Donnerstag eines Monats statt – und zwar nicht mehr morgens, sondern nachmittags von 16 bis 18 Uhr.

Denn die Besucherzahl des Begegnungscafés nahm in den vergangenen Monaten ab – was nicht am Desinteresse der Gäste lag, sondern der Tatsache geschuldet war, dass immer mehr Geflüchtete andere Verpflichtungen haben: von Arbeit über Kindergarten und Schule bis hin zur Wahrnehmung bestimmter Kursangebote.

pp/Agentur ProfiPress

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