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Wallfahrt zur Gottesmutter

Schmerzensfreitag zur Piéta in der Pfarrkirche St. Georg in Kallmuth am Freitag, 24. März – Mehrere Gottesdienste von 8.30 bis 19 Uhr – Fuß- und Autopilger aus der gesamten Nordeifel erwartet

Mechernich-Kallmuth – Der Schmerzensfreitag führt seit vielen hundert Jahren Pilger aus Nordeifel zur „Schmerzhaften Mutter“ nach Kallmuth. Die Wallfahrt, die auch in diesem Jahr am Freitag nach dem dritten Fastensonntag, also am Freitag, 24. März, stattfindet, führt die Pilger zur Piéta, die in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Georg in Kallmuth ihre Heimat gefunden hat. Die Skulptur aus dem 15. Jahrhundert zeigt die Gottesmutter mit dem getöteten Jesus auf ihrem Schoß. Der Schmerzensfreitag steht dieses Mal im Zeichen der Worte Jesu aus dem Johannesevangelium: „Siehe, Dein Kind – Siehe, Deine Mutter“.

Die Opferkerzen vor dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter“ bilden am Schmerzensfreitag nach kurzer Zeit ein wahres Lichtermeer. Archivfoto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Opferkerzen vor dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter“ bilden am Schmerzensfreitag nach kurzer Zeit ein wahres Lichtermeer. Archivfoto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Die Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter“ in Kallmuth beginnt um 8.30 Uhr mit einer Pilgermesse, zelebriert von Pfarrer Felix Dörpinghaus. Die Eröffnung des Wallfahrtstages mit Ansprache richtet sich vor allem an die Pfarrangehörigen aus Kallmuth, Scheven, Dottel, Keldenich, Strempt, Wallenthal, Eiserfey und Roggendorf.

Um 10 Uhr gestaltet Gerhard Mayr-Reineke die Kreuzwegandacht, anschließend beginnt um 11 Uhr der Festgottesdienst, konzelebriert von verschiedenen Priestern und Diakonen. Festprediger ist der Benediktiner-Pater Elias, der vielen Eifelern als der ehemalige Monschauer Pfarrer Karl-Heinz Stoffels bekannt sein dürfte. Pilger aus den umliegenden Pfarreien und Dekanaten sind zu der Heiligen Messe herzlich willkommen.

Einzug von Ministranten und Zelebranten bei einem der zahlreichen Gottesdienste am Schmerzensfreitag, zu denen die Pfarrkirche St. Georg in Kallmuth regelmäßig bis auf die letzten Plätze besetzt ist. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Einzug von Ministranten und Zelebranten bei einem der zahlreichen Gottesdienste am Schmerzensfreitag, zu denen die Pfarrkirche St. Georg in Kallmuth regelmäßig bis auf die letzten Plätze besetzt ist. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ab 14 Uhr haben die Wallfahrer die Gelegenheit zur stillen Anbetung. Im Anschluss daran findet um 15 Uhr die Pilgerandacht und Predigt mit Diakon Frater Matthias Lindges vom Benediktinerorden statt. Den Abschluss der Wallfahrt bildet die Pilgermesse um 19 Uhr mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens. Der abendliche Gottesdienst bietet auch Berufstätigen, Schülern und Jugendlichen sowie Angehörigen der Kolpingfamilie, der Caritas und der Malteser die Möglichkeit, den Schmerzensfreitag in Kallmuth zu begehen.

Für alle Besucher besteht nach der Pilgermesse zwischen 8.30 und 10.30 Uhr die Gelegenheit zur Beichte in den Pfarrräumlichkeiten des Bürgerhauses Kallmuth (Alte Schule). Die Pfarrgemeinde St. Georg in Kallmuth lädt die Pilger darüber hinaus ins Dorfgemeinschaftshaus (ebenfalls Alte Schule) ein, wo sie den ganzen Tag über betreut und verpflegt werden sollen.

Pilger aus der gesamten Nordeifel kommen am Schmerzensfreitag nach Kallmuth, um der Gottesmutter ihre Sorgen und Nöte anzuvertrauen. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Pilger aus der gesamten Nordeifel kommen am Schmerzensfreitag nach Kallmuth, um der Gottesmutter ihre Sorgen und Nöte anzuvertrauen. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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