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Vorerst keine Kunstrasenplätze

Das „Eifelstadion“ wurde mit Fördermitteln saniert, deren Zweckbindungsfrist noch nicht abgelaufen ist

Mechernich – Teilsanieren oder runderneuern? Bleibt es bei Asche oder bekommen Mechernichs Sportplätze der Zukunft Rasen oder gar Kunstrasen? Wie entwickelt sich der Bedarf an Sportmöglichkeiten in Zukunft? Und wie bekommen Vereine und Stadt die Kosten in den Griff?

Eine Debatte über eine Menge offener Fragen stießen am Dienstag im städtischen Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales die Turn- und Sportvereinigung Mechernich (TuS), der Fraktionsvorsitzende Egbert Kramp (SPD) und die Stadtverwaltung Mechernich in der Person des Ersten Beigeordneten Thomas Hambach an.

Der Platz im Schulzentrum soll nach den Plänen der Mechernicher Verwaltung in einen Rasenplatz umgewandelt werden. Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Platz im Schulzentrum soll nach den Plänen der Mechernicher Verwaltung in einen Rasenplatz umgewandelt werden. Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Vordergründig ging es um die Sanierungsbedürftigkeit zweier Aschenplätze im Kernort, des Eifelstadions und des Sportplatzes im städtischen Schulzentrum. TuS-Vorsitzender Dr. Peter Schweikert und Egbert Kramp plädierten für eine Runderneuerung beider Plätze – nach Möglichkeit mit deren Umbau zu Kunstrasenplätzen. Alternativ hatte Kramp in einem Antrag der SPD-Fraktion einen Sportplatzneubau mit Vereinshaus an einem neuen Standort angeregt – und allem, was nach DFB-Status dazu gehört.

Die Stadtverwaltung Mechernich, vor allem Dipl. Ing. Landespflege Christof Marx und Erster Beigeordneter Thomas Hambach (von rechts), warfen die Zweckbindung seinerzeit für den Sportplatzbau gewährter Fördermittel in die Debatte. Durch einen Umbau werde die Rückzahlung von Fördermitteln provoziert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Stadtverwaltung Mechernich, vor allem Dipl. Ing. Landespflege Christof Marx und Erster Beigeordneter Thomas Hambach (von rechts), warfen die Zweckbindung seinerzeit für den Sportplatzbau gewährter Fördermittel in die Debatte. Durch einen Umbau werde die Rückzahlung von Fördermitteln provoziert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Erster Beigeordneter Hambach machte mit Assistenz des städtischen Dipl. Ing. Landespflege Christof Marx deutlich, dass das „Eifelstadion“ im Jahre 2002 mit staatlichen Fördermitteln saniert worden ist. Die „Zweckbindungsfrist“ dieser Geldmittel betrage 20 Jahre und sei daher noch nicht abgelaufen, so dass man im Falle eines vorzeitigen Umbaus seinerzeit gewährte Fördermittel anteilmäßig für sieben Jahre Laufzeit zurückzahlen müsse, erläuterte Thomas Hambach. Die Verwaltung empfahl eine Überarbeitung der verdichteten Seitenbereiche, um die Anlage bei Starkregen in einem spieltauglichen Zustand halten zu können. Die Verlegung von Kunstrasen hält Hambach derzeit ohnehin für illusorisch: „Ein Kunstrasenplatz kostet mehr als 300.000 Euro. Die Stadt favorisiert – auch unter Berücksichtigung des Schulsportes – einen Umbau des Aschenplatzes im Schulzentrum zu einem Rasenspielfeld. Dies sei auch in der laufenden Unterhaltung wesentlich kostengünstiger als ein Kunstrasenplatz.“

TuS-Vorsitzender Dr. Peter Schweikert setzte sich im städtischen Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales für die TuS und die Bespielbarkeit der Fußballplätze im Mechernicher Kernort ein. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

TuS-Vorsitzender Dr. Peter Schweikert setzte sich im städtischen Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales für die TuS und die Bespielbarkeit der Fußballplätze im Mechernicher Kernort ein. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Eifelstadion werde von der TuS Mechernich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung gepflegt, so Dipl. Ing. Landespflege Christof Marx. Eine übermäßige Staubentwicklung, wie sie von der TuS-Führung beklagt und in der Sitzung durch die Vorlage von Fotos belegt worden war, sei durch den rechtzeitigen und je nach Witterung regelmäßigen Einsatz einer Beregnungsanlage zu vermeiden.

Das Eifelstadion aus der Luft: Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Eifelstadion aus der Luft: Luftbild: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Eine Seenlandschaft im Eifelstadion, die andere Aufnahmen belegten, sei nur nach einem Starkregenereignis festzustellen. Allerdings könne man durch die Überarbeitung der Seitenbereiche entlang der wasserführenden Längsrinnen den Wasserabzug im Eifelstadion deutlich beschleunigen, so Marx. Erster Beigeordneter Thomas Hambach wies darauf hin, dass viele Vereine inzwischen Spielgemeinschaften vor allem im Jugendbereich bildeten. So auch die Jugend der TuS, die mit Veytal und Weyer auf dort vorhandenen Plätzen trainiere. Hambach: „Wir halten im Stadtgebiet sehr viele Sportplätze vor – aber die Nachfrage nimmt ab. Es sei daher in Zukunft zu prüfen, ob das Angebot in dieser Form überhaupt noch notwendig ist.“

pp/Agentur ProfiPress

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