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Vorbild in Sachen Sicherheit

33 neue Buspaten für die Schüler im Öffentlichen Personennahverkehr der Stadt Mechernich ausgebildet und ausgezeichnet: Seit 2005 schult die Kreispolizei Euskirchen in Kooperation mit dem Mechernicher Omnibusunternehmen „Schäfer Reisen“ Jugendliche, die in den Schulbussen die Sicherheit der Fahrschüler unterstützen

33 neue Buspaten der städtischen Mechernicher Hauptschule und des Gymnasiums am Turmhof wurden jetzt von (Erwachsene hinten, von rechts) Rüdiger Köbrich, dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei Mechernich, in einem Reisebus der ortsansässigen Firma „Schäfer Reisen“ mit Unterstützung von Busfahrers Werner Lang und Schäfer-Geschäftsführer Guido Bauer ausgebildet. Foto. Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Insgesamt 33 Schüler des städtischen Mechernicher Gymnasiums am Turmhof und der Hauptschule Mechernich nahmen an der jüngsten Ausbildung für Buspaten auf dem Busbahnhof am Schulzentrum teil.

Geschult wurde in einem Reisebus des Mechernicher Traditionsunternehmens „Schäfer Reisen“, das auch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet Mechernich organisiert und betreibt mit dem auch die Schüler im Mechernicher Stadtgebiet befördert werden. Die Schüler wurden von Schäfer-Mitarbeiter Werner Lang und Rüdiger Köbrich, dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei in Mechernich, geschult. Auch Guido Bauer, der Geschäftsführer der Firma „Schäfer Reisen“, war mit von der Partie.

„Schon den ganz Kleinen in Kindergärten und Grundschulen wird heute erklärt, welche Gefahren sich beim Ein- und Aussteigen und während der Schulbusfahrt ergeben können“, sagte Rüdiger Köbrich der Presse: „Und natürlich auch, wie man sich verhalten sollte, um solchen Gefahrenquellen auszuweichen.“

Buspaten sind ältere Schüler, die an der Haltestelle und in den Schulbussen zusätzlich zum Fahrer auf die Sicherheit ihrer Mit-Fahrschüler achten. Ihnen wurde jetzt während ihrer Ausbildung anhand von Unfallberichten und Schilderungen verdeutlicht, was alles passieren kann. Und auch bei ihnen legten die Ausbilder besonderen Wert auf Schulung in Prävention, also auf all die Dinge, auf die man achten muss, um Verletzungen von Fahrschülern zu vermeiden.

Rüdiger Köbrich greift dabei zu klaren Bildern: „Ein Bus hat das Gewicht von drei ausgewachsenen Elefanten. Ein Fuß, der überrollt wird, kann da schnell irreparabel geschädigt werden.“ Deswegen gebe es Grundregeln, so Köbrich: „Zum Beispiel: Nicht bis an die Bordsteinkante herantreten!“ Busse schwenken nämlich mit ihrem Bug durch eine weiter hinten liegende Achse bis zu einem Meter weit aus, wenn sie an die Haltestelle heranfahren.

Außerdem dürften die wartenden Schüler natürlich erst dann näher an den Bus herantreten, wenn er vollständig zum Stehen gekommen ist. Weitere Verhaltensmaßregeln, auf die die Buspaten bei den Mitschülern achten sollen: Weg von beweglichen Teilen sich öffnender oder schließender Türen. Den Ranzen im Bus abnehmen, um anderen Schülern Platz zu machen und ihnen den Tornister nicht ins Gesicht zu rammen.

Die 33 neuen Buspaten wurden auch mit den Sicherheitseinrichtungen im Bus vertraut gemacht: Gurte, Nothämmer, Feuerlöscher und Notausstiegsluken. Rüdiger Köbrich erzählte und erklärte nicht nur, wie man damit umgeht – es wurden auch einige Notfallsituationen mit den künftigen Buspaten simuliert. Sie lernten zum Beispiel, Türen von Hand zu öffnen, falls die Elektronik einmal versagen sollte.

„Sowas ist aber kein Spaß“, ermahnte Rüdiger Köbrich die Kursteilnehmer im Bus von „Schäfer Reisen“. Er weiß, wovon er spricht: Köbrich hat als Polizeibeamter schon eine Reihe von Unfalleinsätzen absolviert, bei denen Personen zum Teil schwer verletzt wurden, weil sie Missbrauch mit Sicherheitseinrichtungen getrieben hatten. In der Regel und richtig angewendet seien diese Instrumentarien aber Lebensretter, so Köbrich. Auch eine geordnete und zielgerichtete Räumung eines havarierten Busses simulierten die Paten.

„Ihr müsst weisend eingreifen“, erklärte Rüdiger Köbrich den Schülern:  „Wir wollen Euch nicht als »Hilfssheriffs«, sondern als Vorbilder sehen.“. Vernünftiges Verhalten im Bus, so der Beamte, „hinterlässt bei neu dazukommenden Kindern Eindruck. Ihr gebt soziale Kompetenz an die nachfolgenden Schülergenerationen weiter.“ Guido Bauer machte den Buspaten Mut, Bindeglieder zwischen Fahrer und Mitfahrenden zu sein, um alle gemeinsam sichere Schulbusfahrten zu gewährleisten.

Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

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