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Vom Azubi zum Filialchef

17 angehende Lidl-Kaufleute durften zwei Wochenlang die Kaller Firmenniederlassung selbständig leiten – Noch freie Lehrstellen zu besetzen – Durchaus auch für Abiturienten interessant

Kall – „Es muss nicht immer ein Studium sein. Auch Ausbildung kann richtig Spaß machen – vor allen Dingen dann, wenn man eigenständig arbeiten darf“: So beginnt der Schleidener Wochenspiegel eine Reportage über 17 Auszubildende der Marktkette „Lidl“, die jetzt in der Kaller Niederlassung des Unternehmens zwei Wochen lang Filialleitung üben durften.

Gesprächspartner des Reporters waren unter anderem Kim Wallraff und Sebastian Kelleter. Beide hatten nach dem Abitur ein Studium begonnen – Kim im IT-Bereich, Sebastian in Chemie – und sehr schnell gemerkt: „Das ist nicht mein Ding!“

Teamgeist herrschte bei den Azubis, die in Kall ganz real zwei Wochen lang eine komplette Filiale alleine leiten durften. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Sie entschieden sich für eine Ausbildung bei Lidl. „Wir bieten neben den Ausbildungen zum Verkäufer und Kaufmann im Einzelhandel auch ein Abiturientenprogramm an“, erklärte Sindy Skrobanek, Verkaufsleiterin der Lidl-Regionalgesellschaft Kerpen.

Der Vorteil dieses Programms, für das sich auch Kim Wallraff und Sebastian Kelleter entschieden, besteht darin, dass gleich drei Abschlüsse in drei Jahren absolviert werden – Kaufmann im Einzelhandel, Handelsfachwirt und Ausbilderschein.

Ordentlicher Verdienst

Kim Wallraff und Sebastian Kelleter hatten beide keine Berührungsängste im großen Discountunternehmen. Sie fühlen sich dort nicht nur gut aufgehoben, „sondern der Verdienst in der Ausbildungszeit ist auch ganz ordentlich“, schmunzelte Sebastian Kelleter im Interview mit dem Redakteur Michael Nielen.

„Durch Ausbildung“, so Sindy Skrobanek, „ziehen wir uns den eigenen Nachwuchs heran, Absolventen des Abiturientenprogramms haben zudem die Perspektive, einmal Filialleiter oder Verkaufsleiter zu werden.“

Wie sich das anfühlen könnte, probten 17 Lidl-Azubis nun zwei Wochen lang in der Lidl-Filiale Kall. Die Niederlassung war für das Azubi-Projekt „Azubis leiten eine Filiale“ ausgesucht worden. „Dieses Projekt gibt es bereits seit fünf Jahren und die Azubis konnten sich dazu anmelden“, berichtete Kim Wallraf, die für den Zeitraum die Rolle der Filialleiterin übernahm.

Sindy Skrobanek: „Die Auszubildenden übernehmen die komplette Filiale sowie alle Aufgaben, die im Tagesgeschäft anfallen, also von der Warenbestellung über die Frischekontrolle bis hin zur Kassenabrechnung. Wir arbeiten hier unter ganz realen Bedingungen!“

Obwohl sich die Teilnehmer, die während der Zeit auch in Kall untergebracht waren, vorher nicht kannten, entstand sehr schnell Teamgeist: „Das ist einfach klasse, wir haben alle sehr schnell zusammengefunden, Verantwortung übernommen und haben versucht, die Kunden zufrieden zu stellen.“

Zudem informierten sie während des Samstagsgeschäfts mit einem Stand über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Lidl. „Trotz aller Anstrengungen“, heißt es im Wochenspiegel-Bericht, seien in der Region nicht alle Ausbildungsstellen bei Lidl  besetzt. Man kann sich also noch bewerben: bewerbung.ker@lidl.de

pp/Agentur ProfiPress

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