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Vieles ist gleich und doch verändert

Das Begegnungscafé der Flüchtlingshilfe Kall feiert am Freitag, 20. Juli, 9.30 Uhr, dritten Jahrestag – Geflüchteten bringen wieder Speisen aus der Heimat mit – 2019 steht der Umzug ins Haus der Begegnung an

Kall – Wenn am Freitag, 20. Juli, 9.30 Uhr, im Pfarrheim St. Nikolaus in Kall der dritte Jahrestag der Gründung des Begegnungscafés der Flüchtlingshilfe Kall begangen wird, ist das die Gelegenheit, die vergangenen 36 Monate Revue passieren zu lassen. Und schnell stellt man fest: Vieles ist gleich geblieben, und doch hat sich sehr viel verändert.

Die Geflüchteten von damals, die von der Flüchtlingshilfe Kall immer als „neue Nachbarn“ bezeichnet wurden und werden, haben diesen Status längst eingebüßt und sind zu bekannten Gesichtern geworden. Sie sind größtenteils integriert, ihre Kinder besuchen Kindergärten und Schulen in der Umgebung, die Geflüchteten selbst besuchen Sprachkurse oder haben Jobs gefunden.

Die Flüchtlingshilfe Kall und das Team des Begegnungscafés freuen sich schon auf das dreijährige Bestehen der Veranstaltung, die am Freitag, 20. Juli, 9.30 Uhr, stattfindet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Diese ersten Geflüchteten, die anfangs so scheu waren und mit denen sich die Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe und das siebenköpfige Helferteam des Begegnungscafés rund um Waltraud Tümmler nur mit Händen und Füßen unterhalten konnte, sind längst selbst zu Helfern geworden. Alle packen mit an. Die „alten neuen Nachbarn“ sind Bezugspersonen für die „neuen neuen Nachbarn“, helfen neuen Geflüchteten bei der Integration, können vermitteln, denn sie sprechen mittlerweile fast alle sehr gutes Deutsch.

Auch für das Helferteam hat sich einiges geändert. Dadurch, dass jetzt mehr Hände helfen, können sich die engagierten Damen selbst auch einmal hinsetzen, in Ruhe einen Kaffee trinken und mit den Besuchern plaudern. Unverändert ist aber die Lust auf das Begegnungscafé. „Wir freuen uns immer schon darauf, uns morgens zu treffen und das Café vorzubereiten“, sagt Waltraud Tümmler.

Jahrestag mit Besonderheiten gespickt

So wie die Situation gleich geblieben und doch verändert ist, wird auch der Jahrestag so gefeiert wie immer, nur mit Besonderheiten gespickt. Die Geflüchteten werden selbst zubereitete Speisen aus ihrer Heimat mitbringen. Geplant ist auch, dass die Rezepte daneben liegen, damit sie nachgekocht werden können. „Die Frauen fragen bei mir schon nach, ob sie wieder etwas machen dürfen“, berichtet Miguelina Drath, die die Organisation des internationalen Buffets übernommen hat. Klar ist, es wird wieder ein reichhaltiges Angebot geben – von Eifeler Appeltaat bis hin zu syrischen Falafeln.

Für die musikalische Untermalung wird die internationale Percussiongruppe „Kalimba“ sorgen, die auch zum Mitmachen anregen will. Das Deutsche Rote Kreuz will Kinderschminken anbieten. Der Jugendbus der kirchlichen Jugendarbeit in der Region Eifel wird auf dem Parkplatz des Pfarrheims Halt machen. Erwartet werden auch Vertreter der Kaller Verwaltungsspitze sowie viele Wegbegleiter des Begegnungscafés.

Allerdings schwingt auch ein bisschen Wehmut mit. Denn es wird der letzte Jahrestag des Begegnungscafés im Pfarrheim werden. Vermutlich zu Jahresbeginn wechselt die Veranstaltung ins neue Haus der Begegnung neben dem Rathaus. Nicht nur die Räumlichkeiten werden sich dann ändern, sondern auch der Termin. Weil eben mittlerweile Geflüchtete morgens Verpflichtungen haben, von Kindergarten und Schule bei den Kindern über den Besuch von Deutschkursen bei den Eltern bis zur Arbeit, der sie nachgehen, wird das Begegnungscafé vom Termin freitagsmorgens wechseln. Ab 2019 wird die Veranstaltung dann aller Voraussicht nach donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung stattfinden.

pp/Agentur ProfiPress

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