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Viel Fantasie gefragt

Schreibwerkstatt in der Gemeindebibliothek Kall während der Osterferien – „Einhörner und andere Fabelwesen“ als Thema

Kall – Marvin ist zwar erst zehn Jahre alt, aber was das Schreiben von Geschichten angeht schon ein alter Hase. Bereits zum dritten Mal nahm er an der von der Gemeindebibliothek Kall veranstalteten Schreibwerkstatt teil, die ein Partner des Landesprojekts „SchreibLand NRW“ ist. „Ich habe mittlerweile gelernt, wie man schnell eine Geschichte schreibt“, sagt der Nachwuchsautor am Abschlusstag.

Insgesamt handelte es sich um die vierte Schreibwerkstatt, die die Bibliothek anbot. Und doch war diesmal alles etwas anderes, wie die Workshop-Leiterin und Autorin Jana Engels anmerkte. Erstmals fand der Kursus nämlich in den neuen Räumlichkeiten der Gemeindebibliothek im Haus der Begegnung statt, nicht mehr in der „alten“ Bücherei im Schulzentrum.

Das bedeutete auf jeden Fall viel Platz und Ruhe für die insgesamt sieben Teilnehmer der Schreibwerkstatt. Denn in der neuen Bibliothek gibt es einen Schulungsraum für genau solche Zwecke. „Ich habe natürlich zwischendurch auch reingeschaut. Das war schon sehr lebendig hier“, meinte Bibliotheksleiterin Michelle Wagner.

Inspiration gibt es in der Gemeindebibliothek genug. Aber das war bei den sieben Kindern eigentlich gar nicht nötig. Zum Thema „Einhörner und andere Fabelwesen“, ein Wunschthema aus der Schreibwerkstatt im vergangenen Jahr, fiel ihnen ganz viel ein. An zur Verfügung gestellten Laptops haben sie ihre Geschichten geschrieben.

Bibliotheksleiterin Michelle Wagner (l.) und Schreibwerkstatt-Leiterin Jana Engels (r.) mit einigen der Teilnehmer aus Kall, die stolz ihre Bücher festhalten. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

An den insgesamt fünf dreistündigen Terminen in den Osterferien entstanden Geschichten, Gedichte und Sachtexte, die teils auch illustriert wurden. Teilnehmerin Jule malt sehr gerne und hat eine Malanleitung für einen Einhornkopf ins Buch gebracht. Die Nachwuchsautorin Dana fand das Malen sogar am besten, während Marvin damit Probleme hatte. Dana gefiel es aber auch, Geschichten von Anfang an zu entwickeln.

„Wir haben zunächst Themen und Stoff gesammelt“, beschreibt es Jana Engels. Die Geschichten sollten sich die Kinder alleine ausdenken und sie auch vorher unterteilen in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Erst danach wurden die Geschichten ins Reine geschrieben.

Jana Engels hat die Geschichten gesammelt und am Dienstag an eine Druckerei geschickt. „Dann wurde es eng. Denn erst am Freitagmorgen wurden die Bücher geliefert“, berichtete sie. Voller Stolz hielten die Kinder ihr Exemplar in Händen. Für Marvin war es bereits das dritte Buch, in dem seine eigene Geschichte veröffentlicht wurde.

Einige Kinder, die an der allerersten Schreibwerkstatt teilgenommen hatten, sind mittlerweile sogar zu alt für den Workshop in Kall, der für Kinder von acht bis zwölf Jahren gedacht ist, und machen bei der Erwachsenen-Schreibwerkstatt in Nettersheim mit.

pp/Agentur ProfiPress

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