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Versuchte Sprengung in Marmagen

Polizei verhinderte Tatausführung in der Filiale der VR-Bank Nordeifel – Drei von vier Tatverdächtigen wurden festgenommen – Selbstbedienungsbereich in Marmagen bis auf Weiteres geschlossen

Nettersheim-Marmagen/Kall – Durch viel Glück im Unglück und durch die hervorragende Arbeit der Kreispolizei Euskirchen konnte in der Nacht zu Freitag, 15. Januar, die Sprengung eines Geldautomaten am VR-Bank-Nordeifel-Standort in Marmagen verhindert werden. „Wir möchten den Polizeikräften vor Ort großen Dank aussprechen, dass Sie durch ihr Handeln Schaden von Menschen und von Gebäuden ferngehalten haben“, sagte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG.

In der Marmagener Filiale der VR-Bank Nordeifel eG haben vier Männer versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Wie die Polizei berichtet, war um 4.16 Uhr einer Zivilstreife, die zufällig am Gebäude an der Kölner Straße in Marmagen vorbeikam, aufgefallen, wie drei Männer die Bank betraten. Die Selbstbedienungsbereiche der VR-Bank Nordeifel sind allerdings auf Empfehlung des Landeskriminalamtes seit Mitte des Jahres von 23 bis 6 Uhr wegen vorangegangener Geldautomatensprengungen geschlossen.

Die Tatverdächtigen hatten nur zwei Minuten vorher mit einem Brecheisen die Tür aufgehebelt und sich Zugang zum Selbstbedienungsbereich verschafft. Ihnen war es auch schon gelungen, den Geldautomaten aus der Wand zu reißen. Bei weiteren Manipulationen des Automaten wurden die Männer gestört.

Mit Brecheisen hatten die Täter die Tür zum Selbstbedienungsbereich aufgehebelt und sich Zugang verschafft. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die Tatverdächtigen, insgesamt handelte es sich um vier Männer, versuchten zu Fuß zu fliehen. Ihr Fluchtfahrzeug ließen sie zurück. Der Polizist gab Warnschüsse ab, die dazu führten, dass sich einer der Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen ließ. Ein zweiter wurde relativ zeitnah im Rahmen einer Fahndung aufgegriffen. Dabei handelt es sich um einen 31-Jährigen und einen 23-Jährigen aus Nordafrika.

Ein dritter Tatverdächtiger, ein 21-jähriger Niederländer, wurde etwas mehr als fünf Stunden nach der Tat nahe der Landesstraße 22 zwischen Krekel und Steinfeld festgenommen. Einem Zeugen war der dreckverschmierte Mann gegen 9.30 Uhr aufgefallen. Der 21-Jährige ist einschlägig vorbestraft.

Der vierte Tatverdächtige wurde nach Angaben von Zeugen am Freitagnachmittag in Wahlen gesichtet, befand sich zum Zeitpunkt des Versands dieser Pressemitteilung aber noch auf freiem Fuß. Die Polizei stellte nur wenig später die Suche in Wahlen vorerst ein, da sich die Hinweise nicht bestätigten. Trotzdem empfiehlt sie den Bürgern, die Türen und Fenster geschlossen zu halten und Verdächtiges der Polizei unter 110 mitzuteilen.

Diese Warnungen hat die VR-Bank Nordeifel eG an der Eingangstür zum Selbstbedienungsbereich angebracht. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Quartett um die Personen handelt, die Mitte Dezember schon einmal versucht hatten, in Marmagen den Geldautomaten zu sprengen. In dem Gebäude hat die Firmenbank der VR-Bank Nordeifel eG mit ihren Mitarbeitern ihren Sitz.

Durch den Angriff wurde nicht nur die Eingangstür beschädigt, auch der Geldautomat wurde in Mitleidenschaft gezogen. „Wir müssen prüfen, wie groß der Schaden am Automaten tatsächlich ist“, sagte Bankvorstand Kai Zinken. Aufgrund des Vorfalls ist der Selbstbedienungsbereich der Bank bis auf Weiteres geschlossen.

pp/Agentur ProfiPress

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