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Verschnaufpause beim Joggen

Seelsorger Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs zeigte dem Bürgerbrief seinen Lieblingsplatz in Kommern-Süd

Mechernich-Kommern-Süd – Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs geht regelmäßig joggen. Der Seelsorger im Sendungsbereich Zülpich wohnt in Kommern-Süd und ist mit seinen 76 Lenzen topfit. Sieben Kilometer rund um seinen Wohnort schafft er locker.

Bei seiner üblichen Joggingrunde rund um Kommern-Süd trifft der Geistliche auch auf ein Missionskreuz. Hier verschnauft er immer kurz nach einer anstrengenden Steigung. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Start ist für ihn direkt am Haus, das an einen schönen Wald und ein großes Naherholungsgebiet angrenzt. Die Lage, die Nähe zur Natur, habe ihn damals schon gereizt seinen Wohnsitz dorthin zu verlegen, erzählt er.

Der Pfarrer wohnt im „Dompfaffenweg“. Allerdings ist das nicht auf sein pastorales Wirken bezogen, sondern Straßenzüge mit Vogelnamen sind in dem Ort weit verbreitet. Der Kommerner Gemeinderat hatte in einer Sitzung im April 1965 beschlossen, die Wohnstraße in zwei Gruppen aufzuteilen. So wurde die erste Gruppe nach Vögeln, die zweite nach Bäumen benannt.

Frühjahrsputz in Kommern-Süd: Alle packen mit an. Foto: Archiv ProfiPress

Bei seiner Joggingrunde geht es zunächst vorbei an der Anlage des Tennisclubs Blau-Gold. Nach einer starken Steigung verschnauft er gerne an einem Missionskreuz aus dem 18. Jahrhundert, das 1975 neu aufgestellt worden war. „Sie können sich denken, wenn ich da als alter Mann den Berg hinauf pese, tut eine kleine Verschnaufpause gut.“

Höllenpredigten bei der Volksmission

Früher pilgerten Menschen zur sogenannten Volksmission an solche Kreuze, weiß Fuhs zu berichten: „Damals war die pastorale Situation ganz ähnlich, wie sie heute wieder wird. Eine flächendeckende Versorgung mit Pfarreien und Pfarrern war nicht möglich. Die Pfarreien waren groß.“ Das damalige Kirchenrecht schrieb den Pfarreien vor, alle zehn Jahre eine Zeit der Volksmission abzuhalten.

Eine hat er in Kindheitstagen zu Hause selbst erlebt. Den großen Auflauf habe er in „schrecklicher Erinnerung“ Er hörte weniger Worte der Nächstenliebe, sondern vielmehr „Höllenpredigten.“

Die Arbeiterwohlfahrt betreibt im Auftrag der Stadt Mechernich in Kommern-Süd eine Kindertagesstätte. Foto: Archiv ProfiPress

Unweit seiner Joggingrunde liegt noch „Falkenhorst“. Als ehemaliges Hotel in Kommern-Süd gebaut, wurde das Gebäude in ein Seniorenheim umgebaut, als die Touristen ausblieben. In diesem Haus könne er sich auch seinen Altersruhesitz vorstellen, so Professor Fuhs.

Doch zuerst mal feierte der emeritierte Professor für Altes Testament verganenes Jahr sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Heute noch ist er im 2018 neu gegründeten Sendungsraum Zülpich als Seelsorger für Kommern tätig.

pp/Agentur ProfiPress

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