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Vergünstigungen für Ehrenamtler

In der Gemeinde Kall kann seit Kurzem die Ehrenamtskarte beantragt werden – Erste Inhaber gibt es schon – Neun Firmen gewähren Rabatte für die freiwilligen Helfer – Bürgermeister Radermacher: „Das Ehrenamt ist unverzichtbar“

Kall – Das Ehrenamt muss gefördert und unterstützt werden. Das sieht man nicht nur in der Gemeinde Kall so, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. Aus diesem Grund haben mehr als 200 Kommunen im Bundesland die Ehrenamtskarte eingeführt. Wer eine solche Karte sein eigen nennt, erhält in lokalen Einrichtungen, aber auch bundesweit in Schwimmbädern, Kinos oder Museen Rabatte.

Die Gemeinde Kall hat im Sommer offiziell die Ehrenamtskarte eingeführt. Bürgermeister Herbert Radermacher (r.) und Andreas Kersting vom Landesfamilienministerium unterzeichneten die Vereinbarung. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die Gemeinde Kall hat im Sommer offiziell die Ehrenamtskarte eingeführt. Bürgermeister Herbert Radermacher (r.) und Andreas Kersting vom Landesfamilienministerium unterzeichneten die Vereinbarung. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Die Gemeinde Kall ist die 211. Kommune in NRW, die die Ehrenamtskarte eingeführt hat, um dauerhaften Dank auszusprechen, mittlerweile zwei weitere Städte und Gemeinden hinzugekommen. 34.500 Karteninhaber in Nordrhein-Westfalen können sich auf 3700 Vergünstigungen freuen. Seit Mitte Oktober können Ehrenamtler in Kall ein Formular im Internetauftritt der Gemeinde ausfüllen und die Karte beantragen. Die Vorarbeiten begannen aber schon Monate vorher.

Anfang August schrieb Sonja Pütz, bei der Gemeinde Kall Ansprechpartnerin für das Thema Ehrenamt, erste Kaller Firmen ab, ob sie zu besonderen Angeboten für Inhaber der Ehrenamtskarte bereit wären. Beim Dankeschönfest für Ehrenamtler am 19. August an der Grillhütte auf dem Fels unterzeichnete Bürgermeister Herbert Radermacher in Beisein von Andreas Kersting, Referatsleiter im Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, die Vereinbarung zur Einführung der Karte.

Das Landesfamilienministerium hat die Ehrenamtskarte als dauerhaftes Dankeschön für die vielen Ehrenamtler in Nordrhein-Westfalen installiert. Foto: Landesfamilienministerium NRW/pp/Agentur ProfiPress

Das Landesfamilienministerium hat die Ehrenamtskarte als dauerhaftes Dankeschön für die vielen Ehrenamtler in Nordrhein-Westfalen installiert. Foto: Landesfamilienministerium NRW/pp/Agentur ProfiPress

Keinen Monat später beschloss der Gemeinderat schließlich auch offiziell die Einführung der Ehrenamtskarte. „Das Ehrenamt ist vielerorts unverzichtbar geworden. Denn ohne ehrenamtliche Unterstützung wäre so manches nicht oder nicht im derzeitigen Umfang möglich“, ist sich Kalls Bürgermeister Herbert Radermacher sicher. Mit Einführung der Ehrenamtskarte möchten Politik und Verwaltung diesem Tun ein Stück weit Anerkennung entgegenbringen. Es sei verhältnismäßig zwar nur ein kleiner Schritt, aber manchmal seien es gerade die kleinen Dinge, die einen ganz besonders erfreuen und den Alltag etwas auflockern, so Radermacher weiter.

Ende September zahlte das Land seine Unterstützung in Höhe von 1500 Euro. Von dem Geld wurde der Druck von 350 Karten in Auftrag gegeben. Seit Mitte Oktober kann die Ehrenamtskarte über das Formular auf der Internetseite der Gemeinde beantragt werden. Das empfiehlt sich auch für Vereine, die ihre aktiven Ehrenamtler melden. Die ersten Kaller Karteninhaber gibt es bereits.

Andreas Kersting leitet das Referat für bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Bundesfreiwilligendienst im Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Im Hintergrund die Ehrenamtskarte, die die Gemeinde Kall nun einführen wird. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Andreas Kersting leitet das Referat für bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Bundesfreiwilligendienst im Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Im Hintergrund die Ehrenamtskarte, die die Gemeinde Kall nun einführen wird. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Einige Grundvoraussetzungen müssen die Antragsteller aber beachten. Sie müssen mindestens fünf Stunden pro Woche (oder 250 Stunden pro Jahr) ehrenamtliche Arbeit leisten, bereits seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich tätig sein und zwar ausschließlich für Dritte ohne eine Aufwandsentschädigung, die über die Erstattung von Kosten hinausgeht.

Mittlerweile bieten eine ganze Reihe Unternehmen Vergünstigungen an. Ganz besonders sticht das Angebot des Aktivpark Hannes heraus. Wer einen Ein-Jahres-Vertrag im Fitness-Studio abschließt, bezahlt nur die Hälfte der üblichen Gebühr. Im Aktivi erhält jeder Erwachsene mit Ehrenamtskarte freien Eintritt. Geschäftsführer Jochen Förster sieht das als Wertschätzung für die ehrenamtliche Tätigkeit. „Wir brauchen die Menschen und finden, dass ihre Arbeit Anerkennung verdient hat. Deshalb unterstützen wir das sehr gerne“, sagt der Aktivpark-Chef.

Jochen Förster, Geschäftsführer des Kaller Aktivparks, will mit seinem Angebot die Leitung der Ehrenamtler anerkennen. Er ist nur ein Kaller, dessen Geschäft Vergünstigungen anbietet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Jochen Förster, Geschäftsführer des Kaller Aktivparks, will mit seinem Angebot die Leitung der Ehrenamtler anerkennen. Er ist nur ein Kaller, dessen Geschäft Vergünstigungen anbietet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Weitere Einrichtungen, die Vergünstigen anbieten sind die T.E.A.M. Industriebedarf GmbH (fünf Prozent Rabatt auf Produkte), das Haarwerk von Doris Poth (zehn Prozent Rabatt auf Dienstleistungen), der Obi Bau- und Heimwerkermarkt (fünf Prozent Rabatt auf rabattfähige Artikel), die Kloster Steinfeld GmbH und Co. KG (ein Prozent Rabatt auf Führungen durch das Kloster sowie drei Prozent Rabatt im Klosterladen und Café), das Modehaus Knie (fünf Prozent Rabatt auf reguläre und reduzierte Ware), die Möbel Brucker GmbH (zehn Prozent Rabatt auf Boutique-Artikel), Eifel-Wash (zehn Prozent auf Dienstleistungen) sowie die Pflanzenwelt Schaar (fünf Prozent Rabatt)

pp/Agentur ProfiPress

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