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Über 12.500 Euro mit Jubiläumsfest

Manfred Glasmacher spendet den Betrag an den Förderkreis krebskranker Kinder – Hennemann lobt das Engagement der Eifeler – Gelungene Feier zum 40-jährigen Bestehen des Unternehmens

Mechernich-Kommern – „Das ist ein phänomenales Ergebnis“, freut sich Manfred Glasmacher riesig. Und fügt hinzu: „Das hätte ich nicht erwartet.“

Genau 12.851 Euro und 13 Cent sind beim Jubiläumsfest „40 Jahre Glasmacher“ zusammengekommen – für den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn. Jan Hennemann, Sohn des Förderkreis-Vorsitzenden Lutz Hennemann, ist nach Kommern gekommen, um die Spende entgegen zu nehmen. Sie soll krebs- und schwerstkranken Kindern und deren Familien in der Not zu Gute kommen.

Neues Familienhaus bietet Zuhause auf Zeit

Dankbar nimmt Hennemann die Spende entgegen. Der Betrag soll auch in das geplante Familienhaus fließen, verrät er. Der neue Bau wird für betroffene Familien ein Zuhause auf Zeit auf dem Gelände des Universitätsklinikums am Venusberg bieten. Die Eltern können hier wohnen und dem schwerstkranken Kind im Klinikum nahe sein.

Die 42 Zimmer und Apartments bieten den Familien weiter Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern, Beratungs- und Seelsorgeräume, aber auch profane Elemente wie Waschmaschine und Terrasse.

Genau 12.851 Euro und 13 Cent sind beim Jubiläums-Sommer-Fest „40 Jahre Glasmacher“ zusammengekommen – für den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn. Darüber freuen sich: Anna Josephs (Firma Glasmacher), Jan Hennemann (Förderkreis) und Firmenchef Manfred Glasmacher. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Im vom Verein betriebenen Familienhaus werden die Eltern von krebskranken Kindern psychologisch betreut und aufgefangen, gleichzeitig dient das Haus als Rückzugsort. Es werden Workshops angeboten, etwa für Geschwisterkinder. Der Förderkreis finanziert aber auch Küchenkräfte, die dem Krankheitsbild der Kinder entsprechende Mahlzeiten zubereiten. „Da gibt es je nach Vorlieben auch Eis, Pizza und Kuchen, wenn die Kinder möchten“, so Hennemann.

Manfred Glasmacher spendet das Geld gerne an den Verein. „Das ist bei Euch gut aufgehoben“, sagt er.

Viele Menschen und Betriebe unterstützten die Aktion

Die Veranstaltung zugunsten krebskranker Kinder haben viele Menschen und Betriebe aus der Region unterstützt. Bei ihnen bedankt sich der Firmenchef ausdrücklich. „Trinkgut“ habe beispielsweise die Getränke geschenkt, „X-Lightning“ die Tontechnik und Bühne zur Verfügung gestellt, Stephan Brings, die Band „Strike up“ wie die Schwerfener Tanzgarde traten unentgeltlich für den guten Zweck auf, das Kommerner Ortskartell finanzierte die Hüpfburg,

Hinter der Aktion standen auch die Mitarbeiter der Kommerner Baufirma und viele weitere Helfer. „40 Leute haben hier unentgeltlich geholfen und wirklich gerackert“, so Glasmacher.

Das weiß Hennemann zu schätzen: „Wir kennen das große Engagement der Eifeler, das ist außergewöhnlich und nur möglich, wenn wie hier alle an einem Strang ziehen.“

Er betont, dass neben so großen Summen, letztlich jede noch so kleine Spende hilft. „Unser Ziel ist, die Situation der Kinder und Jugendlichen über die medizinische Versorgung hinaus zu verbessern. Angesichts knapper Ressourcen im Gesundheitswesen ist unsere Hilfe wichtiger denn je.“

Engagement der Familie beruht auf persönlichen Tragödie

Der Förderkreis kümmert sich seit der Gründung vor über 35 Jahren um die Eltern in der Kinderkrebsstation. Das Engagement der Familie beruht auf einer persönlichen Tragödie, Jan Hennemanns Schwester ist im Alter von acht Jahren an Krebs gestorben. „In der Klinik gab es nichts für die Eltern, keine psychische Betreuung“, erklärt er, warum sein Vater den Förderkreis gründete.

Zum Jubiläums-Sommerfest waren über 1.500 Besucher gekommen, um zu feiern. Vor 40 Jahren haben Manfred Glasmacher und sein Schwager Hermann Weiermann das Unternehmen WeiGla gegründet. „Mit einer Schubkarre und einem VW-Bus“, wie sich Glasmacher erinnert. Zunächst habe man kleinere Gartenarbeiten erledigt. Seit 2000 beherbergt ein neuer Bau das Unternehmen in Kommern, die Mitarbeiterzahl ist auf derzeit 40 angewachsen – und der Fuhrpark ist deutlich größer als ein VW-Bus.

Manfred Glasmacher griff in die eigene Tasche

Zusätzlich zur Spende zugunsten des Bonner Förderkreis hat die Firma Geld gestiftet, um einem unheilbar kranken Kind den größten Wunsch zu erfüllen: ein Fahrrad.

Bodybuilder Michael Schlögel hatte beim Jubiläumsfest einen „Bankdrücken“-Wettbewerb zugunsten des Jungen angeboten. Damit sind rund 350 Euro in den Topf gekommen. Die Belegschaft der Firma Glasmacher und Söhne KG hat die fehlenden 650 Euro kurzerhand noch dazu gepackt, um für den Jungen den langgehegten Traum wahr werden zu lassen – der sich jetzt über ein für ihn geeignetes Spezialfahrrad freuen kann.

pp/Agentur ProfiPress

 

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