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Treffpunkt für Eifeler Lebensretter

8. Blutspende-Marathon des Roten Kreuzes in der TON-Fabrik der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat am Sonntag, 11. August, ab 11 Uhr – Teilnehmern winken Preise und Geschenke – Bei einer Pressekonferenz warben die Partner dieses Blutspende-Großevents um rege Teilnahme – Im vergangenen Jahr kamen 700 Spender, darunter 154 zum ersten Mal – DJs werben unter jungen Leuten –  Landrat Rosenke, Kreisvorsitzender Doppelfeld, Bürgermeister Schick und Beigeordneter Hambach gehen ebenfalls zum kollektiven Aderlass

Nach der Pressekonferenz posierten die Partner des 8. Blutspende-Marathons für die Fotografen (von links) Moderator Manfred Lang (Agentur ProfiPress), Eventmanager Christian Reiners (TON-Fabrik), Erster Beigeordneter und Eifel-Therme-Geschäftsführer Thomas Hambach (Stadt Mechernich), Rotkreuz-Kreisvorsitzender Erwin Doppelfeld, die Blutspende-Beauftragte Edeltraud Engelen, Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen, Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, Landrat und Rotkreuz-Schirmherr Günter Rosenke, Schäfer-Reisen-Geschäftsführer Guido Bauer, Eifel-Therme-Betriebsleiter Jörg Schaefer, Sabine Karkoska und Georg Tilz von der TON-Fabrik sowie Thomas Aufdermauer, der Vertreter des Zikkurat-Eigentümers Johann Josef Wolf. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Firmenich – „Man ist innerlich befreit, erleichtert, wenn man etwas gespendet hat“, erzählte der Euskirchener Landrat, Zukunftsinitiative-Eifel-Funktionär und Rotkreuz-Schirmherr Günter Rosenke bei der Pressekonferenz zum 8. Rotkreuz-Blutspende-Marathon. Rosnke spricht aus eigener Erfahrung, der Eifeler ist selbst Blutspender.

Rosenke, Mechernichs Beigeordneter Thomas Hambach, Rotkreuz-Kreisvorsitzender Erwin Doppelfeld und viele Partner der Benefiz-Großblutspende-Veranstaltung stellten Programm und Ablauf für den 8. Blutspende-Marathon in der TON-Fabrik der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat am Sonntag, 1. August, ab 11 Uhr vor.

Tenor der Pressekonferenz und des 8. Blutspende-Marathons im Kreis Euskirchen im nördlichen Teil der Zukunftsinitiative Eifel: Blut ist durch nichts ersetzbar und auch nicht künstlich herzustellen. Im Sommer entstehen durch die urlaubsbedingte Abwesenheit vieler regelmäßiger Blutspender Engpässe. Blutkonserven werden knapp, Operationen und Therapien müssen verschoben werden. Um dem Dilemma beizukommen, erfanden das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen und der Blutspendedienst West im Frühjahr 2006 den Blutspende-Marathon.

Er findet von Anfang an und bis heute in der Diskothek TON-Fabrik der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat statt. Der Eigentümer Johann Josef Wolf unterstützt und fördert den Blutspende-Marathon ebenso wie die Diskothekenbetreiber Arnold und Georg Tilz, die mit ihrer Mannschaft ebenfalls bei der Pressekonferenz zum 8. Blutspende-Marathon vertreten waren. Für Wolf kam sein Mitarbeiter und Ingenieur Thomas Aufdermauer.

Mit von der Partie waren auch Guido Bauer, dessen Mechernicher Traditions-Reisebusunternehmer „Schäfer-Reisen“ gemeinsam mit der Agentur ProfiPress wieder Reisegutscheine für Erstspender auslobte. Jörg Schäfer, der Betriebsleiter der Eifel-Therme Zikkurat, und Erster Beigeordneter Thomas Hambach von der Stadt Mechernich, der auch Geschäftsführer der Eifel-Therme Zikkurat GmbH ist, stiften Freikarten ins Freizeit- und Spaßbad für alle, die am Sonntag, 11. August, ab 11 Uhr zur Blutspende in die Zikkurat kommen.

Im vergangenen Jahr gab es mit 154 Erstspendern einen neuen Rekord, insgesamt waren es 2012 fast 700 Spendenwillige, die nach Firmenich kamen. Dr. Hans-Peter Schick, Bürgermeister der Stadt Mechernich und regelmäßiger Blutspender, unterstützt die Aktion ebenso wie Landrat Günter Rosenke, der ebenfalls und trotz Urlaub am 11. August die Ärmel zum Aderlass hochkrempeln will.

Bei der Pressekonferenz zum Blutspende-Event warben Rotkreuz-Kreisvorsitzender Erwin Doppelfeld sowie Landrat und Rotkreuz-Schirmherr Günter Rosenke für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.   „Blutspender sind potentielle Lebensretter. Deshalb sollten alle gesunden Kreisbürger, Männer wie Frauen zwischen 18 und 68, möglichst regelmäßig zur Blutspende gehen“, so Doppelfeld. Rosenke: „Wir sind hier ein hilfsbereites Völkchen, das sollten wir einmal mehr unter Beweis stellen.“ Nicht umsonst erziele das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bei der Blutspende landesweit das drittbeste Ergebnis aller Kreisverbände.

„Kommen Sie zum Treffpunkt für potentielle Lebensretter“, appellierte Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, der auch Ortsvereinsvorsitzender von Mechernich ist. Mit von der Partie bei der Werbe-Pressekonferenz waren außer Landrat und Rotkreuz-Kreisvorsitzendem Erwin Doppelfeld Medienvertreter, die Blutspende-Beauftragte Edeltraud Engelen, Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker, Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen, Guido Bauer, der Geschäftsführer des Mechernicher Traditionsunternehmens „Schäfer-Reisen“, Christian Reiners, der Eventmanager der Ton-Fabrik, Thomas Aufdermauer als Vertreter des gesamten Zikkurat-Komplexes, Georg Tilz und Sabine Karkoska von der TON-Fabrik, Erster Beigeordneter Hambach und Eifel-Thermen-Betriebsleiter Jörg Schaefer.

Die Moderation hatte Manni Lang, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter unter anderem der Stadt Mechernich, der Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat, des Mechernicher Traditions-Omnibusunternehmens „Schäfer Reisen“ und des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Lang, katholischer Diakon und Betreiber der Agentur ProfiPress, ist außerdem hinter Rolf Klöcker zweiter Vorsitzender des Rotkreuz-Stadtverbandes Mechernich.

Landrat Günter Rosenke begann die Pressekonferenz mit lobenden Worten über die Ehrenamtler des Roten Kreuzes: „Man muss einfach dabei gewesen sein, um zu erkennen, wie viel Arbeits- und Organisationsaufwand ein solcher Event mit sich bringt.“ Der erste Vorsitzende des Kreisverbandes der Rotkreuzler, Erwin Doppelfeld, honorierte auch das ehrenamtliche Engagement der Blutspender: „Die Menschen, die hier zur Blutspende kommen, sind die wahren Helden des Alltags!“

Rolf Klöcker stellte noch einmal heraus, dass aufgrund des demografischen Wandels Blutspenden enorm an Wichtigkeit gewonnen haben. Während die Zahl der benötigten Blutkonserven stetig steige, sinke die Zahl der Freiwilligen überproportional. „Rund 80 Prozent der Deutschen benötigten mindestens ein Mal in ihrem Leben eine Blutkonserve“, stellte Klöcker klar: „Aber nur vier Prozent der Bevölkerung gehen zur Blutspende.“ Dabei tue die Blutspende nicht weh, und der Aderlass wirke sich auch noch positiv aufs Wohlbefinden und die Gesundheit aus, ergänzte Rotkreuz-Schirmherr Rosenke.

Eventmanager Christian Reiners versprach, die DJs der TON-Fabrik würden in den nächsten Wochen bis zum Blutspende-Marathon jeden Freitag und jeden Samstag unter den jungen Discogästen Werbung für die Blutspende machen. „Dabei werden wir allen sagen, dass sie sich vor der Nadel nicht fürchten müssen“, so Reiners.

„Blut spenden ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen. Für viele Spender sei zwar das gute Gefühl, sich für die Gesundheit eines Mitmenschen nützlich gemacht zu haben, die eigentliche Belohnung. Aber diesmal lohne sich die Teilnahme doppelt, denn es sind jede Menge Preise zu gewinnen.

Jeder Spendenwillige erhält einen Eintrittsgutschein in die Eifel-Therme Zikkurat sowie einen Thermo-Kaffeebecher. Unter allen Erstspendern wird ein Reisegutschein in Höhe von 500 Euro ausgelost, den zu gleichen Anteilen das Mechernicher Traditions-Busunternehmen Schäfer-Reisen und die Agentur ProfiPress stiften. Außerdem haben Erstspender die Chance, zwei Sauna-Tageskarten für zwei Personen in der Halle 9 zu gewinnen.

Auf den teilnehmerstärksten Verein oder die teilnehmerstärkste Gruppe wartet ein Bowlingabend inklusive eines Fässchens Bier im Big Bowl, gespendet von Arnold und Georg Tilz, den zukünftigen  Betreiber des Bowling- und Entertainmentcenters BigBowl in der Zikkurat.

„Moderne Helden“ nennt Edeltraud Engelen diejenigen, die bereit sind, knapp einen halben Liter ihres kostbaren Lebenssaftes abzugeben. Was für den einzelnen Spender ein Klacks sei, sei für die Empfänger, etwa Krebspatienten, ein wichtiger Baustein im Überlebenskampf.

Denn das Blut wird, so Engelen, sofort nach der Spende in drei Endprodukte zerlegt: die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), das Blutplasma und ein Konzentrat aus Thrombozyten. „Letzteres wird dringend für Krebspatienten benötigt, ist aber nur vier Tage haltbar. Daher sind Krebspatienten dringend auf Spenden angewiesen“, betont die Blutspendebeauftragte.

Laut Blutspendedienst West sind 80 Prozent der Bundesbürger im Laufe ihres Lebens mindestens einmal auf ein medizinisches Produkt angewiesen, das aus der Blutspende stammt. Ein Grund, warum prominente Blutspender wie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Landrat Günter Rosenke auch am Sonntag, 11. August, wieder mit gutem Beispiel vorangehen.

Blut spenden kann man ab dem 18. Lebensjahr, als Erstspender darf man bis zum vollendeten 68. Lebensjahr zum Aderlass kommen und sollte seinen Personalausweis mitbringen. Wiederholungsspender können bis zum vollendeten 72. Lebensjahr zur Blutspende gehen, wer gesund ist, kann vom Arzt in individueller Entscheidung auch nach dem 72. Geburtstag zur Spende zugelassen werden. Vor der Blutspende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden, damit die Blutabnahme gut vertragen wird.

Für die Stärkung nach der Blutspende sorgt in der Zikkurat wieder das für sein ausgezeichnetes Buffet bekannte Küchenteam des Roten Kreuzes. Darüber hinaus ist auch eine Kinderbetreuung gewährleistet. Technik-Interessierte kommen außerdem bei einer Ausstellung von Einsatzfahrzeugen auf ihre Kosten.

pp/Agentur ProfiPress

 

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