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Trauer und neue Lebensfreude

Menschen treffen sich nach Verlusten einmal monatlich zum „Trauercafé Oase“ im Mechernicher Johanneshaus – Jetzt stand ein Schiffsausflug auf dem Rursee auf dem Programm

Mechernich/Rurberg – Trauer ist wichtig: Sie gehört zum Leben wie die Freude und das Glück. Sich gegenseitig nach Verlusten zu trösten, ist eine wohltuende menschliche Erfahrung. Es tut Trauernden gut, wenn sie nicht alleine sind. In Mechernich haben die Seelsorgerinnen Maria Jentgen und Rita Pehl deshalb das Trauercafé „Oase“ aus der Taufe gehoben.

21 Teilnehmer stachen jetzt in Schwammenauel in See. Es war der zweite Schiffsausflug des Mechernicher Trauercafés „Oase“ auf dem Rursee. Foto: Maria Jentgen/GdG/pp/Agentur ProfiPress

Jeden vierten Freitag im Monat treffen sich Menschen, die einen Lieben verloren haben, von 15 bis 17 Uhr im Johanneshaus an der Kirche, um gemeinsam zu reden, Kaffee zu trinken und sich gemeinsam nach Kräften zu unterstützen in der Bewältigung ihrer Verluste.

Gründerinnen für Menschen aus den Gemeinschaften der Gemeinden St. Barbara Mechernich und Heiliger Hermann-Josef Kall-Steinfeld unabhängig ihrer Konfession sind die katholischen Gemeindereferentinnen Maria Jentgen, Tel.: (0 24 43) 903 249, und Rita Pehl. Eingeladen sind Trauernde unabhängig ihrer Konfession. Sie können ohne Anmeldung kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Beim Kaffeeplausch an Bord: Trauercafé-Seelsorgerin Rita Pehl, links neben ihr Subsidiar Pfarrer Dr. Innozenz Dim. Foto: Maria Jentgen/GdG/pp/Agentur ProfiPress

Kloster Maria Rast und Rursee

Zweimal im Jahr machen die rund zwei, drei Dutzend Trauercafégäste Ausflüge ins Kloster Maria Rast bei Mechernich-Antweiler und zum Rursee Schwammenauel. Wegen der großen Hitze waren es diesmal „nur“ 21 Teilnehmer, die mit auf Schiffstour nach Rurberg und zurück gingen. Der älteste Teilnehmer, Karl-Hermann Schwarz aus Sieberath, ist 92 Jahre.

Unterwegs gab es beim Ausflug der „Oase“-Gäste Kaffee, Kuchen und gute Unterhaltungen. Foto: Maria Jentgen/GdG/pp/Agentur ProfiPress

Maria Jentgen sagte am Ende, Trauerenden falle es nicht leicht, selbst etwas zu organisieren, aber sich mitnehmen zu lassen, sei für viele eine schöne Erfahrung. „Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richtig setzen.“ Trauer dürfe nicht verdrängt werden, sie wolle durchlebt und auch durchlitten sein, um schließlich Verluste zu verwinden und wieder Lebensfreude zu erfahren, so die Seelsorgerin.

pp/Agentur ProfiPress

Ältester Ausflugsteilnehmer war der Hellenthaler Karl-Hermann Schwarz (92) aus Sieberath (Mitte). Foto: Maria Jentgen/GdG/pp/Agentur ProfiPress

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