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Tolle Weihnachtsmarkt-Premiere

Weihnachtliche Düfte im Möbelhaus Brucker – Versuch erwies sich als Volltreffer – „Klein aber fein“ – Positive Reaktionen bei Ausstellern und Besuchern – Wunschbaum für kranke Kinder

Kall – Der Duft von frisch gebackenen Waffeln und gerösteten Mandeln zog durch das weihnachtlich geschmückte Foyer des Möbelhauses, während sich Hunderte Besucher um die Stände mit Kunsthandwerk, Basteleien, Printengebäck oder leckerem Glühwein drängten. „Darauf hat man in Kall schon lange gewartet“, resümierte ein älterer begeisterter Besucher des ersten Weihnachtsmarktes, der eine Woche vor Beginn der Adventszeit beim Möbelhaus Brucker in Kall stattfand.

Dass der Rentner mit seiner Einschätzung richtig lag, zeigten die vielen einheimischen Besucher aus Kall, die sich Glühwein, Bratwurst und Waffeln schmecken ließen und vor allem von der bunten Mischung der Aussteller angetan waren. Billige Massenware, Alltags-Textilien, Socken oder Lederwaren, die oft auf kommerziellen Weihnachtsmärkten angeboten werden, suchten die Besucher in Kall allerdings vergeblich. Qualität und Authentizität waren angesagt.

Produzierten stundenlang leckere Waffeln nach Großmutters Rezept für den guten Zweck: Melanie Frey (links) und Carmen Karwanska im Weihnachtsmarkt-Einsatz. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Klein aber fein“ lautete die Devise beim ersten Versuch des Möbelhauses, nach vielen Jahren in Kall wieder einen Weihnachtsmarkt zu installieren. Wie der große Besucher-Andrang bewies, entpuppte sich der Versuch nicht nur als Volltreffer, sondern er machte auch deutlich, dass vor allem die Kaller Bevölkerung froh ist, wieder eine solche vorweihnachtliche Veranstaltung in ihrem Ort besuchen zu können.

Die Organisatoren des ersten Brucker-Weihnachtsmarktes stießen bei der Planung bei den Ausstellern auf großes Interesse, sodass zur Premiere 15 Stände und Buden im Foyer sowie vor dem Eingang des Möbelhauses platziert waren. Stände mit kunstvollen Näharbeiten oder frisch gebrannten Mandeln waren ebenso vorhanden, wie Geschenkartikel aus Metall vom Künstler Andreas Link, selbst hergestellte Seifen von der Hellenthaler Seifenhexe Stephanie Jäger und Blumen und Gestecke des Kaller Floristen Christoph Geschwinds.

Beim Auftritt von Uwe Reetz mit den Kindern herrschte im Foyer des Möbelhauses für eine halbe Stunde der Ausnahmezustand. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Für leckeren Glühwein sorgte die Badminton-Abteilung des TV Kall, der Sötenicher Caterer Ludwig Werle kümmerte sich mit warmem Zwiebelkuchen und Grillwurst um das leibliche Wohl der Besucher. An einem Stand werden Waffeln zugunsten einer therapeutischen Jugendeinrichtung aus Kall gebacken. Weihnachtsgebäck in vielen Variationen bot das bekannte Printenhaus Portz aus Bad Münstereifel an. Kaffee, Espresso oder Cappuccino waren am „Cafeccino“-Mobil  von Giuseppe Mirabile aus Bergisch Gladbach zu bekommen.

Jüngster Aussteller war der elfjährige Firmenjunior Maxi Brucker, der Holzschmuck wie Engel, Sterne oder Rentiere anbot, die er in wochenlanger Arbeit mit seinem Großvater Willi gebastelt hatte. Die beiden hatten auch die ansprechende Holz-Deko für die Stehtische vor der Glühweinbude gebastelt. Im grünen Weihnachtsanzug war Maxi in seiner Verkaufsbude der absolute Hingucker beim Weihnachtsmarkt.

Freuten sich, dass es in Kall wieder einen richtigen Weihnachtsmarkt mit leckerem Glühwein gibt.  Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit Silberschmuck, den er aus alten Bestecken schmiedet, verblüffte der Aussteller Josef Klinkhammer aus Hellenthal-Zehnstelle. Ihm konnten die Weihnachtsmarkt-Besucher beim Herstellen des ungewöhnlichen Schmucks über die Schulter schauen. Altes Silberbesteck, so berichtete Josef Klinkhammer, bekommt er aus der ganzen Welt.

Ungewöhnlich waren auch die Kunstwerke des Ehepaares Claudia und Reiner Breiden aus Bad Münstereifel. Reiner Breiden, Hobbykünstler und Mitarbeiter der Firma Brucker, macht Kunstwerke aus Beton, die anschließend von seiner Ehefrau Claudia mit Farbe oder Blattgold ergänzt  werden.

Ebenfalls attraktive Objekte präsentierte der „Spaltart“-Designer Klaus Wangen aus Prüm. Der Künstler bot hochwertige Pfeffermühlen aus gespaltenem Eifeler Holz an.Spaltart ist eine spezielle Spalttechnik von Massivholz, die von Wangen entwickelt wurde. Der Künstler selbst stand den staunenden Besuchern höchstpersönlich Rede und Antwort.

Noch bis zum 16. Dezember steht der Wunschbaum für die Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik im Foyer des Möbelhauses Brucker. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Was aber wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Kinder? Für sie war wieder   Basteln angesagt: Die Kids konnten unter professioneller Betreuung  weihnachtliche Tischsets für die Feiertage sowie Christbaumschmuck nach ihren eigenen Vorstellungen herstellen – und später mit nach Hause nehmen. .

Am Nachmittag stand der Nachwuchs im Mittelpunkt, als der Kinderliedersänger Uwe Reetz zu Gast war und mit den Kids gemeinsam Weihnachtslieder sang. Eine halbe Stunde lang herrschte Ausnahmezustand im Foyer des Möbelhauses, wobei auch die Erwachsenen sich von der musikalischen Einstimmung auf das Weihnachtsfest mitreißen ließen.

Wie bei allen Sonderveranstaltungen im Möbelhaus Brucker stand auch beim Weihnachtsmarkt ein sozialer Aspekt mit im Vordergrund. Neben der Waffel-Backaktion für den guten Zweck wurde eine Wunschbaum-Aktion zugunsten der Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik gestartet. Dort haben sich die Kinder eine Puppenküche mit einem Kaufladen gewünscht. Mit Hilfe der Besucher und des Wunschbaumes wird das Möbelhaus Brucker diesen Wunsch erfüllen.

Jüngster Aussteller im standesgemäßen Weihnachtsanzug war der elfjährige Firmen-Junior Maxi Brucker. Er hatte über Wochen hinweg mit seinem Großvater Willi massenweise Engel, Sterne und Rentiere gebastelt.  Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Noch bis zum 16. Dezember können Besucher gegen eine Spende sogenannte Sonnenanhänger am Wunschbaum befestigen, auf denen sie  ihre persönlichen guten Wünsche für die Kinder aufgeschrieben haben.

Nach der so gelungenen Weihnachtsmarkt-Premiere steht für die Verantwortlichen fest, dass es im nächsten Jahr ganz sicher wieder einen Weihnachtsmarkt bei Möbel Brucker geben wird. Bestimmt etwas größer – aber wieder fein.

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

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