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„Teil einer Weltgemeinschaft“

Indische Schwester Sushama Varghese (55) trat in Mechernich dem Ordo Communionis in Christo bei – „Jeder hat mit Theresia von Avila und Mutter Marie Therese Namenstag, weil jeder unauslöschlich mit seinem Namen in die Hand Gottes geschrieben ist“

Mechernich/Kerala – Die 55jährige Erzieherin Sushama Varghese aus dem indischen Bundesstaat Kerala hat beim Oktobertreffen des Ordo Communionis in Christo in Mechernich ihre Gelübde in die Hände von Generalsuperior Karl-Heinz Haus abgelegt. Sushama verpflichtete sich, nach den evangelischen Räten Demut, Gehorsam und Keuschheit zu leben.

Schwester Sushama Varghese (in der Mitte zwischen Generalsuperior Karl-Heinz-Haus und dessen Stellvertreter Jaison Thazhathil) mit anderen Mitgliedern der Gemeinschaft Communio in Christo in der Gründungskapelle im Mutterhaus Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Zusätzlich entschloss sie sich, getreu dem Wahlspruch der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese „Caritas est Vivere in Deo“ (Nächstenliebe ist Liebe zu Gott) zur unbedingten tatkräftigen Nächstenliebe. Denn nur durch die Tat der Liebe, so die charismatische Überzeugung der Gründerin, könne das Zweite Vatikanische Konzil verwirklicht und die Kirche gerettet werden.

Zusammen mit der Profess der neuen Communio-Schwester feierte die Communio in Christo am 15. Oktober, mit der ganzen Kirche, den Festtag von Theresia von Avila.  Es war auch der Namenstag der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese.


Erst Schönstätterin geworden

Schwester Sushama hatte vor der Communio bereits seit mehreren Jahren einem der sechs Säkularinstitute der Schönstatt-Bewegung angehört und insgesamt acht Jahre im Schönstatt-Zentrum Vallendar verbracht. Nun kehrt die hervorragend Deutsch sprechende gelernte Erzieherin nach Kerala zurück, um Deutsch zu unterrichten und neue Anhänger und Mitglieder für den Ordo Communionis in Christo zu gewinnen.

Sushama Varghese (55) nimmt gesegneten Ring und Kreuz aus den Händen von Generalsuperior Karl-Heinz Haus entgegen, in der Mitte Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior der weltweiten Gemeinschaft. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das versprach die 55Jährige bei der Feier nach der Profess Generalsuperior Karl-Heinz Haus und dessen ebenfalls aus Indien stammendem Stellvertreter Father Jaison Thazhathil. Schönstatt-Pater Rudolf Ammann sagte während des Gottesdienstes, zu feiern sei immer Gott selbst, der durch Persönlichkeiten wie Theresia von Avila, Mutter Marie Therese oder jetzt ganz aktuell in der Berufung von Schwester Sushama Varghese „durchscheint“.

Komponist und Kirchentexter

Schwester Sushama stammt aus einem religiösen Haus von zehn Geschwistern. Ihr Vater sei ein bekannter und mit mehr als tausend Kirchengesängen für die lateinische und die syro-malabarische katholische Kirche auch äußerst kreativer Komponist und Texter gewesen.

Sie selbst kam 1993 wegen Schönstatt nach Deutschland. Sie machte Postulat und Noviziat in Vallendar und besuchte in Boppard die Haushaltsschule. 2001 kehrte Sushama Varghese nach Indien zurück. Dort lernte sie die Communio in Christo und ins Malayalam übersetzte Schriften Mutter Marie Thereses kennen.

 „Dort weht ein Hauch von Weltkirche – hier fühlt man sich nicht ausgegrenzt, sondern als Anhänger Christi und damit Teil einer weltumfassenden Gemeinschaft“, sagte der Geistliche Diakon Prof. Dr. Ludwig Schmahl bei dem Treffen.

pp/Agentur ProfiPress

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