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Steinfeld als „zweite Heimat“ für Künstler

Sommerakademie 2015 im Kloster Steinfeld gestartet – Seit 1993 Kunstseminare und Workshops auf hohem Niveau – Teilnehmer schätzen meditative Umgebung und freies Arbeiten – Rückbesinnung auf sich selbst

Kall-Steinfeld – Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre in den drei hellen Atelierräumen der „Akademie Kloster Steinfeld“. Konzentriert arbeiten die Teilnehmerinnen beim „Freien experimentellen Malen“, dem ersten, zehntägigen Angebot im Rahmen der diesjährigen „Sommerakademie“. Trotz – oder gerade wegen – der Fokussierung der Künstlerinnen auf ihre Werke liegt etwas Leichtes, Heiteres in der Luft.

Die elf Frauen arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Techniken an ganz unterschiedlichen Werken. Sie alle sind keine Anfängerinnen, vielmehr treffen sich bei der Sommerakademie selbständige Künstlerinnen, die es schätzen, sich im geschützten Rahmen des Salvatorianerklosters Steinfeld einmal wieder ganz auf sich selbst zu besinnen – und das unter der professionellen Begleitung von Professor Qi Yang.

Der Dozent Professor Qi Yang schaut den Künstlerinnen, hier mit Doris Klepper, immer wieder über die Schulte und gibt Anregungen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Der Dozent Professor Qi Yang schaut den Künstlerinnen, hier mit Doris Klepper, immer wieder über die Schulte und gibt Anregungen. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Der gebürtige Chinese lebt und arbeitet in Düsseldorf und ist unter anderen Professor zum Thema „Freie Kunst“. In Steinfeld gibt er bereits seit 1997 Malkurse: „Das Kloster hat eine besondere Atmosphäre: Es ist still, kontemplativ und lässt das Göttliche ahnen.“ Der Prozess, so Prof. Qi Yang, beginne bereits auf der Autobahn, „wenn man durch die Eifel kommt und sich für die Ruhe der Landschaft begeistert“. Das Kloster selbst mit seiner Architektur sei sehr inspirierend und böte gerade auch beim Schaffen moderner Werke einen ganz besonderen Spannungsbogen, „vom Mittelalter bis in die Moderne“.

Die hellen Atelierräume stehen Tag und Nacht offen, so dass die Künstlerinnen theoretische 24 Stunden arbeiten können. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die hellen Atelierräume stehen Tag und Nacht offen, so dass die Künstlerinnen theoretische 24 Stunden arbeiten können. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

„Für die Künstlerinnen selbst bietet die Sommerakademie die Möglichkeit, über mehrere Tage konzeptionell aber auch ganz frei zu arbeiten.“ Es gebe zwar immer ein gemeinsames Thema, das aber jeder nach eigenem Konzept umsetze. Auch haben die Künstlerinnen, die im Gästehaus des Kloster Steinfelds untergebracht sind, jederzeit Zugang zu den Atelierräumen: „Sie könnten theoretisch 24 Stunden durcharbeiten“, so Prof. Qi Yang.

Die Kölnerin Sandra Besser ist zum ersten Mal dabei, hat sich aber sofort wohl gefühlt. „Die Klosteranlage ist wie ein eigenes Dorf, alles ist sehr familiär“, sagt sie. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Kölnerin Sandra Besser ist zum ersten Mal dabei, hat sich aber sofort wohl gefühlt. „Die Klosteranlage ist wie ein eigenes Dorf, alles ist sehr familiär“, sagt sie. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Ein Aspekt, den Gerda Kreuzer-Hemmers aus Düsseldorf, die bereits seit 17 Jahren regelmäßig an der Sommerakademie teilnimmt, sehr zu schätzen weiß: „Ich kann hier anfangen, wann ich möchte, und bis spät in die Nacht arbeiten – das ist etwas Besonderes und eine große Freiheit für mich.“ In einem Atelierraum mit ihr arbeitet die Düsseldorferin Maria Klockgether, die wie andere Teilnehmerinnen auch schon in der Eifel ausgestellt hat. „Zwischen Himmel und Erde“, sagte sie einmal, sei der Zustand, in dem sie sich befinde, wenn sie im Kloster Steinfeld arbeite. „Hier ist man in einer anderen Welt“, drückt sie es jetzt aus.

Die Limburger Künstlerin Patricia Knobloch bezeichnet Steinfeld als ihre „zweite Heimat“. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Limburger Künstlerin Patricia Knobloch bezeichnet Steinfeld als ihre „zweite Heimat“. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Kölnerin Sandra Besser ist zum ersten Mal dabei, hat sich aber sofort wohl gefühlt. „Die Klosteranlage ist wie ein eigenes Dorf, alles ist sehr familiär“, sagt sie. Vom Arbeitsplatz nebenan stimmt ihr Karin Mühlwitz zu und ergänzt: „Hier kann ich ganz abtauchen, um mich nur auf mich und meine Kunst einzulassen.“ Zuhause in Köln, berichtet sie, betreibe sie eine eigene Kunstschule, und „das saugt manchmal etwas aus, so dass die eigene Arbeit hintenansteht“. Andere Künstlerinnen im Raum stimmen ihr zu – das scheinen auch sie zu kennen.

Die Saarburgerin Christiane Klein ist seit 2012 Meisterschülerin bei Prof. Qi Yang und nimmt zum siebten Mal an der Akademie teil, Patricia Knobloch aus Limburg bereits zum elften Mal. Sie bezeichnet Steinfeld als ihre „zweite Heimat“. Warum das so sein mag, und warum die Teilnehmerinnen sich alles so wohl fühlen, bringt Sandra Beyer auf den Punkt: „Die tolle Anlage, die meditative Atmosphäre, super Wetter, nette Leute – und dazu noch malen zu können: Das ist die perfekte Kombination.“ Fehlt nur noch ein Aspekt, den die Hildenerin Doris Klepper ergänzt: „… und unser Dozent ist super.“

In der „Sommerakademie“ im Kloster Steinfeld können sich die Künstlerinnen, hier Christiane Klein, zehn Tage lang ganz auf ihre Arbeit konzentrieren. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

In der „Sommerakademie“ im Kloster Steinfeld können sich die Künstlerinnen, hier Christiane Klein, zehn Tage lang ganz auf ihre Arbeit konzentrieren. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Die Akademie Steinfeld wurde 1993 vom Nettersheimer Ehepaar Heide-Hanne und Prof. Dr. Karl Heinz Clemens gemeinsam mit dem 2013 verstorbenen Pater Pankratius Kebekus gegründet. Familie Clemens unterstützt das „Herzensprojekt“ auch heute noch ehrenamtlich.

Für weitere Termine der Sommerakademie 2015 gibt es noch freie Plätze. Alle Veranstaltungen und Infos finden sich auf der Homepage des Klosters Steinfeld: http://www.kloster-steinfeld.de/de/Akademie.

pp/Agentur ProfiPress

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