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Starke Gemeinschaft bei der Impfhilfe

Die Generationengenossenschaft GenoEifel und das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region (feder e.V.) haben in der Pandemie zusammengefunden

Kreis Euskirchen/Kall – „Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Dieses Zitat von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen kennzeichnet den Kern einer jeden Genossenschaft. Und sie gilt auch für die GenoEifel. Die Hilfe-Helfer-Genossenschaft für alle Generationen lebt durch ihre intakte Gemeinschaft und die Unterstützung derjenigen, die Hilfe benötigen.

Im Kreis Euskirchen gibt es aber noch weitere Vereinigungen, die ähnliches anbieten. Einer davon ist feder e.V. – das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region. Der Verein mit Sitz in Euskirchen vermittelt Ehrenamtler, hat unter anderem ein Seniorenpatenprogramm und sogar eine Kulturbühne.

Corinne Rasky (GenoEifel) und Robert Prinz (feder) sind bei der Impfhilfe für Senioren ab 75 Jahren die ersten Ansprechpartner. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Ganz nach Raiffeisens genossenschaftlichem Prinzip haben diese beiden Organisationen nun zusammengefunden – und zwar beim Thema Impfhilfe. Gemeinsam unterstützen die Genossenschaft mit Sitz in Kall und der Euskirchener Verein Menschen ab 80 Jahren (und in Kürze auch ab 75 Jahren) diesbezüglich in drei Bereichen: Sie helfen bei der Terminfindung, bei Fahrten zum Impfzentrum und daran gekoppelt auch bei der Begleitung der Impflinge. Die GenoEifel erfüllt diese Aufgabe sogar im Auftrag des Kreises Euskirchen. „Wir haben diesen Auftrag bei der Impfhilfe nun gemeinsam wahrgenommen“, erklärt Corinne Rasky, Koordinatorin der Genossenschaft.

„Da wir aktuell in unseren Aktivitäten stark eingeschränkt sind, haben wir überlegt, wie wir helfen können. So sind wir auf die Idee gekommen, die aktuelle Impfkampagne zu unterstützen – so wie die GenoEifel das auch macht“, berichtet Robert Prinz, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit von feder e.V. Barbara Brieden, Seniorenbeauftragte der Stadt Euskirchen, hatte feder und GenoEifel schließlich zusammengebracht.

„Ärmel hochkrempeln und loslegen“

„Wir haben uns nur einmal per Videokonferenz unterhalten und dann einfach gemacht“, erinnert sich Robert Prinz. „Das ist auch unser Motto: Ärmel hochkrempeln und loslegen“, stimmt ihm Corinne Rasky zu. Die GenoEifel habe ein „Superkonzept, das funktioniert“ gehabt und feder habe mit einem kleinen Team mithelfen können, so Prinz weiter. „Gemeinsam nahm die Impfhilfe dann richtig Fahrt auf“, erzählt Corinne Rasky. Zuletzt standen 96 Helfer zur Verfügung – 90 davon von der GenoEifel.

Die Generationengenossenschaft war bislang hauptsächlich in den südlicheren Kommunen des Kreises Euskirchen sowie in den Eifelteilen des Kreises Düren und der Städteregion Aachen aktiv, was an der Förderung durch die Leader-Region Eifel lag. Die schnellere Ausbreitung in die Leader-Region Zülpicher Börde wurde durch die Corona-Pandemie ausgebremst.

Deshalb nahm die GenoEifel in den Nordkreis-Kommunen des Kreises Kontakt zu ortsansässigen Organisationen auf, etwa der Weilerswister Corona-Hilfe, sowie zu Ortsvorsteher*innen und Ortsbürgermeister*innen. „Man muss schließlich voneinander wissen“, erklärt Corinne Rasky das Vorgehen. „In Euskirchen konnten wir die weißen Flecken bedienen“, berichtet Robert Prinz.

Eine weitere Zusammenarbeit zwischen GenoEifel und feder auch nach der Corona-Pandemie ist nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil. „Von uns gibt es dazu ein uneingeschränktes Ja. Wir müssen weg vom Konkurrenzdenken“, meint Robert Prinz. Das sieht Corinne Rasky auch so. Viel eher gehe es darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsamkeiten sind zahlreich vorhanden: Sowohl die Geno als auch feder bieten beispielsweise Fahr- und Einkaufsdienste an, aber auch weitere Hilfsangebote. Hinzu kommen spezielle inklusive und kulturelle Angebote bei feder. „Es geht doch darum, gemeinsam etwas Nützliches zu tun“, so Robert Prinz.

pp/Agentur ProfiPress

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