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„Stadtmitte“ im Rat

Bis spätestens 30. September muss der Antrag auf Städtebaufördermittel eingereicht sein – Das „Integrierte Handlungskonzept“ nähert sich seiner Schlussphase – Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende haben sich und ihre Ideen eingebracht

Mechernich – „Das Verfahren des Integrierten Handlungskonzeptes nähert sich seiner Schlussphase“, teilt Stadtentwickler Dennis Müller mit. Deshalb soll das Konzept für eine neue Stadtmitte jetzt erneut auf die Tagesordnung der Ratssitzung gesetzt werden, die im Ratssaal am Dienstag, 18. August, ab 17 Uhr, stattfindet. Denn bis spätestens 30. September muss der Antrag auf Städtebaufördermittel beim Land NRW eingereicht sein. Ohne Zuschüsse werde das Projekt, das Mechernich voranbringen soll, für die Stadt finanziell nicht zu stemmen sein, erklärt Müller.

Der Eckpunkte des Maßnahmenpakets werden in der Sitzung durch das Planungsbüro MWM aus Aachen noch einmal vorgestellt. In die Ausarbeitung des Konzeptes haben sich auch Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende engagiert mit ihren Ideen und Vorschlägen bei Planungswerkstätten und Workshops eingebracht. Ein weiterer Termin soll folgen, so Müller.

Die Stadt Mechernich soll attraktiver werden – wie der neue, große Durchgang von Norden kommend mal aussehen kann zeigt dieses Bild, dass mit einem Computer-Programm erstellt worden ist. Das „Integrierte Handlungskonzept“ soll in der Ratssitzung am Dienstag, 18. August, ab 17 Uhr, nochmal vorgestellt werden. Rendering: Planungsgruppe MWM/pp/Agentur ProfiPress

Mit dem „Integrierten Handlungskonzept“, dass die Verwaltung initiiert hatte, soll die Stadtmitte für die Bürger attraktiver werden – mit hellen Fassaden, viel Grün und einiges an Platz zum Shoppen, Flanieren und Verweilen. Bis zu drei Neubauten und auch eine Tiefgarage sind laut dem, in einer Sondersitzung des Stadtrates Ende Juni vorgestellten Konzeptentwurfs möglich.

Im Fokus steht ein Neubau auf dem alten REWE-Getränkemarkt, der auch einen Abriss des aktuellen TAKKO-Ladens bedeuten würde. Ein weiteres Gebäude soll zudem auf dem Marktplatz errichtet werden, um neue Sichtbeziehungen zu schaffen und den Blick von unschönen Hinterhöfen weg zu lenken. Teil des Plans könnte auch die Errichtung einer Tiefgarage unter der neuen Stadtmitte werden, mit der die Zahl der öffentlichen Parkplätze nahezu verdoppelt werden könnte. Außerdem könnten gleichzeitig weitere attraktive städtebauliche Freiflächen entstehen.

pp/Agentur ProfiPress

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