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Spielend durch die Wildnis

Das Nationalpark-Forstamt hat ein interessantes Brettspiel auf den Markt gebracht – Die erste Auflage von 2000 Stück ist schon halb verkauft – Große Ausführung steht in Heimbach

Eifel/Berlin – „Spuren der Wildnis“ lautet ein neues Brettspiel, das Michael Lammertz vom Nationalpark Eifel jetzt auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt hat. Es ist ein Brettspiel, das angelehnt ist an die vier Etappen des beliebten Wanderwegs „Wildnis-Trail“ im Nationalpark. Gemäß dem Motto des Nationalparks Eifel begegnen die Mitspieler in diesem Spiel „Wald, Wasser und Wildnis“ auf spielerische Art.

Eine Delegation aus der Eifel besuchte den Stand des Nationalparks Eifel und bekam das neue Spiel vorgestellt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Benutzer des Wildnis-Brettspieles sollen viel über den Nationalpark und dessen Waldbewohner kennenlernen, so der stellvertretende Leiter des Nationalpark-Forstamtes, Michael Lammertz. Ein weiteres Ziel sei es, noch mehr Gäste für das Wandern auf dem Wildnis-Trail zu begeistern.

Der stellvertretende Leiter des Nationalpark-Forstamtes, Michael Lammertz, stellte das Spiel in Berlin vor. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Idee für das Spiel zum Wildnis-Trail stammt von Detlef Schumann, Mitarbeiter der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Rureifel-Tourismus. Unterstützt durch Geschäftsführer Gotthard Kirch stellte der Rureifel-Tourismus die Spielidee der Nationalparkverwaltung Eifel und dem Vorstand des Fördervereins Nationalpark Eifel vor.

Türkische Touristiker besuchten den Nationalpark-Stand auf der ITB in Berlin. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Beide waren sofort sehr angetan von der tollen Idee und unterstützten die Umsetzung des Spiels inhaltlich. Darüber hinaus übernahmen der Förderverein die finanzielle Förderung zur Herstellung des Brettspiels (Endproduktion und Druck) und die Nationalparkverwaltung die Koordination im Erstellungsprozess sowie die Gestaltung im Nationalpark-Design.

Landrat Günter Rosenke versucht sich beim Zusammenlegen eines Wildkatzen-Puzzles. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Als Initiator des Wanderangebots Wildnis-Trail danke ich neben dem Ideengeber und Autor des Spiels auch dem Förderverein Nationalpark Eifel, den genannten touristischen Partnerorganisationen (vertreten durch Gotthard Kirch und Cornelia Freuen), auch Petra Eimer für die vielfältigen Illustrationen, Tanja Geschwind für das Gesamtlayout des Spiels sowie Sabine Wichmann, Vorsitzende des Fördervereins, und meiner Mitarbeiterin Theresa Wimmer für ihr persönliches Engagement im Entstehungsprozess“, freute sich Michael Lammertz über das gelungene Gemeinschaftswerk.

Hatten viel Spaß bei der Vorstellung des neuen Brettspieles: Bürgermeister und Touristiker aus der Eifel auf der ITB in Berlin. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Lammertz: „Wenn das Spielen des Wildnis-Trail Brettspiels ebenso viel Spaß macht wie seinerzeit die kreative Teamarbeit zur Entwicklung des Wanderangebots, wird es ein voller Erfolg“. Dass das Spiel viel Spaß macht, wurde bei der Vorstellung auf der ITB in Berlin mehr als deutlich. Wie auf dem Wildnis-Trail wandern wir im Spiel auf vier Etappen durch den Nationalpark Eifel. Auf der normalen Route gibt es auf den ersten drei Etappen zwölf und auf der vierten Etappe neun Felder.

Die Spielsteine des Wildnis-Spiels sind aus Holz geschnitzt. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Auf den Spielfeldern müssen Fragen beantwortet werden, um über die vier Etappen ans Ziel zu gelangen. Aufgrund umgefallener Bäume auf und neben der normalen Route kann es zu Umleitungen kommen, die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als die normale Route. Auf der letzten Etappe von Heimbach nach Zerkall gibt es die Möglichkeit, auf ein Kanu umzusteigen und die Etappe entspannt zu Ende zu fahren.

Die Frage richtig beantwortet: Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer darf vier Felder weiterziehen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Quizfragen und Antwortmöglichkeiten werden dem Spieler, der am Zug ist, von einem Mitspieler vorgelesen. Die Fragen sind aus den folgenden Kategorien: Nationalpark Eifel, Wald, Wasser, Wildnis, Besonderheiten, Ortschaften, Sehenswürdigkeiten. Es gibt dabei verschiedene Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer.

Auch Nationalpark-Chef Michael Röös (links) ist begeistert von dem interessanten und lehrreichen Brettspiel. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Wie Michael Lammertz in Berlin berichtete, hat der Nationalpark vor Weihnachten 2000 dieser Brettspiele in Ravensburg produzieren lassen. Inzwischen sei schon über die Hälfte davon verkauft worden. Mit 20 Euro pro Spiel sei der Preis zudem recht moderat.

20 Euro kostet das Wildnis-Spiel, von dem bereits 1000 verkauft werden konnten. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Ganz neu ist ein überdimensionaler mobiler Spieltisch für dieses Wildnis-Spiel, der als Blickfang auf Messen und Ausstellungen für Spielvergnügen sorgen wird. Ein fest installierter Tisch dieser Art stehe im Nationalparktor in Heimbach, berichtete Michael Lammertz.

Eine Uraufführung präsentierte der Nationalpark auch in diesem Jahr auf der ITB: Nach der Aufführung in Berlin läuft der neue, elfminütige Nationalparkfilm in den Nationalparkhäusern. Mit dem Film will der Nationalpark Eifel die Besucher kurz und prägnant über das Gebiet informieren.

Uraufführung auf der ITB: Der Nationalpark stellte in Berlin seinen neuen, elfminütigen Infofilm vor. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Film zeigt die tierische Vielfalt im Nationalpark unter anderem in beeindruckenden Makro- und Superzeitlupenaufnahmen, erklärt die Funktionen der Ranger und Junior-Ranger und stellt auch die Regeln, die Besucher im Nationalpark beachten sollen, mit Piktogrammen vor.

pp/Agentur ProfiPress

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