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Sorglos im „Sand“ gespielt

Ehemalige Waschhalden am Bleibach bei Denrath sind heute nach ihrer Abdeckung mit Mutterboden ein beliebtes Naherholungsgebiet – Ortsportrait mit Heufahrtshütte und Weißenbrunnen zum 50. Geburtstag der Kommunalen Neugliederung

Mechernich-Denrath – Eine Straße, vier Dörfer, wie Perlen auf einer Schnur, von der Wallenthaler Höhe kommend erst Heufahrtshütte mit dem „Griechen“, dann Denrath und Weißenbrunnen mit der ehemaligen Pferdetränke und Gasthaus für Fuhrleute und schließlich Roggendorf.

Manchmal kommen Rehe aus dem Naturschutzgebiet zwischen Denrath und Strempt bis an den Garten von Ute Weber. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

An dieser Stelle geht es um die ersten drei Straßendörfer und ihren vermutlich gemeinsamen Lieblingsort, das Naherholungs- und Naturschutzgebiet zwischen B 266 und Strempt, den früheren „Sand“, den Ute Weber (55) aus Denrath ohne Zögern als ihren favorisierten Aufenthaltsort benannte, als sie von der Agentur ProfiPress anlässlich des Doppeljubiläums „50 Jahre Kommunale Neugliederung/ Zehn Jahre neues Rathaus Mechernich“ befragt wurde.

Ihr Garten an der Strempter Straße geht nahtlos in das ebenso reich von Wanderern wie von Wildtieren frequentierte Schutzgebiet über. Vogelgezwitscher weht herüber und konkurriert mit dem in den Jahrzehnten stark angeschwollenen Straßenlärm der Bundesstraße 266.

Nostalgie. Drei Gasthäuser standen auf 1000 Metern entlang an der Bundesstraße, hier der Gasthof zum Weißen Brunnen. Archivfoto: Stadtarchiv Mechernich/Beate Meier/pp/Agentur ProfiPress

Wann kommt Umgehung?

Die „Umgehung Roggendorf“ ist seit vier Jahrzehnten „im Gespräch“ und alle vier Bundestags-Wahlkampfjahre erscheinen Kandidaten mit und ohne Staatssekretäre und versprechen, dass es in der nächsten Legislaturperiode endlich losgeht. „Ob ich den Bau noch erlebe?“, fragte die 55jährige resignierend.

Der Teich in Weißenbrunnen war mal eine Tongrube mit angeschlossener Ziegelei. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Da, wo sie schon als Kind mit anderen im besonders feinkörnigen Wanderdünensand spielte, von dem kaum einer ahnte, wieviel Blei er enthielt, erstreckt sich nach Abdeckung mit Mutterboden und Bepflanzung der früheren Waschhalden entlang des Bleibachs ein wunderbarer kilometerlanger Busch- und Waldstreifen bis Kalenberg. „Manchmal kommen die Rehe bis direkt ans Grundstück“, freut sich die gebürtige Denratherin Ute Weber, geb. Arndt.

Früher gab es an der „Landstraße“ mehrere Gasthäuser, zwei Lebensmittelgeschäfte (Ackermann und Schüffelgen), einen Sargtischler und Bestatter und ein Ringofenwerk für Ziegel und Steinzeugrohre. Denrath wurde 1322 ersterwähnt, als ein Rabado von Rode, seinerzeit Inhaber des untergegangenen Rittersitzes Rath, seinen freien Hof „Dydenrode“ (Denrath) dem Grafen von Luxemburg als Lehen gab.

Eine Pferdetränke und Brunnen gaben dem Ort Weißenbrunnen seinen Namen. Das Wasserfassungsgebäude steht heute unter Denkmalschutz. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

pp/Agentur ProfiPress

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