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Skarszewy und Pelplin verbunden

Mechernichs polnische Partnerstadt ist ein kommunales Bündnis in der Region mit der Bischofsstadt Pelplin eingegangen – Auch diese Kommune hat über die Communio in Christo Verbindungen in die Eifel und in die Stadt Mechernich hinein

Mechernich – Neben dem englischen Städtchen Sandy und Mechernich hat die polnische Partnerstadt Skarszewy jetzt eine weitere kommunale Zusammenarbeit mit einer anderen Stadt vereinbart. Und zwar mit Pelplin im Nachbarkreis Tczew.

Pelplin ist der Sitz des Diözesanbischofs sowie eines Priesterseminars, mit dem die Communio seit vielen Jahren in freundschaftlichem Kontakt steht. In der Pelpliner Diözesandruckerei wurde und wird auch der Rundbrief „Unser Leben“ des Ordo Communionis in Christo in Deutsch, Englisch und Polnisch gedruckt. Für den Druck lange verantwortlich zeichnete Miroslaw Chyla, der jetzige Bürgermeister der Bischofsstadt.

Miroslaw Chyla nimmt ein Bild der barocken Peter- und Paulus-Pfarrkirche in Pogódki in der Gemeinde Skarszewy entgegen. Foto: Maciej Jedrzynski/pp/Agentur ProfiPress

Chyla und Jacek Pauli, der Bürgermeister von Mechernichs Partnerstadt Skarszewy, unterzeichneten Mitte Februar die Urkunden zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Förderung im Stadtkulturzentrum von Pelplin. Das geschah im Rahmen einer Gala anlässlich des Internationalen Tages der Region Kociewie.

In Schule, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft

Schon im Vorfeld war verhandelt worden und die Ratsgremien beider Kommunen verabschiedeten entsprechende Verträge zur Zusammenarbeit. Skarszewy und Pelplin liegen etwa 30 Kilometer voneinander entfernt und wollen zukünftig Vorhaben aus dem gesellschaftlichen, schulischen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereich gemeinsam umsetzen.

Auch Begegnungen von Kindern und Jugendlichen, Vertretern von sozialen Organisationen, Berufsgruppen und Künstlergruppen sind geplant. „Wir sind glücklich, dass wir als Bürger von Skarszewy aus der Region Kociewie diesen Vertrag unterschreiben können“, sagte Jacek Pauli beim Festakt.

Zahlreiche Bürger beider Kommunen und Gäste verfolgten den Festakt im Stadtkulturzentrum von Pelplin. Foto: Maciej Jedrzynski/pp/Agentur ProfiPress

Miroslaw Chyla, der Bürgermeister von Pelplin, erklärte: „Ein wahres Zeichen dieser Vereinbarung wird eine aktive Zusammenarbeit zwischen unseren Bürgern, Menschen aus Kultur, Sport und Wissenschaft oder auch zwischen den Unternehmern sein.“

Grundstein für wunderbare Zukunft

„Es sind zwei wunderbare Städte, mit ungewöhnlicher Historie, beide mit Verbindungen zu Orden“, sagte Jacek Pauli weiter: „Denn die Zisterzienser kamen erst nach Pogodki in der Gemeinde Skarszewy, um dann nach Pelplin überzusiedeln. Skarszewy hatte auch Erfahrung mit dem Johanniterorden und mit den Kreuzrittern. Diese gemeinsame Geschichte wird uns helfen, uns gemeinsam um Touristen zu bemühen.“

Indem beide Kommunen ihre Potenziale bündeln, zeigten sie, wie viele Sehenswürdigkeiten es in der Region gebe, wie schön die Natur und wie toll die Menschen seien. Jacek Pauli: „Es ist Zeit für Kociewie!“

Miroslaw Chyla erklärte: „Ich hoffe, dass die unterschriebene Vereinbarung ein Grundstein für eine wunderbare Zukunft sein wird, um gemeinsam Geschichte zu schreiben, ähnlich dieser, die bereits hinter uns liegt. Mit Menschen wie Ihnen, den Bürgern von Skarszewy, können wir es realisieren!“

pp/Agentur ProfiPress

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