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Sense weg von den Rabatten!

Städtischer Bauhof Mechernich geht mit gutem Beispiel voran und mulcht 1600 Kilometer Straßen- und Wegesränder nicht vor Juli

Mechernich – „Keine Grünlandnutzung vor dem 15. Juni“, heißt es schon seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft: Dahinter steckt eine Faustformel für einen umwelt- und ressourcenschonenden Umgang mit Grünflächen.

Aber nicht nur auf großen Mahd- und Weideflächen gibt es Kleintiere, Bodenbrüter und Artenvielfalt der Flora zu erhalten, auch „öffentliches Grün“ an Hängen und Böschungen, Straßenrändern und Rabatten links und rechts der Wirtschaftswege verlangt nach Schonung durch artengerechten Umgang.

Bauhofleiter Günter Schmitz hofft, dass die Menschen im Stadtgebiet das neue Verfahren nahtlos annehmen und akzeptieren: „Bislang haben wir eher die Erfahrung gemacht, dass die Leute ab zehn Zentimetern Grasaufwuchs an den Rabatten anfingen »Rabatz« zu machen. Da müssen wir jetzt versuchen, aufzuklären und um Verständnis zu bitten.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bauhofleiter Günter Schmitz hofft, dass die Menschen im Stadtgebiet das neue Verfahren nahtlos annehmen und akzeptieren: „Bislang haben wir eher die Erfahrung gemacht, dass die Leute ab zehn Zentimetern Grasaufwuchs an den Rabatten anfingen »Rabatz« zu machen. Da müssen wir jetzt versuchen, aufzuklären und um Verständnis zu bitten.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Deshalb stellt der städtische Bauhof dieses Frühjahr seine Praxis beim Mulchen der Ränder links und rechts von 680 Kilometern befestigter Wirtschaftswege und 160 Kilometern Gemeindeverbindungsstraßen um. Die Straßenränder werden nicht mehr im Frühjahr und Herbst und damit zweimal im Jahr „rasiert“, sondern nur einmal im Sommer.

„Das schont Kleintiere, Bodenbrüter, Kräuter- und Gräser-Vielfalt“, sagt Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dem „Bürgerbrief“. Der Bauhof soll für die Bürger und insbesondere die Landwirte mit gutem Beispiel voran gehen. Es soll erst im Juli mit der Mahd beziehungsweise dem Mulchen entlang der knapp 1000 Kilometer städtischer Wegeverbindungen und Böschungen begonnen werden.

Der Mechernicher Bauhof soll für die Bürger und insbesondere die Landwirte mit gutem Beispiel voran gehen. Es soll erst im Juli mit der Mahd beziehungsweise dem Mulchen entlang der knapp 1000 Kilometer städtischer Wegeverbindungen und Böschungen begonnen werden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Mechernicher Bauhof soll für die Bürger und insbesondere die Landwirte mit gutem Beispiel voran gehen. Es soll erst im Juli mit der Mahd beziehungsweise dem Mulchen entlang der knapp 1000 Kilometer städtischer Wegeverbindungen und Böschungen begonnen werden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Bürgermeister appelliert an das Verständnis der Bürger: „Das ist gut für die Natur so und sollte deshalb nicht nur akzeptiert werden – die Leute sollten in ihren Gärten und an den Rabatten, die an eigene Grundstücke grenzen, ebenfalls nicht vor Ende Juni die Sense anlegen“.

Beim Bauhof wird 2016 nicht mehr zweimal im Jahr gemäht. „Bislang haben wir von April bis Oktober praktisch ununterbrochen gemulcht“, berichtet Bauhofleiter Günter Schmitz dem „Mechernicher Bürgerbrief“: „Der früheste Vegetationsschub kommt erfahrungsgemäß bereits im April in der Antweiler Senke. Von dort haben wir uns dann stets mit Traktor und Mulcher bis auf 700 Höhenmeter bei Weyer vor- und hochgearbeitet.“ Danach fing dann das von Marcel May gesteuerte Traktor-Mulcher-Gespann wieder vor den Toren der Kreisstadt Euskirchen von vorne an.

Von April bis Oktober war dieses Bauhofgespann mit Mulcher bislang entlang der 1000 Kilometer städtischer Wege und Straßen unterwegs, um die Rabatte zu mähen. Der städtische Mechernicher Bauhof stellt jetzt seine diesbezügliche Mäh- und Mulch-Praxis um und stutzt die Rabatte nur noch einmal statt bislang zweimal im Jahr. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Von April bis Oktober war dieses Bauhofgespann mit Mulcher bislang entlang der 1000 Kilometer städtischer Wege und Straßen unterwegs, um die Rabatte zu mähen. Der städtische Mechernicher Bauhof stellt jetzt seine diesbezügliche Mäh- und Mulch-Praxis um und stutzt die Rabatte nur noch einmal statt bislang zweimal im Jahr. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bauhofleiter Günter Schmitz hofft, dass die Menschen im Stadtgebiet das neue Verfahren nahtlos annehmen und akzeptieren. „Bislang haben wir eher die Erfahrung gemacht, dass die Leute ab zehn Zentimetern Grasaufwuchs an den Rabatten anfingen »Rabatz« zu machen. Da müssen wir jetzt versuchen, aufzuklären und um Verständnis zu bitten.“ Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hofft auf das Verständnis von Bürgerschaft und Landwirtschaft.

pp/Agentur ProfiPress

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