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Seit 100 Jahren „Einigkeit“

Zum Jubiläumsauftakt des Theatervereins Rinnen bringen die Laienschauspieler den Schwank „Die Gedächtnislücke“ auf die Bühne – Der echte Bürgermeister Bernd Gombold hat das lustige Stück geschrieben, bei dem es um einen gestressten und zerstreuten Ortsvorsteher geht – Premiere am 7. März

Kall-Rinnen – Auf sein 100-jähriges Bestehen kann der Theaterverein „Einigkeit” Rinnen in diesem Jahr zurückblicken. Mit einem dörflichen Schwank in drei Akten eröffnet der Verein am Samstag, 7. März, im vereinseigenen Bürgerhaus das Jubiläumsjahr. „Die Gedächtnislücke“ heißt das Stück, für das die Akteure schon seit Weihnachten fleißig proben.

Mit dem Lustspiel haben sich die Laienspieler aus Rinnen ein Werk des 52-jährigen Autors und Diplom-Verwaltungswirtes Bernd Gombold ausgesucht, der sich das Schreiben von Theaterstücken zum Hobby gemacht hat. Gombold, der heute als Bürgermeister von Itzigkofen im Landkreis Sigmaringen agiert, stand bis 1998 selbst auf der Bühne und schrieb 1990 während seines Studiums ein erstes Theaterstück – als etwas lustloser Student, der eigentlich viel mehr Spaß am Theater hatte als am Studium. 1991 veröffentlichte der Deutsche Theaterverlag seinen ersten Schwank, weitere folgten im Laufe der Jahre. Bernd Gombold schreibt mit großer Freunde Theaterstücke als Ausgleich zum Berufsalltag, wobei ihm besonders wichtig ist, dass Darsteller und Zuschauer gleichermaßen ihren Spaß haben.

Die Mitwirkenden der „Gedächtnislücke“ von links: Elisabeth Servaty, René Koder, Marina Janssen, Andreas Bellgardt, Christa Hilger, Sandra Mayer, Claude Piton, Johannes Pütz, Wolke Koder, Astrid Koder und Axel Chmielecki. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Und der ist garantiert, wenn der Theaterverein „Einigkeit“ Gombolds „Gedächtnislücke“ im Bürgerhaus auf die Bühne bringt. Dabei geht es um den stressgeplagten Franz Kübele, der Ortsvorsteher einer ländlichen Gemeinde ist und vom Pech verfolgt wird. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und muss sich die Vorwürfe seiner Frau Helene anhören. Dann kreuzt, wie fast jeden Tag, das überkandidelte Ehepaar Silberstein auf, um sich über den krähenden Hahn, die probende Blaskapelle und die läutenden Kirchturmglocken zu beschweren.

Franz ist bereit, in allem nachzugeben, aber wie soll er einem Hahn das Krähen verbieten? Die Glocken hingegen will er eigenhändig abhängen. Dieser Versuch geht allerdings gewaltig schief, denn Franz bekommt einen heftigen Schlag auf den Kopf, der ihm das Gedächtnis der letzten fünf Jahre raubt. Diese Situation nützt der ebenso faule wie gerissene Amtsdiener Sepp geschickt aus.

Eskalation in der Amtsstube

Zunächst sorgt der Amtsdiener für seine Beförderung, dann löst er die Probleme der Silbersteins auf seine spezielle Weise. Auch die Sekretärin Hannelore trägt mit einer Heiratsannonce dazu bei, dass die Lage in der Amtsstube alsbald eskaliert. Und damit im Dorf auch alle erfahren, was sich dort abspielt, erkauft sich die Schwatzbase Emma vom Lädchen nebenan die neuen, aber nicht immer zutreffenden Gerüchte mit kleinen Geschenken.

Turbulenzen sind also angesagt, wenn sich am Samstag, 7. März, der Vorhang zur Premiere von „Die Gedächtnislücke“ hebt. Dann wird auch der Probefleiß deutlich, den die Laienschauspieler seit Weihnachten an den Tag gelegt haben. Ein bis zweimal in der Woche wurde im Bürgerhaus geprobt. Wie Vorsitzender Andreas Bellgardt berichtet, findet in der heißen Phase nach Karneval ein finales Probenwochenende statt. Mitwirkende in dem Stück sind Andreas Bellgardt, Christa Hilger, Claude Piton, Sandra Mayer, Elisabeth Servaty, Johannes Pütz, Astrid Koder, Axel Chmielecki, René Koder, Marina Janssen und Wolke Koder als Souffleuse. Die Spielleitung obliegt Lydia Rosenbaum.

Die Premiere des neuen Stücks beginnt am Samstag, 7. März, um 18.30 Uhr im Bürgerhaus mit einem Abendessen als Auftakt des Jubiläumsjahres. Am Sonntag, 8. März, beginnt eine weitere Aufführung um 16 Uhr mit einem Sektempfang sowie Kaffee und Kuchen.

Am Samstag, 14. März, wird „Die Gedächtnislücke“ um 20 Uhr im Bürgerhaus Krekel auf die Bühne gebracht und am Samstag, 21. März, um 20 Uhr im Bürgerhaus in Kallmuth. Am Samstag, 18. April, um 20 Uhr, gastiert der Theaterverein mit dem Stück im Kurhaus in Gemünd. Seit vielen Jahren war es Tradition, dass die Laienspieler aus Rinnen die Patienten der Eifelhöhenklinik in Marmagen mit ihrem Theaterspiel erfreuten. Wegen der Schließung der Klinik hat sich jetzt die für den 13. März vorgesehene Aufführung in Luft aufgelöst.

Eine weitere Veranstaltung im Jubiläumsjahr ist die traditionelle „Green Ireland Night“ am Samstag, 20. Juni, um 19 Uhr im Bürgerhaus. Der offizielle Festakt mit Rückblick auf die 100-jährige Geschichte des Theatervereins findet im September statt.

pp/Agentur ProfiPress

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