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Segen für den „Zufluchtsort“

Kommern hat jetzt ein öffentlich zugängliches Toilettenhäuschen – Viele fleißige Hände und Sponsoren haben geholfen

Mechernich-Kommern – „Wir haben es geschafft“, freut sich Kommerns Ortsvorsteher und Vereinskartell-Vorsitzender Rolf Jaeck. Kommern hat jetzt ein öffentliches und damit für alle zugängliches Toilettenhäuschen am Arenbergplatz – für Damen, Herren und Menschen mit Behinderung.

Freuen sich darüber, dass es jetzt in Kommern eine öffentlich zugängliche WC-Anlage gibt: Thomas Hambach (Erster Beigeordneter), Rolf Jaeck (Ortsvorsteher Kommern), Dr. Hans-Peter Schick (Bürgermeister) und Ralf Claßen (Dezernent und Kämmerer). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Und wie das in Kommern so ist, feierte der Ort auch das mit einem großen Fest im Zelt, ordentlich Tamtam und einer offiziellen Einweihung mit dem Segen des örtlichen Oberpfarrers Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs.  

„Ja, Ihr Lieben, was lange währt, wird endlich gut“, freute sich der Pfarrer mit den Bürgern und fügte hinzu: „Viele fleißige Hände haben viele Stunden geopfert, um schlussendlich ein ganz tolles Werk zustande zu bringen.“

Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs (vorne rechts) weihte das neue Toilettenhäuschen ein, schließlich falle das Gebäude klar unter „Zufluchtsort“ und sei damit prädestiniert für Gottes Segen, sagt er schmunzelnd. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Selbstverständlich habe er sich bereits im Vorfeld der Einweihung viel anhören müssen, gab er schmunzelnd zu, wie zum Beispiel: „Ach, sind wir jetzt schon so weit gekommen, dass ein Scheißhaus gesegnet wird?“  Aber aus seiner Sicht mache der Segen sehr wohl Sinn. Das Toilettenhäuschen sei schließlich ein klarer Fall von Zufluchtsort und damit prädestiniert für Gottes Segen.

„In höchster Not“

Ein Toilettenhäuschen gab es bisher im Ort nicht, betonte Fuhs er. Bisher waren viele Besucher, die die Schönheit dieses alten historischen Örtchens bewunderten und dann in „höchste Not“ gerieten, also folglich schlecht dran und alleingelassen: „Tagsüber waren die Kneipen zu und wo sollten sie denn sonst hin?“ So sei es höchste Zeit gewesen, dass die große Gemeinde ein solch stilles Örtchen bekommen hat.  „Der Name des Herrn sei gepriesen“, betete man dann in großer Runde.

Der Tambourcorps Einigkeit Kommern hatten ein grandioses „Kack“-Lied zur Erheiterung der Versammelten zusammengereimt, das stimmgewaltig mit allen Gästen angestimmt und gesungen wurde. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Eine Toilettenanlage einzuweihen, ist sicherlich eine Gelegenheit, die man weder als Priester noch als Bürgermeister so schnell bekommt“, stellte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick fest. Für das „kleine schicke und saubere Häuschen“ hatte er eine „Klo-Ordnung“ im Gepäck – damit man weiß, wie man sich auf dem Örtchen benehmen soll. Diese sorgte für Erheiterung mit: „Der Künstler trifft direkt hinein, der Tölpel auf die Kanten“. Und fügte fügt abschließend hinzu: „Denkt daran, eine Hand wäscht die andere.“

Dank an Helfer, Sponsoren und Stadt

Rolf Jaeck verlas eine lange Liste von vielen ehrenamtlichen Helfern als auch Sponsoren. „Ich bin stolz auf Euch alle, die mitangepackt haben, ohne viel Fragen, ohne viel Sagen.“ Der Ortsvorsteher dankte auch Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick und dem Gebäudemanagement der Stadt für die große Unterstützung bei der Realisierung.

Sogar aus der Einweihung einer WC-Anlage machen die Kommerner ein großes Fest. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Senior Helmut Gaul war tagtäglich in der Anlage. Rund-um-die-Uhr sei da nicht übertrieben, wie Jaeck berichtete. Denn plötzlich seien mal Schlüssel abhandengekommen. „Da hat er sich sogar über Nacht in die Räume der Damentoilette gelegt, voller Angst, es könnte etwas gestohlen werden.“ Die Zuhörer spendeten dafür großen Applaus.

Großes Gelächter gab es auch bei der Einlage des Tambourcorps Einigkeit Kommern. Denn die Truppe hatte ein wahres und grandioses „Kack“-Lied zur Erheiterung der Versammelten zusammengereimt, das stimmgewaltig mit allen Gästen angestimmt und gesungen wurde. Der Musikverein Eicks sorgte für weitere musikalische Unterhaltung des Festes.

Helmut Gaul übernachtete sogar schon einmal unfreiwillig in der Anlage – aus Sicherheitsgründen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Kostenlos zugänglich ist das Toilettenhäuschen nicht. Für die Nutzung muss ein kleiner Obulus von 50 Cent entrichtet werden.

pp/Agentur ProfiPress

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