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Schüler entdecken ihre ungeahnten Talente

„Komm auf Tour“-Projekt zum 7. Mal in der Zikkurat – Jugendliche zeigen beim Erlebnisparcours, was in ihnen steckt – Elternabend am Mittwoch, 4. November, 19 Uhr – Zikkurat stellt drei Tage lang ihre Räumlichkeiten zur Verfügung

Mechernich-Firmenich – Wer kann gut organisieren und Ordnung halten? Wer hilft gern Menschen oder kann mit Geld umgehen? Welche ungeahnten Talente sie haben, entdecken derzeit insgesamt 621 Schüler bei einem besonderen Erlebnisparcours. Vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Theaterbühne in die Auswertung: Mit Tempo geht es für Schüler aus dem gesamten Kreis Euskirchen durch insgesamt sechs Stationen.

„Reiseleiter Futuro“ alias Patrick Strom (l.) vom projektbegleitenden Kommunikationsbüro Sinus aus Köln, begrüßte die Schüler und erklärte ihnen den Erlebnisparcours. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„Reiseleiter Futuro“ alias Patrick Strom (l.) vom projektbegleitenden Kommunikationsbüro Sinus aus Köln, begrüßte die Schüler und erklärte ihnen den Erlebnisparcours. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Günter Rosenke startete bereits zum siebten Mal das dreitägige Projekt „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Kreises Euskirchen, des kommunalen Bildungs- und Integrationszentrums und der Agentur für Arbeit Brühl mit Unterstützung durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das den Jugendlichen Orientierung bei der nicht immer einfachen Berufs- und Lebensplanung gibt. Teilnehmer sind die Schüler des Jahrgangs 8 aus vier Förderschulen sowie des Jahrgangs 7 der Gesamtschulen Weilerswist und Mechernich sowie der sechs Hauptschulen im Kreis Euskirchen.

Betonten die Bedeutung des zum siebten Mal in der Zikkurat stattfindenden Projektes „Komm auf Tour“: (v.l.) Zikkurat-Betreiber Heinrich Wolf, Bettina Ismar vom kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen, Landrat Günter Rosenke, Johannes Klapper, Chef der Brühler Agentur für Arbeit und Projektkoordinatorin Lena Löll vom begleitenden Kommunikationsbüro Sinus aus Köln. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Betonten die Bedeutung des zum siebten Mal in der Zikkurat stattfindenden Projektes „Komm auf Tour“: (v.l.) Zikkurat-Betreiber Heinrich Wolf, Bettina Ismar vom kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen, Landrat Günter Rosenke, Johannes Klapper, Chef der Brühler Agentur für Arbeit und Projektkoordinatorin Lena Löll vom begleitenden Kommunikationsbüro Sinus aus Köln. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„Hier erleben manche Schüler zum ersten Mal die Situation, dass sie ihren Stärken begegnen und nicht auf ihre Schwächen hingewiesen werden“, sagte Bettina Ismar vom kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Euskirchen. „Dass die Kinder einmal sehen, wie toll sie eigentlich sind und was sie können“, so Ismar weiter, sei einer der Beweggründe für den Kreis Euskirchen, sich auch im siebten Jahr finanziell zur Hälfte an den Projektkosten zu beteiligen. Die andere Hälfte steuert die Agentur für Arbeit bei.

Theo Brocks, Berater bei der Schwangerschaftsberatungsstelle Donum Vitae und die freiberufliche Theaterpädagogin Susanne Kehrein von „Sinus“ erklärten den Schülern, was sie in der „sturmfreien Bude“ erwartet. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Theo Brocks, Berater bei der Schwangerschaftsberatungsstelle Donum Vitae und die freiberufliche Theaterpädagogin Susanne Kehrein von „Sinus“ erklärten den Schülern, was sie in der „sturmfreien Bude“ erwartet. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Dass dieses Geld gut investiert sei, betonte auch Landrat Günter Rosenke. „Wo kämen wir hin, wenn wir Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden nicht helfen würden“, sagte er im Rahmen einer Pressekonferenz am Rande der Veranstaltung in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat. Er dankte Zikkurat-Betreiber Heinrich Wolf dafür, dass er kostenlos die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. „Ich fühle mich da nicht nur als junger Vater in der Verantwortung“, erklärte Wolf seine Unterstützung. Vielmehr sei sein Weg in die Berufstätigkeit nicht so geradlinig verlaufen. „Deshalb halte ich dieses Projekt für absolut wichtig und sinnvoll.“ Auch Johannes Klapper, Chef der Brühler Agentur für Arbeit, betonte, dass sich „diese ganz wichtige Investition“ rechne: „Was wir heute präventiv zur Vorbeugung einer Dauerarbeitslosigkeit tun, spart uns morgen weit höhere Kosten.“

„Wer von euch hält den sein Zimmer immer ordentlich“, wollte „Reiseleiter Futuro“ wissen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„Wer von euch hält den sein Zimmer immer ordentlich“, wollte „Reiseleiter Futuro“ wissen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Das haben neben den drei großen Projektveranstaltern auch zahlreiche weitere regionale Akteure erkannt. Insgesamt sind es 25 Beteiligte, die bei „Komm auf Tour“ im Kreis Euskirchen zusammenarbeiten, darunter Wohlfahrtsverbände, Vertreter des Handwerks und der Wirtschaft sowie Beratungsstellen, Vereine und Unternehmen aus der Region.

An jeder Station des Parcours betreut mindestens eine pädagogische Fachkraft die Schüler. Die Jugendlichen entscheiden spontan, welche Aufgaben sie einzeln oder in kleinen Teams lösen. Je nach erkennbaren Kompetenzen erhalten sie von den Betreuern bunte Aufkleber, die ihre Stärken symbolisieren. Nach der Party herrscht Chaos in der Bude und gleich kommen die Eltern heim: An der Station „sturmfreie Bude“ ging es darum, Verantwortung zu übernehmen und zu organisieren. Im „Zeittunnel“ riskierten die Schüler einen Blick in die Zukunft: Wie könnte es für mich später einmal laufen? Und auf einer kleinen Theaterbühne inszenierten sie mögliche Szenen ihres Lebens: eine Job-Bewerbung, eine Verkaufsszene oder eine eigene Performance und stellten hier ihre Kreativität unter Beweis.

Gunnar Simon vom Mechernicher Jugendtreff K.O.T. verteilt Stärken-Aufkleber an die Schüler. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Gunnar Simon vom Mechernicher Jugendtreff K.O.T. verteilt Stärken-Aufkleber an die Schüler. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

„Weil sie die wichtigsten Berufsberater sind“, so Bettina Ismar, werden auch die Eltern der teilnehmenden Schüler eng mit einbezogen. So findet am Mittwoch, 4. November, um 19 Uhr, ein Elterninformationsabend in der Zikkurat statt.

Im „Zeittunnel“, aber auch an den anderen Stationen, reflektieren die Schüler Wunsch und Wirklichkeit, hinterfragen Geschlechterrollen und erfahren Perspektivwechsel. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Im „Zeittunnel“, aber auch an den anderen Stationen, reflektieren die Schüler Wunsch und Wirklichkeit, hinterfragen Geschlechterrollen und erfahren Perspektivwechsel. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Das Feedback seitens der Schulen, der Jugendlichen und der Eltern nach der Veranstaltung sei stets sehr positiv, berichteten Ismar und Rosenke, auch von den Unternehmen gebe es großes Lob. Zudem steige die Zahl der interessierten Schulen ständig, unter anderem auch bei den Realschulen, auf die das Projekt jedoch nicht zugeschnitten sei. „Mitunter zeigen sich Eltern überrascht angesichts der bisher unbekannten Stärken ihrer Kinder“, berichtete Bettina Ismar. „Seid frohen Mutes, wenn Ihr Eure Stärken erkannt habt und tragt sie auch nach draußen“, lautet schließlich der Rat, den Landrat Rosenke den Jugendlichen abschließend mit auf den Weg gab.

pp/Agentur ProfiPress

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