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Schönmackers ist angekommen

An der Strempter Heide ist ein neues zentrales Umschlagcenter entstanden – 100 Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Betrieb – Vorzeigeobjekt ist ein Gewinn für die Stadt

Mechernich-Strempt – Nach nur zwölf Monaten Bauzeit ist im Mechernicher Gewerbegebiet „Strempter Heide“ ein neues zentrales Umschlagcenter entstanden. Das Entsorgungsunternehmen Schönmackers ist bereits am neuen Standort eingezogen. Der Wertstoffhof ist ein Vorzeigeobjekt.

1800 tonnenschwere Steinquader, die wie Legosteine aufeinandergestapelt worden sind, jeweils aber mit einem Gewicht von anderthalb Tonnen aufwarten, bilden das Zentrum des überdachten Umschlagplatzes. Auf dem weitläufigen Areal wurde zudem eine moderne Werkhalle mit Waschstraße errichtet, angrenzend ein hell und freundlich gestaltetes Verwaltungsgebäude für die Mitarbeiter.

Der große Bagger auf dem Umschlagplatz ist einsatzbereit. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Wir sind angekommen“, freut sich Betriebsleiter Heiko Knöfel. Die beiden hochmodernen Wiegeeinrichtungen, die das tatsächliche Gewicht der Ladung ankommender Fahrzeuge in Sekundenschnelle und vollautomatisch mittels Scanner auswerten, haben bereits ihren Dienst aufgenommen. Insgesamt rund 100 Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Betrieb und kümmern sich um die Entsorgung, Sortierung und Verwertung unterschiedlicher Abfallarten.

Bisher war Schönmackers zweimal im Kreisgebiet vertreten. Mit der Neueröffnung auf der 30 000 Quadratmeter großen Fläche im Mechernicher Stadtgebiet bündelt das Kempener Familienunternehmen, das 1956 von Josefine und Theo Schönmackers gegründet worden ist, die Aktivitäten der bisherigen Standorte in Blankenheim und Euskirchen, die mittlerweile beide aufgelöst worden sind.

Das moderne Entsorgungsunternehmen Schönmackers ist am neuen Standort im Mechernicher Gewerbegebiet an der „Strempter Heide“ eingezogen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Private wie kommunale Kunden im Kreis können so logistisch optimal bedient werden“, erklärt Anika Schuh von Schönmackers die Gründe für den Neubau. Auch Betriebsleiter Knöfel ist zufrieden. Der Bau sei nach Plan verlaufen und der Start gut gelungen, vor allem dank der „hervorragenden Unterstützung“ der Stadt Mechernich. „Die ist lobenswert“, stellt er heraus. Der Standort biete Vorteile, wie die direkte Nachbarschaft zur Deponie, die gute zentrale Lage im Kreis und damit kurze Wege für alle Beteiligten. Die Zusammenführung der beiden bisherigen Betriebe ermögliche zudem eine effektivere Verwaltung von einem Standort aus.

Mit der Konsolidierung werden zahlreiche Arbeitsplätze nach Mechernich verlagert und auch die letzte noch offene Baulücke im Gewerbegebiet Strempter Heide erfolgreich geschlossen. „Wir sind stolz und freuen uns über die Ansiedlung des großen Unternehmens. Es ist ein Gewinn für die Stadt“, freut sich auch Mechernichs Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler darüber, dass man Schönmackers für den Standort begeistern konnte.

Betriebsleiter Heiko Knöfel freut sich. Der Bau sei nach Plan verlaufen und der Start gut gelungen, vor allem dank der hervorragenden Unterstützung der Stadt Mechernich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Über sieben Millionen Euro hat das Entsorgungsunternehmen in den neuen Standort im Kreis Euskirchen investiert. Die Aufnahmekapazität pro Jahr beträgt 60 000 Tonnen pro Jahr. In der hochmodernen Werkstatthalle können die geplanten 75 Entsorgungsfahrzeuge sowie Bagger und Radlader des Mechernicher Betriebes sofort vor Ort repariert werden.

Die Planung des Schönmackers-Standortes hatte die Mechernicher MR Ingenieurgesellschaft von Rudi Mießeler und Werner Regh übernommen. Mit den Bauarbeiten wurde der Generalunternehmer Fechtelkord & Eggersmann aus Marienfeld (Kreis Gütersloh) beauftragt, die Tiefbauarbeiten übernahm die Firma H. & P. Schilles Tiefbau, die sich in der Ausschreibung durchgesetzt hatte.

In der hochmodernen Werkstatthalle können die geplanten 75 Entsorgungsfahrzeuge des neuen Mechernicher Betriebes direkt vor Ort repariert werden. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Landrat Günter Rosenke betonte in seiner Eröffnungsrede vor 300 Gästen den Vorbildcharakter des Unternehmens: „Das Unternehmen schaut nach vorne und ist vorbildlich in der Abfallbeseitigung“, so Rosenke. Mittlerweile sei die Firma in zehn Kommunen des Kreises mit dem Einsammeln und dem Transport von Rest- und Biomüll, Sonderabfällen und teilweise Altpapier sowie der Verpackungsabfälle über die gelbe Tonne beauftragt. „Wir nehmen auch gewerblichen wie privaten Müll entgegen – von Autoreifen bis zum Grünschnitt“, erklärt Knöfel. Man sehe sich nicht als Konkurrenz für das Abfallwirtschaftszentrum „AWZ“. Vielmehr arbeite man seit vielen Jahren eng zusammen.

Das Kempener Familienunternehmen bündelt in Mechernich die Aktivitäten der bisherigen Standorte Blankenheim und Euskirchen, die mittlerweile beide aufgelöst worden sind. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

In unmittelbarer Nähe zum neuen Schönmackers-Standort an der Kreuzung Bundesstraße 266/Landesstraße 169 werde in Kürze wohl auch die vorgesehene Ampelanlage abgeschlossen. Die stand vorher in Ahrhütte. Dort wurde allerdings ein Kreisverkehr errichtet, sodass die noch relativ neue Ampel frei wurde. Die Planungen stimmte der Landesbetrieb mit der Stadt ab. Finanziert wird die Maßnahme vom Bund.

Neue Anschrift:

Die Anschrift des Entsorgungsunternehmens hat sich mit dem Umzug geändert, sie lautet ab sofort: Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, Strempter Heide 2, 53894 Mechernich, Telefon 02443/99797-0.

pp/Agentur ProfiPress

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