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Sammeln für Erhalt der Kriegsgräber

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet bis zum 20. November um Spenden – Mahnung, Völkerverständigung und Andenken – Sammler können sich durch Ausweis legitimieren

Mechernich – Zur traditionellen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge rufen Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Standesbeamtin Britta Walter als Stadtbeauftragte des Volksbundes sowie die in Mechernich stationierten Soldaten auf.

Schick: „Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung.“ Kriegsgräberfürsorge bedeute mehr als Pflege und Erhalt von Gräbern, sie setze Zeichen gegen das Vergessen und baue Brücken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch.

In der Zeit vom 1. bis zum 21. November sind deshalb zahlreiche Freiwillige mit der Sammelbüchse unterwegs, um die Mechernicher Bevölkerung um Spenden zu bitten.

In diesen Tagen wird die Mechernicher Standesbeamtin Britta Walter als Stadtbeauftragte des Volksbundes wieder Sammelbüchsen, Mappen und Ausweise an die fleißigen Helfer verteilen. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Das Geld soll in diesem Jahr für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland, für die Unterstützung der Workcamps im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes verwendet werden.

In den Workcamps für junge Leute beispielsweise werden in Deutschland sowie in West- und Osteuropa mit Teilnehmern aus vielen Ländern deutsche Kriegsgräberstätten, Kriegsgräberstätten anderer Nationen und KZ-Gedenkstätten im Sinne der internationalen Jugendbegegnung instandgesetzt. Dabei kommen immer wieder Jugendliche aus vielen Nationen zusammen, um einander kennenzulernen, Sprache und Kultureigenheiten auszutauschen, gemeinsam an Kriegsgräbern zu arbeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu erleben.

In den insgesamt 45 Dörfern und Weilern, die zum Stadtgebiet gehören, übernehmen vor allem die Ortsvorsteher, Vereine und Feuerwehren die Sammeltätigkeit. In Mechernich und Kommern unterstützen außerdem die in Mechernich stationierten Soldaten die Aktion.

Im Kernort Mechernich sowie in Kommern werden Mechernicher Bundeswehrangehörige wieder die Aktion unterstützen. Archivfoto: pp/Agentur Profipress

Alle Sammler können sich mit einem Ausweis der Kriegsgräberfürsorge legitimieren. Diese bereitet derzeit Britta Walter vor, die die Organisation der Sammlung von ihrem Vorgänger Helmut Külzer, Standesbeamter im Ruhestand, übernommen hat.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1919 von einer kleinen Gruppe durch Kriegserlebnisse bewegter Menschen gegründet. Der Zweite Weltkrieg schien zunächst auch für den Volksbund den Untergang zu bedeuten. Seit Kriegsende 1945 jedoch erfasst, pflegt und erhält der Volksbund im Auftrag und mit Unterstützung der deutschen Regierung die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland.

Der Volksbund betreut außerdem Angehörige in der Kriegsgräberfürsorge, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 580 hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich heute um die vielfältigen Aufgaben der Organisation, darunter aktuell um 840 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern Europas sowie in Nordafrika mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten.

pp/Agentur ProfiPress

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