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Rurtalbahn mit neuen Zügen

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Erfolgsstory findet ihre Fortsetzung“ – Fahrgaststeigerung von 800 auf 8000 pro Tag

Heimbach/Düren/Eifel – Die Rurtalbahn setzt auf ihrer Eifelstrecke Düren-Heimbach und auf der Nordstrecke Düren-Linnich entlang der Rur neue Fahrzeuge ein. Sie sollen erheblich komfortabler sein als ihre altgedienten Regio-Sprinter, schreibt Josef Kreutzer, der Pressesprecher des Kreises Düren, in einer Pressemitteilung für die Medien der Zukunftsinitiative Eifel.

Die 54 Meter langen Triebwagen des Herstellers Alstom seien mit Klimaanlage, geräumigen WC und speziellen Sitzplätzen für mobilitätseingeschränkte Personen ausgestattet. Eingesetzt werden sie ab dem 1. Juli. Die neuen Triebwagen verkehren vornehmlich auf dem Nordast zwischen Düren und Linnich – zwischen Düren und Heimbach im Süden verkehren bereits seit 2011 fünf komfortable Regio-Shuttle-Fahrzeuge.

Landrat Wolfgang Spelthahn und die Geschäftsführung der Rurtalbahn stellten die neuen Fahrzeuge vor, die ab dem 1. Juli vor allem zwischen Düren und Linnich eingesetzt werden. Zweiter v.r.: Alstom-Vertriebsleiter Jochen Slabon. Fotos: Kreis Düren/pp/Agentur ProfiPress

Landrat Wolfgang Spelthahn und die Geschäftsführung der Rurtalbahn stellten die neuen Fahrzeuge vor, die ab dem 1. Juli vor allem zwischen Düren und Linnich eingesetzt werden. Zweiter v.r.: Alstom-Vertriebsleiter Jochen Slabon. Fotos: Kreis Düren/pp/Agentur ProfiPress

Die neuen Altstom Lint 54 bieten jeweils über 300 Menschen Platz. Neben den 160 Sitzplätzen können 170 weitere Passagiere stehend transportiert werden. Zum Vergleich, so Kreutzer: „Der Regio-Shuttle hat nur 74 Sitzplätze. Mobile Rampen erleichtern bei Bedarf den Ein- und Ausstieg. Fahrräder und Kinderwagen können im Mehrzweckbereich abgestellt werden.“

Angetrieben wird der Lint 54 von drei Dieselmotoren, die jeweils 390 Kilowatt leisten. Sie beschleunigen den 92 Tonnen schweren zweigeteilten Triebwagen bei Bedarf auf 140 km/h. Entlang der Rur gilt allerdings eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h.

Insgesamt zwölf Millionen Euro hat die Rurtalbahn für die drei neuen Fahrzeuge bezahlt. Sie wurden binnen acht Monaten im Alstom-Werk in Salzgitter gebaut. In den nächsten Wochen machen sich die Rurtalbahn-Mitarbeiter im Führerstand und der Werkstatt intensiv mit ihnen vertraut. Im Probebetrieb nehmen sie bereits Fahrgäste mit.

„In Kürze bieten wir all unseren Fahrgästen im Kreis Düren den besten Komfort. Die Erfolgsgeschichte der Rurtalbahn geht also weiter“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Rurtalbahn GmbH, bei der Vorstellung der neuen Fahrzeuge im Pressegespräch.

Alstom-Vertriebsleiter Jochen Slabon erinnerte daran, dass der Kreis Düren Anfang der 1990er Jahre Vorreiter bei der Privatisierung der Eisenbahn in Deutschland  war, als er den Verkehr entlang der Rur, den die Deutsche Bundesbahn wegen mangelnder Auslastung einstellen wollte, aufrecht erhalten hatte. Die Zahl der täglichen Fahrgäste ist seitdem von 800 auf 8000 gestiegen. Bereits Mitte der 1990er Jahre hatten die ersten Regio-Sprinter die alten Schienenbusse abgelöst.

Heute ist der Kreis Düren zu 25,1 Prozent an der Rurtalbahn beteiligt. Der andere Gesellschafter ist die  RATH GmbH. Die Rurtalbahn hatte die Ausschreibung des Verkehrs zwischen Düren und Linnich gewonnen und dann die drei neuen Triebwagen bestellt. Fünf ihrer neun Regio-Sprinter behält die Rurtalbahn nun als Ersatzfahrzeuge. Die anderen vier sind bereits verkauft worden. Sie werden nach einer Überholung in Osteuropa Dienst tun.

Josef Kreutzer: „Dass der Lint 54 einige Jahre jünger als der Regio-Shuttle ist, merken die Passagiere übrigens an einem Detail. Ihnen stehen Steckdosen zur Verfügung, mit denen sie bei Bedarf die Batterien ihrer Mobiltelefone laden können.“

pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

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