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Rekord trotz Warnstufe „Rot“

So viele Teilnehmer wie nie zuvor – Pünktlich zum Zugbeginn machten Sturmböen und Regenschauer der Sonne Platz – Party auf der Straße – Zu Hause im Glück

Kommern – Was hatten sich die Karnevalisten angesichts des drohenden Sturms, der für Rosenmontag für weite Teile des Landes angekündigt war, doch für Sorgen gemacht. Auch das Kommerner Dreigestirn hatte angesichts der Vorhersagen lange gezittert. Doch die Jecken am Bleibach waren zu Hause im Glück.

Das Kommerner Damendreigestirn Prinz Mary I. (Bürger), Bauer Mini (Stefanie Klapper) und Jungfrau Nicole (Reipen) bei ihrem Triumphzug durch Kommern. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Journalistin Hanna Bender schreibt in ihren Bericht über den Kommerner Zoch in der Kölnischen Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger: „Was so ein echter Fastelovendsjeck ist, der lässt sich auf seiner Mission für den karnevalistischen Frohsinn durch nichts stoppen. Nicht einmal eine Unwetterwarnung der Stufe Rot brach den Willen der Kommerner. Und so zogen sie am Rosenmontag ausgestattet mit Kamelle und guter Laune durch die Straßen.“

Rekord: 500 Teilnehmer, 39 Gruppen

Im Dorf am Bleibach gab es eben noch nie ein Halten, wenn es um den Karneval geht. Die Journalistin zitiert dazu Zugleiter Rolf Meier, der betonte: „Der Zoch ist immer schon gegangen. Egal, bei welchem Wetter.“ Diesmal wartete man sogar mit Rekordzahlen auf. Mit mehr als 500 Teilnehmern, die sich in 39 Gruppen für den Umzug angemeldet hatten, hatte man sogar so viele Mitwirkende wie nie zuvor.

Die Ehrensenatoren der KG Greesberger brachten unter anderem 4000 Tafel Schokolade unter die Leute. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Es wurde zum krönenden Abschluss einer tollen, langen Session. Bender schreibt: „Pünktlich zum Zugbeginn um 14:11 Uhr machten Sturmböen und Regenschauer aber der Sonne Platz, sodass sich auch die Straßen rasch mit jecken Besuchern füllten.“ Ausgezeichnete Stimmung habe daher hoch oben auf dem Festwagen des Kommerner Damen-Dreigestirns geherrscht, wie Prinz Mary I. (Bürger) sichtlich erleichtert gegenüber Bender gestand: „Nicht die Aufregung war unsere größte Sorge, sondern der Sturm. Schließlich ist das heute der Höhepunkt unserer tollen Session.“

Partystimmung pur

Auch für die siebenjährige Emma war der Zoch der Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Sie war, mit den anderen kleinen und großen Rentieren aus Kommern unterwegs und verteilte mit ihren Seifenblasen gute Laune, wie die Journalistin berichtet: „Wir machen heute auf jeden Fall Party auf der Straße“, meinte die Grundschülerin bis über beide Ohren strahlend.

Kunterbunte Clowns mit bester Stimmung. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Partystimmung pur verbreiteten auch die Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims Sonnenhof, so Bender und zitiert Christina Wagner: „Unser Motto ist ’Rock en Roll’, deshalb rocken wir Kommern. Bei dem Wetter erst recht.“ Auch ein Senioren-Prinzenpaar vom Sonnenhof zog mit der Rocker-Truppe gutgelaunt mit.

Ortsvorsteher Rolf Jaeck (M.) mit seinen Kollegen von den Ehrensenatoren. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Journalist Paul Düster berichtet für die Agentur ProfiPress, dass auch die Kommerner Facebook-Gruppe „Dat jode ale Kommern“ im Zoch mit von der Partie war. Deren Administrator Heinrich Bühl und seine Mitstreiter hatten ihr Gefährt mit alten historischen Fotos von Kommern dekoriert. Historisch passend hatte Wolfgang Abel eine uralte Feuerwehruniform übergestreift.

KG-Sitzungspräsident Willy Gemünd mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und seinem Stellvertreter Günter Kornell auf der Ehrentribüne. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Die Kommerner Ehrensenatoren brachten alleine 4000 Tafeln edelster Schokolade unter das närrische Volk. Einen Wagen mit Ex-Tollitäten und Freunde hatte Karnevalist Norbert Veltmann an den Start gebracht. Mit Mikrofon animierte er gutgelaunt die Jecken: „Wo sind Eure Hände?“

Wasser auch schon aus Schuhen gelaufen

Greesberger Sitzungspräsident Willy Gemünd begrüßte auf der Ehrentribüne, auf der sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und sein Stellvertreter Günter Kornell eingefunden hatten, die Teilnehmer im Zoch. Auch auswärtige Jecken konnte er willkommen heißen, so zogen Prinzessin Claudia I. Hahn aus Schwerfen und auch Prinz Peter IV (Schweikert-Wehner) aus Mechernich gutgelaunt im Zoch mit.

Pirate sind frei, dremol Kommere ahoi. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress

Mittendrin hatte Journalistin Hanna Bender eine besonders süße Gruppe erspäht. Die 25 Mitglieder der „Candy Bud“ seien über und über mit Süßigkeiten in allen erdenklichen Pink- und Pastelltönen dekoriert, aber keineswegs aus Zucker. Die Kommernerin Conny Jaeck verriet ihr gegenüber: „Ob wir mitgehen, das war überhaupt keine Frage. Seit 33 Jahren gehen wir schon mit.“ Und fügte noch hinzu: „Wir hatten schon Jahre, da ist uns das Wasser unten aus den Schuhen wieder rausgelaufen. Das macht uns gar nichts.“

pp/Agentur ProfiPress

 

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