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„Pumptrack“ im Mühlenpark

Hügeliger Rundkurs für Mountainbiker, Skateboard-Fahrer und Inline-Skater – Stadtrat muss noch grünes Licht geben – Förderbescheid vom Land liegt bereits vor

Mechernich-Kommern – Der Mühlenpark hat sich mit See, Spielplatz und Bistro zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt mit hohem Freizeitwert entwickelt – jetzt soll eine weitere Attraktion hinzukommen: Auf dem Areal des einstigen Landesgartenschau-Geländes soll ein „Pumptrack“ entstehen und damit ein Hügelkurs zum Spaß haben auf Rädern. Das wird vor allem Kinder und Jugendliche freuen.

Der „Pumptrack“ kann – so die Planung – genutzt werden mit Fahrrädern aller Art, also zum Beispiel mit Mountainbikes, BMX-Rädern oder Dirt-Bikes. Weil die Strecke asphaltiert werden soll, kann sie außerdem mit Rollern, Long- und Skateboards oder auch Inline-Skates befahren werden. „Sogar mit Laufrädern“, so Müller.

Im Mühlenpark könnte eine solche Pumptrack-Anlage entstehen. Der Stadtverwaltung liegt bereits ein Förderbescheid vor. Jetzt muss nur noch der Stadtrat grünes Licht geben. Foto: Firma Konrad Willar/pumptrack.de/pp/Agentur ProfiPress

Der gut ein Meter breite Rundkurs soll mit reichlich Wellen und Steilkurven ausgestattet werden. Bis zu einem halben Meter hoch sollen die Hügel reichen. „Pumptrack bedeutet, dass man im Prinzip nicht aus eigener Kraft anschieben oder treten muss, sondern man fährt sozusagen einen Hügel hinauf und herunter und ‚pumpt‘, also durch be- und entlasten, allein mit dem Körpergewicht die Geschwindigkeit weiter hoch“, erklärt Müller. Das bedürfe ein bisschen Übung, letztlich sei das Prinzip aber kinderleicht erlernbar.

Der Rundkurs soll zwischen Südeingang und Bistro auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmeter errichtet werden. Die vorhandenen alten Bäume bleiben, so Müller: „Das ist extra in der Konzeption so extra angefragt worden. Die Strecke schlängelt sich später um die Bäume herum.“ Auch die Rasenfläche bleibe abseits der Streckenführung erhalten, zwischendrin gebe es also weiterhin grüne Inseln.

Direkter Zugang

Um einen direkten Weg zum „Pumptrack“ für alle Nutzer zu ermöglichen, soll ein zusätzlicher Zugang zum Mühlenpark geschaffen werden. So über die neue Brücke am Bistro, die noch im Herbst gebaut werden soll. Vielleicht aber zusätzlich auch auf Höhe der großen Brücke, die über die Bundesstraße (B266) führt, wo jetzt auch schon ein Tor vorhanden ist. „Ein direkter Zugang ist uns wichtig, damit nicht alle mit dem Fahrrad zuerst quer durch die Parkanlage kurven müssen“, betont Müller.

Nach Fertigstellung werde die Anlage durch die noch zu beauftragende Firma „schlüsselfertig“ übergeben werden – inklusive der notwendigen TÜV-Abnahme, so Müller weiter: „Ab dann ist die Stadt für die Erhaltung zuständig.“ Für die Pumptrack-Anlage seien zwar bereits knapp 100.000 Euro im Haushalt veranschlagt worden, doch die Summe werde man nicht in die Hand nehmen müssen.

Der Mühlenpark soll um eine Attraktion reicher werden. Dennis Müller zeigt den Standort auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Areal. Die hügelige Strecke wird sich rund um die Bäume schlängeln. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Stadtverwaltung hatte bereits im Vorfeld einen Förderantrag bei der Landesregierung eingereicht, der Anfang Juli positiv beschieden worden ist. Von der veranschlagten Investitionssumme in Höhe von 93.000 Euro übernimmt das Land 65 Prozent. Allerdings muss man sich mit der Realisierung der Anlage sputen. „Im Förderbescheid wird eine zeitnahe Umsetzung gefordert“, so Müller. Bis spätestens zum 31. Dezember, so die Bedingung für die Förderung, muss die Anlage fertiggestellt sein.

Bevor die Bauarbeiten tatsächlich starten können, muss allerdings am Dienstag, 18. August, der Stadtrat noch abschließend grünes Licht für das Vorhaben geben.

pp/Agentur ProfiPress

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